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Studieninformationsblatt  |  Stand: März 2012 Zur Druckfassung (PDF)

Materials Science and Engineering


Master


Inhaltsübersicht




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1. Studienabschluss


Master of Science (M.Sc.)

Grundlegende Informationen zu Bachelor- und Masterstudiengängen sind im Studieninformationsblatt „Bachelor- und Masterstudiengänge“ zu finden.


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2. Gegenstand und Ziele des Fachs


Der International Master Course Materials Science and Engineering ist ein eigenständiger viersemestriger Studiengang. Er baut auf dem Bachelorstudiengang der Materialwissenschaft auf, kann aber auch von Studierenden aus fachlich benachbarter Bachelor- und Diplomstudiengängen sowie Fachhochschul-Diplomanden belegt werden (z. B. Physik, Chemie, Elektrotechnik etc.).
Diese unterschiedliche fachliche Einstiegsqualifikation der Masterstudierenden im Fach Materials Science rührt aus der Interdisziplinarität des Faches, aber auch aus der relativen Seltenheit spezifischer Bachelorstudiengänge in Materialwissenschaft her; sie entspricht auch nordamerikanischer Erfahrung. Das Programm ist international ausgerichtet.
Der modernen Technik stehen unzählige Werkstoffe zur Verfügung. Die klassische Werkstoffkunde beschäftigt sich vorwiegend mit sogenannten Strukturmaterialen, bei denen mechanische Eigenschaften wie z. B. Festigkeit im Vordergrund stehen. Der junge Studiengang Materials Science and Engineering in Kiel ist dem gegenüber auf sog. Funktionsmaterialen ausgerichtet, bei denen funktionelle Eigenschaften für Anwendungen in z. B. der Sensorik, Mikroelektronik, Solarik oder Optik im Brennpunkt des Interesses stehen. Grundlagenforschung, Materialentwicklung, Analytik und Prozesstechnik verbinden sich zusammen mit Themen wie Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit zu einem modernen ingenieurwissenschaftlichen Studiengang.


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3. Besonderes Profil des Studienfaches an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel


Die Technische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität wurde im Jahre 1990 mit dem Ziel gegründet, des Standort Schleswig-Holstein durch Einrichtung technisch-wissenschaftlicher Studiengänge zu stärken. In der ersten Phase wurden Studiengänge mit Abschluss Dipl.-Ing. für die Fachrichtungen Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Materialwissenschaft eingeführt. Der Studiengang Materialwissenschaften mit dem Abschluss Diplom wurde bewusst als interdisziplinäres und zukunftsorientiertes Fach mit dem Schwerpunkt "Funktionsmaterialien" angelegt; er ergänzt damit die an der TU Hamburg-Harburg und am GKSS Forschungszentrum Geesthacht mit dem Schwerpunkt "Strukturmaterialien" etablierten Materialwissenschaften.
Die Fakultät hat im Rahmen eines Gesamtkonzepts das gesamte materialwissenschaftliche Studium internationalisiert und vollständig auf das Bachelor- und Mastersystem umgestellt. Beide Studiengänge wurden von der ASIIN e.V. akkreditiert und sind somit gemäß EUR-ACE Projekt und Washington Accord europaweit und international anerkannt. Alle Leistungen werden gemäß des European Credit Transfer System abgerechnet und sind somit europaweit anrechenbar.
Als wichtiger Baustein im Gesamtsystem materialwissenschaftlicher Studiengänge und als Kern der Auslandsorientierung soll der Masterstudiengang auf angewandte Aufgabenstellungen in den Fachrichtungen "Allgemeine Materialwissenschaft und Mechanik" (mit dem Forschungszentrum GKSS in Geesthacht), "Mikrosysteme" (mit dem Institut für Siliziumtechnologie – ISiT –) und "Funktionsmaterialien und Analytik" ausgerichtet werden.
Die Lehrveranstaltungen werden in englischer Sprache abgehalten.



