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Sprachdokumentation und KorpuslinguistikMaster Inhaltsübersicht
1. Studienabschluss
2. Gegenstand und Ziele des Faches 3. Besonderes Profil des Studienfaches an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel 4. Mögliche Berufe und Tätigkeitsfelder 5. Nachbar- und Hilfswissenschaften 6. Persönliche Neigungen 7. Zugangsbedingungen zum Masterstudium 8. Zentrale Studienberatung 9. Studienfachberatung 10. Prüfungsamt und Prüfungsordnungen 11. Weitere Informationen zum Studienfach 12. Aufbau des Studiums
1. Studienabschluss
Master of Arts (M.A.)
Grundlegende Informationen zu Bachelor- und Masterstudiengängen sowie zu Kombinationsmöglichkeiten sind im Studieninformationsblatt „Bachelor- und Masterstudiengänge“ zu finden.
2. Gegenstand und Ziele des FachesDas Ziel des Masterstudiengangs Sprachdokumentation und
Korpuslinguistik ist es, Studierenden einen theoretischen und praktischen
Einstieg in die selbstständige Erforschung der Lexik, Grammatik und
Phonetik gesprochener Sprache zu ermöglichen. Hierfür gibt der
Masterstudiengang auf der inhaltlichen Seite einen vertiefenden und interdisziplinären
Einblick in die Entwicklungen und den aktuellen Stand der Forschung, während
er auf der instrumentellen Seite die Methoden der Erhebung, Auswertung
und Interpretation von Sprachdaten thematisiert.
3. Besonderes Profil des Studienfaches an der Christian-Albrechts-Universität zu KielDer Masterstudiengang Sprachdokumentation und Korpuslinguistik
zeichnet sich durch seine interdisziplinäre Perspektive aus, in der
linguistische und phonetische Inhalte und Methoden gleichermaßen
berücksichtigt werden. Darüber hinaus bereitet der Masterstudiengang
die Absolventinnen und Absolventen gezielt auf eine moderne, korpusbasierte
Forschungstätigkeit vor, wobei in einer sprachübergreifenden
Perspektive gerade auch solche Sprachen behandelt werden, die als wenig
erforscht und bedroht gelten.
4. Mögliche Berufe und TätigkeitsfelderGrundlagenforschung, wissenschaftliche Betreuung und
Verwaltung von digitalen Archiven, Tätigkeit in Verlagen für
multimediale Sprachlehrmaterialien und Wörterbücher, sowie in
der universitären und außeruniversitären Forschung und
Entwicklung von Methoden der Sprach- und Sprechererkennung (u. a. auch
Forensik) und Sprachsynthese.
5. Nachbar- und Hilfswissenschaften Alle sprachlichen Fächer, Psychologie, Pädagogik,
Europäische Ethnologie, Philosophie, Informatik.
![]() 6. Persönliche NeigungenInteresse an und Begabung für analytische Aufgaben;
Interesse an Sprache und Sprachen; keine Berührungsängste mit
neuen Softwaretools und einfacheren statistischen Berechnungen. Die Kenntnis
mehrerer Fremdsprachen ist von Vorteil.
![]() 7. Zugangsbedingungen zum MasterstudiumDer Masterstudiengang Sprachdokumentation und Korpuslinguistik ist nicht zulassungsbeschränkt.
Der Studienbeginn ist zum Wintersemester und zum Sommersemester möglich. Empfohlen wird der Studienbeginn zum Wintersemester. Der jeweils aktuelle Stand ist zu finden unter www.studservice.uni-kiel.de/sfangebot.shtml. Voraussetzung für die Aufnahme des Masterstudiengangs ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium im entsprechenden Gebiet oder ein gleichwertiger Abschluss. Für die Einschreibung ist durch eine Bescheinigung nachzuweisen, dass die Voraussetzungen zur Aufnahme eines Masterstudienganges gemäß Prüfungsordnungen erfüllt sind. Die jeweiligen Prüfungsordnungen sind zu finden unter: www.studservice.uni-kiel.de/pra/studord.shtml Informationen zum Zugang zum Masterstudium und zu Anmelde-
bzw. Bewerbungs- und Einschreibefristen sowie deren Modalitäten sind zu
finden unter www.studservice.uni-kiel.de/masterstart.shtml.
