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PolitikwissenschaftBachelor Inhaltsübersicht 1. Studienabschluss
2. Gegenstand und Ziele des Faches 3. Besonderes Profil des Studienfaches an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel 4. Mögliche Berufe und Tätigkeitsfelder 5. Nachbar- und Hilfswissenschaften 6. Schulische Vorbildung 7. Sonstige Kenntnisse und Praktika 8. Zulassungsbeschränkungen 9. Zulassungsbedingungen und Immatrikulation 10. Zentrale Studienberatung 11. Studienfachberatung 12. Prüfungsamt und Prüfungsordnungen 13. Weitere Informationen zum Studienfach 14. Aufbau des Studiums 1. StudienabschlussBachelor of Arts (B.A.)
Grundlegende Informationen zu Bachelor- und Masterstudiengängen sowie zu Kombinationsmöglichkeiten sind im Studieninformationsblatt „Bachelor- und Masterstudiengänge“ zu finden. 2. Gegenstand und Ziele des FachesDer Bachelorstudiengang hat das Ziel, grundlegende Kenntnisse über
die zentralen politikwissenschaftlichen Teildisziplinen, ihre Fragestellungen,
theoretischen Ansätze und Methoden zu vermitteln. Neben der Vermittlung
methodischer Kompetenzen verfolgt der Studiengang die Absicht, die Aneignung
des nötigen Grund- und Überblickwissens über Vorlesungen
mit einer problemorientierten und theoretisch fundierten Analyse ausgewählter
Aspekte in Seminaren zu verbinden. Die Leitidee ist mithin die Vermittlung
einer breiten theoretischen und methodischen Grundausbildung, die zu vertiefenden
Studien im Rahmen eines Masterstudiums, aber auch zu einer Berufstätigkeit
qualifiziert.
3. Besonderes Profil des Studienfaches an der Christian-Albrechts-Universität zu KielAuf der Grundlage eines Einführungsmoduls werden
die Teilbereiche Politisches System Deutschlands, Vergleichende Regierungslehre,
Internationale Beziehungen, Europäische Integration und Politische
Theorie und Ideengeschichte abgedeckt.
4. Mögliche Berufe und TätigkeitsfelderIm Gegensatz zu Berufsfeldern mit klaren, eng umrissenen
Berufsbildern, ist die Politikwissenschaft traditionell ein eher generalistisches
Studienfach. Vorteil einer solchen Prägung ist die erhöhte Flexibilität
und die Möglichkeit, auf strukturelle Veränderungen des Arbeitsmarktes
zu reagieren. Zugleich steigt damit aber die Notwendigkeit, sich über
das Studium hinausgehend beruflich zu orientieren und die eigenen Kompetenzen
durch Auslandsaufenthalte, Praktika und soziales Engagement zu verbreitern.
Absolventenstudien von Diplom- und Magisterstudiengängen haben gezeigt,
dass diese vor allem in den Bereichen Politik und Verwaltung, Wirtschaft,
Medien, in regional, national und international tätigen Regierungs-
und Nichtregierungsorganisationen sowie nicht zuletzt in der Wissenschaft
beschäftigt werden. Der Bachelor „Politikwissenschaft“
bereitet nicht auf ein konkretes Berufsbild vor, sondern trägt dazu
bei, dass die Studierenden die Anforderungen in verschiedenen Berufsfeldern
erfüllen können. Zugleich schafft der Bachelor aber die Voraussetzungen
für ein anschließendes Masterstudium.
Für Politikwissenschaftlerinnen und Politikwissenschaftler gibt es, ähnlich wie für Soziologinnen und Soziologen, kaum ein festgelegtes und klar umrissenes Berufsbild, außer der Betätigung in Schule und Hochschule. 5. Nachbar- und Hilfswissenschaften Geschichtswissenschaft, Soziologie, Psychologie, Staatsrecht,
Internationales Recht, Wirtschaftswissenschaften, Informationswissenschaft
und Statistik.
6. Schulische Vorbildung Grundsätzlich allgemeine Hochschulreife, fachgebundene
Hochschulreife.