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4. Mögliche Berufe und Tätigkeitsfelder


Materialwissenschaftlerinnen und Materialwissenschaftlern stehen vielfältige und abwechslungsreiche Arbeitsfelder offen.
Die Absolventinnen und Absolventen arbeiten hauptsächlich in Firmen, in denen moderne Funkti-onsmaterialien eine zentrale Rolle spielen.
Viele Firmen sind im Bereich Mikroelektronik und Halbleitertechnik tätig, darunter fast alle namhaften Mikrochiphersteller, oder agieren als Zulieferer für die Mikroelektronik. Hinzu kommen Firmen, zu deren Kerngeschäft die Energieversorgung gehört. Dabei stehen Batterien, Akkumulatoren und Brennstoffzellen für mobile elektronische Geräte sowie die Weiterentwicklung der immer bedeutender werdenen Solartechnik im Vordergrund.
Einige Absolventinnen und Absolventen erhalten einen Arbeitsplatz in einem der sehr eng mit der Industrie kooperierenden Fraunhofer-Institute, darunter das in Itzehoe angesiedelte Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie. Wenige, mehr grundlagenorientierte Absolventinnen und Absol-venten, finden Beschäftigung an einem Max-Planck-Institut.
Bei Vorliebe zur theoretischen Vertiefung streben einige Absolventinnen und Absolventen die Promotion in Forschungseinrichtungen oder Hochschulen im In- und Ausland an.


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5. Nachbar- und Hilfswissenschaften


Wichtige Grundlagenfächer für das Studium der Materialwissenschaft sind Mathematik, Chemie und Physik.


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6. Sprachkenntnisse


Nach der Studienqualifikationssatzung gelten folgende Voraussetzungen, die nachgewiesen werden müssen:
Sofern Englisch weder Muttersprache ist, noch Hochschulzugangsberechtigung oder erster berufsqualifizierender Abschluss in englischer Sprache erworben wurden, sind Englischkenntnisse nachzuweisen, die dem TOEFL-Test 550 Punkte schriftlich oder 213 Punkte Computer Test, Cambridge Proficiency, Oxford Higher Certificate, International Certificate Conference ICC Stage 3 (Technical) oder IELTS 6.0 entsprechen.

Die Studienqualifikationssatzung ist zu finden unter www.studservice.uni-kiel.de/sta/0-1-3.pdf


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7. Sonstige Kenntnisse und persönliche Neigungen


Voraussetzungen für das Masterstudium Materials Science and Engineering und für eine erfolgreiche Ingenieurtätigkeit sind vor allem:
  • gute Mathematik-, Chemie- und Physikkenntnisse sowie weitergehendes Interesse für diese Fächer,
  • Fähigkeit zum analytischen Denken, zu konzentrierter Arbeit und zur raschen Durchdringung komplexer Zusammenhänge,
  • Interesse für naturwissenschaftliche und technische Zusammenhänge,
  • gute bis sehr gute Englischkenntnisse, da im Masterstudiengang nur auf Englisch gelehrt wird,
  • hohe Belastbarkeit und konsequentes Zeitmanagement,
  • Kenntnisse einer höheren Programmiersprache werden empfohlen.


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8. Fachliche Vorkenntnisse


Mathematik
Analysis, Induktion, Differentialrechnung, Integralrechnung, Potenzreihen, Lineare Algebra, Vektorräume, Skalarprodukt und Norm, lineare Gleichungssysteme, Determinanten, Eigenwerte, Topologische Begriffe im Rn, Richtungsableitung, Gradient, Integralrechnung im Rn, Gebietsintegral, iterierte Integrale, Polar- und Kugelkoordinaten, Differentialgleichungen, lineare Differentialgleichung höherer Ordnung, Kurvenintegrale, Integralsätze von Gauss und Stokes, Komplexe Funktionen, Maximumprinzip, Wahrscheinlichkeitsraum, Stochastik.

Experimentalphysik
Physikalische Größen, SI-System, Kinematik, Dynamik, Arbeit und Energie, Grundbegriffe der Relativitätstheorie, Impuls, Rotationskinematik und -dynamik, Mechanik verformbarer Körper, Schwingungen und Wellen, Wärmelehre, Elektrostatik, Elektrischer Strom und Widerstand, Magnetfelder, Induktion, Magnetische Eigenschaften, Wechselstrom, Elektromagnetische Wellen, Geometrische Optik, Wellenoptik, Grundbegriffe der Quantenphysik.

Numerik
Algorithmen, Fehlerfortpflanzung, Interpolation, Trapezformel, lineare Gleichungssysteme, Ausgleichsprobleme, Methode der kleinsten Quadrate, Iterationsverfahren.

Chemie
Atome, Periodensystem der Elemente, Darstellungen, chemische Bindungen, Struktur von Festkörpern, chemische Kinetik, chemisches Gleichgewicht, pH, Puffer-Lösungen, Säure-Base-Titrationen, Lösungsgleichgewichte, chemische Reaktionen, Redoxreaktionen, Eigenschaften der Gase, Hauptsätze der Thermodynamik, Zustandsänderungen reiner Substanzen, Mischungen, Phasenregel, Ionen, Elektroden, elektrochemische Zellen, Alkalimetalle, Salze, Erdalkalimetalle, Kugelpackungen, Kristallstrukturen, Hauptgruppenmetalle, Edelmetalle, Lanthaniden.