Weitere Auskünfte erhalten Sie bei Frau Trede, Studierendenservice, Bereich Bewerbung und Zulassung: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Christian-Albrechts-Platz 5, 24118 Kiel Anbau des Uni-Hochhauses, Tel.: 0431/880-3705, E-Mail: htrede@uv.uni-kiel.de Ihre Fragen zur Online-Einschreibung und zu den benötigten Unterlagen sowie zur Rückmeldung und Beurlaubung klären Sie bitte im Studierendenservice, Bereich Einschreibung und Studienangelegenheiten: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Christian-Albrechts-Platz 4, 24118 Kiel Erdgeschoss des Uni-Hochhauses, Tel.: 0431/880-4840 Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag, 9 bis 12 Uhr und Mittwoch, 14 bis 16 Uhr E-Mail: studservice@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.studservice.uni-kiel.de Ausländische Studierende wenden sich bitte mit ihren Fragen zur Zulassung, Einschreibung und Beratung an das International Center: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Westring 400, 24118 Kiel, Tel.: 0431/880-3715 Öffnungszeiten: Donnerstag, 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Mittwoch, 14 bis 16 Uhr sowie in der Vorlesungszeit zusätzlich Montag, 9 bis 12 Uhr E-Mail: vlangner@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.international.uni-kiel.de
8. Zentrale Studienberatung
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Sprachdokumentation und Korpuslinguistik, Master of Arts (M.A.)Zwei-Fächer-Masterstudium (45 LP) |
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| Modulnummer | Modulname | PL 1 | im... Sem. |
Vor 2 | SWS 3 | LP4 |
| PHF-spko-I | Lexik und Grammatik in der Sprachdokumentation | |||||
| Hauptseminar | HA | 1. | - | 2 | 5 | |
| PHF-spko-K | Phonetische Datenbanken und Sprachverarbeitung | |||||
| Hauptseminar | HA | 1. | - | 2 | 7,5 | |
| PHF-spko-L | Quantitative Methoden | |||||
| Übung | K | 1. | - | 2 | 2,5 | |
| PHF-spko-M1 | Kontrastive Phonetik: Produktion | |||||
| Hauptseminar | HA | 2. | - | 2 | 5 | |
| PHF-spko-M2 | Kontrastive Phonetik: Perzeption | |||||
| Hauptseminar | SÜ | 3. | Modul O | 2 | 7,5 | |
| PHF-spko-N | Ethnographie der Kommunikation | |||||
| Vorlesung | K | 2. | Modul L | 2 | 2,5 | |
| PHF-spko-O | Dokumentations- und Korpuslinguistik | |||||
| Theorien und Methoden der Korpuslinguistik (VL) | K | 2. | Modul L | 2 | 2,5 | |
| Korpuslinguistische Projekte (HS) | HA | 2 | 5 | |||
| PHF-spko-P | Feldforschung | |||||
| Hauptseminar | SÜ | 3. | Modul O | 4 | 7,5 | |
| Gesamt | 45 | |||||
| Die Masterprüfung besteht aus den studienbegleitenden Prüfungen im Rahmen der einzelnen Module bzw. Lehrveranstaltungen und einer Masterarbeit (30 LP) in einem der zwei studierten Studienfächer. | ||||||
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| 1 | PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungsleistungen | |
| 2 | Vor.: Zugangsvoraussetzung für die Lehrveranstaltung | |
| 3 | Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird. | |
| 4 | LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jede bestandene Modulprüfung eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeitsaufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium. | |
| Erläuterungen: | |
| HA: | Hausarbeit |
| HS: | Hauptseminar |
| K: | Klausur |
| P: | Protokolle |
| Ref.: | Referat |
| Sem.: | empfohlenes Semester |
| SÜ: | schriftliche Übung |
| VL: | Vorlesung |
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