Kenntnisse der englischen Sprache sind nicht Voraussetzung, werden jedoch dringend empfohlen. 7. Sonstige Kenntnisse und Praktika
Eine praktische Tätigkeit ist nicht Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums, sie verbessert jedoch die Berufschancen. Praktika können auch in den Semesterferien abgelegt werden.
![]() 8. Zulassungsbeschränkungen Der Bachelorstudiengang Politikwissenschaft ist im ersten
und in höheren Fachsemestern zulassungsbeschränkt.
9. Zulassungsbedingungen und ImmatrikulationDer Studienbeginn ist nur zum Wintersemester möglich.
Ihre Fragestellungen zum Zulassungsverfahren, zu Zulassungsbeschränkungen,
zum Auswahlverfahren, zur Online-Bewerbung, zum Zulassungs- oder Ablehnungsbescheid,
zu Terminen und zum Losverfahren klären Sie bitte im
10. Zentrale Studienberatung In der Zentralen Studienberatung können sich Studierende
und Studieninteressierte über sämtliche Studienfächer und Studiengänge
der Christian-Albrechts-Universität informieren.
Die Zentrale Studienberatung klärt persönliche Fragen zur Studien- und Berufsorientierung, zu Studienfächer-Kombinationen, zur Studiengestaltung, zum Studienfach- bzw. Hochschulwechsel, zur Unterbrechung oder zum Abbruch des Studiums, zur allgemeinen Prüfungsvorbereitung sowie zu Problemen im Studium. Studierende und Studieninteressierte werden außerdem über Berufs- und Tätigkeitsfelder, weitergehende Qualifikationen, Aufbau- und Ergänzungsstudien oder Alternativen zum Studium informiert. Ferner bietet die Zentrale Studienberatung weiterführende Informationsschriften zu vielfältigen Themen an. Zentrale Studienberatung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Christian-Albrechts-Platz 5 (Anbau des Uni-Hochhauses), 24118 Kiel Persönliche Beratung (ohne Voranmeldung): Montag, 9 bis 11.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr, Mittwoch, 9 bis 11.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr, Donnerstag, 9 bis 11.30 Uhr Telefonische Sprechzeiten: Montag bis Donnerstag, 9 bis 11.30 Uhr, Tel.: 0431/880-7440 E-Mail: zsb@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.zsb.uni-kiel.de Weitere Beratungsangebote finden Sie unter www.zsb.uni-kiel.de, Rubrik Beratungsstellen.
11. StudienfachberatungIhre fachspezifischen Fragen zum Studienfach klären
Sie bitte in der Studienfachberatung. Die Zusammenstellung der Studienfachberaterinnen
und Studienfachberater ist zu finden unter
www.zsb.uni-kiel.de/studienfachberatung.
Die Teilnahme an der Studienfachberatung wird Studienanfängern empfohlen. Im Rahmen der Studienfachberatung können auch mögliche und individuell geeignete Fächerkombinationen besprochen werden. Zu Beginn jedes Semesters finden Einführungsveranstaltungen statt. Die Teilnahme wird Erstsemestern empfohlen; die Termine erhalten Sie während der Einschreibung.
