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Zentrale Studienberatung
Studien-Informations-Tage
der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
vom 20. bis 22. März 2012
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Fächer:
Griechische Philologie
Griechische Sprache und Literatur (Zertifikat)
Ort, Datum, Zeitpunkt, Hörsaal:
CAP 2 (Audimax) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel,
Christian-Albrechts-Platz 2
Donnerstag, 22.03.2012, 15.00 - 15.45 Uhr, Hörsaal F
Referent:
Dr. Claas Lattmann
Studiengänge und Abschlüsse:
Griechische Philologie
- Zwei-Fächer-Bachelorstudium, Profil Lehramt an Gymnasien
- Zwei-Fächer-Bachelorstudium, Profil Fachergänzung
- Zwei-Fächer-Masterstudium, Master of Education
Griechische Sprache und Literatur
- Zertifikat (Zusatzqualifikation)
Einige Inhalte der Veranstaltung:
Wer sind wir und wo kommen wir her?
Das Studium der Griechischen Philologie eröffnet die Möglichkeit,
sich diesen Fragen in einem zentralen Aspekt zu nähern - denn
Sie können sich mit den schriftlichen Hinterlassenschaften einer
der ältesten, faszinierendsten und für die Geistesgeschichte wirkungsmächtigsten
Kulturen beschäftigen: Das antike Griechenland hat nicht nur
die meisten Formen der abendländischen Literatur wie Epos, Tragödie,
Komödie und Lyrik hervorgebracht und geprägt, sondern unter anderem
auch Philosophie, Geschichtsschreibung und Wissenschaft (insbesondere
Medizin, Biologie, Astronomie, Mathematik und Sprachwissenschaft erfunden.
Diese vielfältigen, reich überlieferten Texte dieser Kultur aus einem
Zeitraum von über einem Jahrtausend zu untersuchen ist Ziel der Griechischen
Philologie – den neuesten Tendenzen der Nachbardisziplinen (insbesondere
Lateinische Philologie, Alte Geschichte, Klassische Archäologie, Philosophie)
und kulturwissenschaftlich unter Berücksichtigung ihres gesamten Entstehungskontextes.
Gerade hier kommt die enge Einbindung des Faches in die Graduiertenschule
"Human Development in Landscapes" produktiv zum Tragen,
die im Rahmen der Exzellenzinitiative gefördert wird und die nach
herausragendem Abschluss des Master-Studiums die Möglichkeit zur interdisziplinär
ausgerichteten Promotion bietet.
Schwerpunkte der Gräzistik in Kiel sind unter anderem Tragödie, Lyrik,
Philosophie, Mathematik und Mythologie. Gleichwohl findet in Forschung
und Lehre die gesamte Breite des Faches Berücksichtigung, auch mit
dem Ziel, einen möglichst umfassenden Einblick in die antike
griechische Kultur zu vermitteln.
Beruflich steht Griechischen Philologen nicht nur das Lehramt offen:
Sie können ihre im Studium erworbenen methodischen und inhaltlichen
Kompetenzen auch im gesamten Bereich der Kultur (z.B. Presse, Verlage,
Museen), der Wirtschaft (z. B. Personal- und PR-Abteilungen) und der
öffentlichen Verwaltung (z. B. im Auswärtigen Dienst und im Wissenschaftsmanagement)
zur Anwendung bringen– ganz abgesehen vom engeren Bereich der Wissenschaft
selbst (Universität und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen).
In dieser Veranstaltung soll das Fach in allen relevanten Aspekten
vorgestellt werden. Dabei gehen wir insbesondere auf folgende Punkte
ein:
- Gegenstand, Inhalt und Aufbau des Studiums
- Voraussetzung des Studiums (wichtig: das Graecum ist keine Voraussetzung;
Sie können die notwendigen Sprachkenntnisse auch in den ersten beiden Studiensemestern
oder im Rahmen eines Intensivkurses vor Beginn des Studium erwerben,
wohlgemerkt unter Anrechnung der Studienleistungen
- die angebotenen Studienabschlüsse (wichtig: das Fach ist auch als Drittfach für das
Lehramtsstudium wählbar, und zwar vom ersten Semester an)
- weitere Angebote, insbesondere a) in der Fachergänzung; b) Graecumskurse;
c) das neue Zertifikatsstudium "Griechische Sprache und Literatur" (Zusatzstudium im Umfang
von 20 Leistungspunkten als Ergänzung zum grundständigen Studiengang vom ersten Semester an)
- mögliche Berufsfelder
Nach der Veranstaltung stehen wir selbstverständlich für Fragen oder
auch ein persönliches Gespräch gerne zur Verfügung!
Wir freuen uns auf Ihr Interesse und Ihre Fragen!
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| Überreste des Theaters von Thorikos
(Attika), eines der ältesten erhaltenen griechischen Theater
(5. Jh. v. Chr.): In ihm hat man sich unter anderem die Aufführungen
der drei großen Tragiker Aischylos, Sophokles und Euripides
vorzustellen (das Bild wurde im Rahmen der gemeinsam mit der
Latinistik und der Alten Geschichte unternommenen Exkursion
nach Griechenland im Jahr 2007 aufgenommen). |
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