Elektrotechnik
Elektrostatisches Feld, elektrisches Strömungsfeld, Gleichstromnetze, Ausgleichsvorgänge in RC-Netzen, Magnetisches Feld, Induktionsgesetz, Wechselstromgesetz.

Allgemeine Materialwissenschaften
Atomaufbau, Bindungstypen, Potentiale und Potentialtopfbeschreibung, Grundbegriffe der Quantenmechanik, Reale Kristalle, Thermodynamisches Gleichgewicht, Kinetik, Mechanische Eigenschaften, Gläser, Polymer, elastische und plastische Verformung, Bruch, Werkstoffalterung, elektronische Eigenschaften, Elektronen in Kristallen, Strukturbestimmung von Festkörpern, Elektronen im periodischen Gitterpotential, Halbleiter, Halbleiterkontakte und Bauelemente.

Wünschenswert wären die folgenden Informatikkenntnisse
Algorithmen und Spezifikation, Datenstrukturen, Modularität, hohe und niedere Programmiersprachen, Funktionsweise von Mikroprozessoren, Architekturklassen, Befehlscodes, Hardware-Software-Schnittstellen, Programmunterbrechungen, I/O-Programmierung, Realzeitprogrammierung.


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9. Praktika


Es sind mindestens 2 Laborpraktika im Zuge des Studiums durchzuführen. Diese werden an modernsten Geräten innerhalb der Fakultät durchgeführt. Ein Industriepraktikum ist nicht notwendig.


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10. Zugangsbedingungen zum Masterstudium


Der Masterstudiengang Materials Science and Engineering ist nicht zulassungsbeschränkt.
Die Einschreibung in den Masterstudiengang Materials Science and Engineering kann nach erfolgreicher Eignungsfeststellung durchgeführt werden. Bitte wenden Sie sich bzgl. der Eignungsfeststellung und der Anmeldefrist an die Studienfachberater (siehe Punkt 12). Weitere Informationen finden Sie unter www.kielmat.com.
Der Studienbeginn ist zum Wintersemester und zum Sommersemester möglich. Empfohlen wird der Studienbeginn zum Wintersemester.
Der jeweils aktuelle Stand ist zu finden unter www.studservice.uni-kiel.de/sfangebot.shtml.

Voraussetzung für die Aufnahme des Masterstudiengangs ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium im entsprechenden Gebiet oder ein gleichwertiger Abschluss.
Für die Einschreibung ist durch eine Bescheinigung nachzuweisen, dass die Voraussetzungen zur Aufnahme eines Masterstudienganges gemäß Prüfungsordnungen und Studienqualifikationssatzung erfüllt sind. Die jeweiligen Prüfungsordnungen und die Studienqualifikationssatzung sind zu finden unter:
www.studservice.uni-kiel.de/pra/studord.shtml

Informationen zum Zugang zum Masterstudium und zu Anmelde- bzw. Bewerbungs- und Einschreibefristen sowie deren Modalitäten sind zu finden unter www.studservice.uni-kiel.de/masterstart.shtml.
Weitere Auskünfte erhalten Sie bei Frau Trede,
Studierendenservice, Bereich Bewerbung und Zulassung:
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Christian-Albrechts-Platz 5, 24118 Kiel
Anbau des Uni-Hochhauses, Tel.: 0431/880-3705, E-Mail: htrede@uv.uni-kiel.de

Ihre Fragen zur Online-Einschreibung und zu den benötigten Unterlagen sowie zur Rückmeldung und Beurlaubung klären Sie bitte im
Studierendenservice, Bereich Einschreibung und Studienangelegenheiten:
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Christian-Albrechts-Platz 4, 24118 Kiel
Erdgeschoss des Uni-Hochhauses, Tel.: 0431/880-4840
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag, 9 bis 12 Uhr und Mittwoch, 14 bis 16 Uhr
E-Mail: studservice@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.studservice.uni-kiel.de

Ausländische Studierende wenden sich bitte mit ihren Fragen zur Zulassung, Einschreibung und Beratung an das International Center:
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Westring 400, 24118 Kiel, Tel.: 0431/880-3715
Öffnungszeiten: Donnerstag, 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Mittwoch, 14 bis 16 Uhr sowie
in der Vorlesungszeit zusätzlich Montag, 9 bis 12 Uhr
E-Mail: vlangner@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.international.uni-kiel.de


