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Studien-Informations-Tage
der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
vom 20. bis 22. März 2012



Fächer:

Informatik
Wirtschaftsinformatik


Ort, Datum, Zeitpunkt, Hörsaal:

CAP 2 (Audimax) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Christian-Albrechts-Platz 2
Dienstag, 20.03.2012, 11.30 - 13.00 Uhr, Hörsaal H

Referent:

Dr. Frank Huch

Studiengänge und Abschlüsse:

Informatik

  • Ein-Fach-Bachelorstudium, Bachelor of Science
  • Zwei-Fächer-Bachelorstudium, Profil Lehramt an Gymnasien
  • Zwei-Fächer-Bachelorstudium, Profil Fachergänzung
  • Ein-Fach-Masterstudium, Master of Science
  • Zwei-Fächer-Masterstudium, Master of Education
  • Zwei-Fächer-Masterstudium, Master of Science
  • Zwei-Fächer-Masterstudium, Master of Arts

Wirtschaftsinformatik

  • Ein-Fach-Bachelorstudium, Bachelor of Science
  • Ein-Fach-Masterstudium, Master of Science

Einige Inhalte der Veranstaltung:

Informatik

Informatik ist die Wissenschaft von der systematischen
Informationsverarbeitung - insbesondere der automatischen Verarbeitung mithilfe von Digitalrechnern (Computern). Die Informatik erforscht die grundsätzlichen Verfahrensweisen der Informationsverarbeitung und die allgemeinen Methoden der Anwendung solcher maschineller Verfahren in den verschiedensten Bereichen und versucht, durch Abstraktion und Modellbildung von speziellen Gegebenheiten allgemeine Gesetzmäßigkeiten abzuleiten. Daraus entwickelt sie Standardlösungen für die Anwendung in der Praxis. Sie hilft der Verwaltung großer Daten- und Informationsmengen, sie ermöglicht die Steuerung komplexer Produktionsabläufe, sie ist ein wichtiges Hilfsmittel in der Forschung.
Die Informatik befasst sich deshalb mit:
  • der Struktur, der Wirkungsweise, den Fähigkeiten und den Konstruktionsprinzipien von Informationsverarbeitungssystemen
  • Strukturen, Eigenschaften und Beschreibungsmöglichkeiten von Informationen und von Informationsverarbeitungsprozessen
  • Möglichkeiten der Strukturierung, Formalisierung und Mathematisierung von Anwendungsgebieten sowie der Modellbildung und der Simulation.

Dabei spielen Untersuchungen über die Effizienz der Verfahren und über Sinn und Nutzen ihrer Anwendung in der Praxis eine wichtige Rolle.
Informatik ist zusammen mit Nachrichten- und Kommunikationstechnik einer der Grundpfeiler der Informationstechnologien, die wiederum eine der heutigen und zukünftigen Schlüsseltechnologien ist. Die Informationstechnologie hat dabei eine besondere Rolle, weil sie eine Querschnittstechnologie ist, die in vielen unterschiedlichen Technologiebereiche ein wesentliches Hilfsmittel zur Erzielung von Leistungs- und Produktivitätsfortschritten und zur Qualitätsverbesserung ist.

Anwendungsbereiche der Informatik und der Informationstechnik sind z.B. Energieeinsparungen, alternative Technologien, Humanisierung der Arbeitswelt, Verbesserung öffentlicher Dienstleistungen, Verbesserung der Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten, Arbeitszeitverkürzungen usw.
Die Weiterentwicklungsmöglichkeiten sind so vielfältig und zahlreich, dass eine enorme Steigerung der Anwendungen und ein Eindringen der Informatik in alle Bereiche von Wirtschaft und Verwaltung und in viele Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens vorauszusehen ist.

Wirtschaftsinformatik

Die Wirtschaftsinformatik ist in hohem Maße interdisziplinär und verbindet die Wirtschaftswissenschaften mit der Informatik. Der Einsatz von Informationstechnologien im betrieblichen Umfeld wird in der Wirtschaftsinformatik integrativ erforscht und weiterentwickelt.

Typische Beispiele für Systeme, die betriebliche Abläufe automatisieren und unterstützen sind eCommerce Systeme, Warenwirtschaftssysteme sowie Systeme zur Automatisierung betriebsinterner Abläufe wie Buchhaltungs- und Personalmanagementsysteme.

Die Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsinformatik können konzeptionell und inhaltlich mitwirken an Analyse und Gestaltung von Geschäftsprozessen, Informationssystemen und Data-Warehouse-Systemen, bei der Modellierung von Geschäftsprozessen und Einbettung in die erforderlichen organisatorischen und informationstechnischen Konzepte, der Gestaltung von Systemen der verteilten Verarbeitung entsprechend den Anforderungen des unternehmensspezifischen Anwendungssystems und der existierenden Hardware-Alternativen sowie der Nutzung komplexer betrieblicher Anwendungs- und Basissysteme einschließlich LAN, WAN und Internet/ Intranet-Nutzung.