12. Prüfungsamt und Prüfungsordnungen Ihre Fragen zum Prüfungsverfahren richten Sie bitte an die Prüfungsämter. Die Anschriften sowie die Studien- und Prüfungsordnungen finden Sie unter:
www.studservice.uni-kiel.de/pra/studord.shtml
13. Weitere Informationen zum StudienfachWeitere Informationen zum Studienfach finden Sie auf folgenden Internetseiten:
14. Aufbau des StudiumsDie Rechtsvorschriften zum Studium sind zu finden in
folgenden Prüfungsordnungen: Prüfungsverfahrensordnung (Satzung) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende der Bachelor- und Masterstudiengänge, veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch Satzung vom 1. Juni 2011, Gemeinsame Prüfungsordnung (Satzung) der Fakultäten der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende der Zwei-Fächer-Bachelor- und Masterstudiengänge veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch Satzung vom 31. August 2011, Praktikumsordnung (Satzung) für die Durchführung der Praxismodule im Rahmen des Profils Fachergänzung der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengänge vom 29. November 2007, zuletzt geändert durch Satzung vom 20. November 2008, Fachprüfungsordnung (Satzung) der Philosophischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende des Zwei-Fächer-Bachelorstudiengangs Politikwissenschaft, veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch Satzung vom 11. Oktober 2010. Der Bachelorstudiengang Politikwissenschaft wurde von der Akkreditierungsagentur AQAS durch den Beschluss vom 20. November 2007 akkreditiert. Das Studienfach Politikwissenschaft kann im Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang gewählt werden. Ein Zwei-Fächer-Bachelorstudium umfasst das Studium zweier Studienfächer im Umfang von je 70 Leistungspunkten, die Anfertigung einer Bachelorarbeit im Umfang von 10 Leistungspunkten sowie das Studium eines Profilierungsbereichs im Umfang von 30 Leistungspunkten. Weitere Informationen zu den Studiengangsmodellen und zu den Kombinationsmöglichkeiten im Zwei-Fächer-Bachelorstudium finden Sie im Studieninformationsblatt „Bachelor- und Masterstudiengänge“. Der Bachelorstudiengang ist modular aufgebaut. Er basiert auf dem Modul „Einführung in die Sozialwissenschaften“ (WSF-polw-1), das grundlegende Fragestellungen und Perspektiven der Politikwissenschaft und der Soziologie vermittelt. Dieses Modul soll einerseits in das Fach Politikwissenschaft einführen, zum anderen aber den übergeordneten sozialwissenschaftlichen Rahmen deutlich werden lassen, indem Grundfragen der Gesellschaftswissenschaften in der Einführung in die Soziologie mitstudiert werden. Diese Kopplung bringt zudem die Verbindung der beiden Fächer im Institut für Sozialwissenschaft zum Ausdruck. Ergänzt wird das Modul mit einem Tutorium zum wissenschaftlichen Arbeiten, das von Studierenden höherer Semester (in der Regel von Masterstudierenden) durchgeführt wird und in dem die Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens vorgestellt und eingeübt werden. Das Modul „Grundlagen der Methoden und Techniken der empirischen Sozialforschung“ (WSF-soz-M1) dient der Einführung in die Methoden und Techniken der empirischen Sozialforschung, wobei standardisierte und qualitative Methoden in gleicher Weise behandelt werden. In den Basismodulen WSF-polw-3 bis WSF-polw-6 werden die zentralen politikwissenschaftlichen Teildisziplinen, ihre Fragestellungen, theoretischen Ansätze und Probleme eingeführt. Dabei wird jeweils in einer Vorlesung ein Überblick über das Teilgebiet gegeben, in einem Seminar wird das Grundlagenwissen an einem ausgewählten Teilaspekt vertieft und weiter entwickelt. In den Vertiefungsmodulen (WSF-polw-7 und 8) geht es um die problemorientierte Vertiefung des in den Basismodulen Gelernten. Hier können die Studierenden eigene Schwerpunkte setzen. Ein Vertiefungsmodul kann durch ein Modul aus anderen Bachelorstudiengängen (Soziologie, Geographie) ersetzt werden. Durch die Bachelorprüfung im Fach Politikwissenschaft wird festgestellt, ob die oder der Studierende die für das Erreichen der Studienziele notwendigen Fachkenntnisse erworbenen hat, sie kritisch beurteilen, die wissenschaftlichen Methoden anwenden und die erworbenen Kenntnisse praktisch umsetzen kann. Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn alle nach der Fachprüfungsordnung erforderlichen Modulprüfungen und die Arbeit bestanden und damit die erforderliche Anzahl von Leistungspunkten erworben wurde. Die Regelstudienzeit für den Bachelorstudiengang Politikwissenschaft beträgt 6 Semester.
Anmerkung: Die Reihenfolge, in der die Module WSF-polw-2 bis WSF-polw-6 studiert werden, ist nicht festgelegt.
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