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11. Zentrale Studienberatung


In der Zentralen Studienberatung können sich Studierende und Studieninteressierte über sämtliche Studienfächer und Studiengänge der Christian-Albrechts-Universität informieren.
Die Zentrale Studienberatung klärt persönliche Fragen zur Studien- und Berufsorientierung, zu Studienfächer-Kombinationen, zur Studiengestaltung, zum Studienfach- bzw. Hochschulwechsel, zur Unterbrechung oder zum Abbruch des Studiums, zur allgemeinen Prüfungsvorbereitung sowie zu Problemen im Studium. Studierende und Studieninteressierte werden außerdem über Berufs- und Tätigkeitsfelder, weitergehende Qualifikationen, Aufbau- und Ergänzungsstudien oder Alternativen zum Studium informiert. Ferner bietet die Zentrale Studienberatung weiterführende Informationsschriften zu vielfältigen Themen an.

Zentrale Studienberatung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Christian-Albrechts-Platz 5 (Anbau des Uni-Hochhauses), 24118 Kiel

Persönliche Beratung (ohne Voranmeldung):
Montag, 9 bis 11.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr,
Mittwoch, 9 bis 11.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr,
Donnerstag, 9 bis 11.30 Uhr

Telefonische Sprechzeiten: Montag bis Donnerstag, 9 bis 11.30 Uhr, Tel.: 0431/880-7440

E-Mail: zsb@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.zsb.uni-kiel.de

Weitere Beratungsangebote finden Sie unter www.zsb.uni-kiel.de, Rubrik Beratungsstellen.


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12. Studienfachberatung


Ihre fachspezifischen Fragen zum Studienfach klären Sie bitte in der Studienfachberatung. Die Zusammenstellung der Studienfachberaterinnen und Studienfachberater ist zu finden unter www.zsb.uni-kiel.de/studienfachberatung.
Die Inanspruchnahme der Studienfachberatung wird empfohlen, insbesondere für Studienanfänger und bei Wechsel des Studienortes bzw. -fachs.
Zu Beginn jedes Semesters finden Einführungsveranstaltungen statt. Die Teilnahme wird Estsemestern empfohlen; die Termine erhalten Sie während der Einschreibung.


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13. Prüfungsamt und Prüfungsordnungen


Ihre Fragen zum Prüfungsverfahren richten Sie bitte an das Servicezentrum Lehre. Die Anschriften und Ansprechpartner finden Sie unter: www.tf.uni-kiel.de/servicezentrum.
Die Studien- und Prüfungsordnungen finden Sie unter:
www.studservice.uni-kiel.de/pra/studord.shtml


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14. Weitere Informationen zum Studienfach


Weitere Informationen zum Studienfach finden Sie auf folgenden Internetseiten:


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15. Aufbau des Studiums


Die Rechtsvorschriften zum Studium sind zu finden in folgenden Prüfungsordnungen:
Prüfungsverfahrensordnung (Satzung) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende der Bachelor- und Master-Studiengänge, veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch Satzung vom 2. März 2012, Fachprüfungsordnung (Satzung) der Technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende des Faches Materialwissenschaft mit dem Abschluss Master of Science vom 7. September 2010, veröffentlicht am 11. Oktober 2010 und der Studienordnung (Satzung) der Technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende der Materialwissenschaften mit den Abschluss Master vom 4. Mai 2000, veröffentlicht am 30. Dezember 2005.
Der Masterstudiengang Materials Science and Engineering wurde von der Akkreditierungsagentur ASIIN durch den Beschluss vom 25. Juni 2010 akkreditiert.

Das Studium umfasst 4 Fachsemester einschließlich der Masterprüfung mit der einsemestrigen Masterarbeit (30 Leistungspunkte). Die Lehrveranstaltungen gliedern sich in Pflichtmodule und in Wahlpflichtmodule; der Gesamtumfang des Studienprogrammes beträgt etwa 69 Semesterwochenstunden bzw. 90 Leistungspunkte (LP). Die Wahlpflichtmodule im Umfang von 30 LP können weitestgehend unabhängig voneinander von den Studierenden abgerufen werden.

Im ersten und zweiten Fachsemester sind Grundlagenmodule der materialwissenschaftlichen Kernfächer vorgesehen; sie ermöglichen den Einstieg der Absolventen fachlich benachbarter Bachelor- und Diplomstudiengänge sowie der Fachhochschul-Diplomanden. Diese unterschiedliche fachliche Einstiegsqualifikation der Masterstudierenden im Fach Materials Science rührt aus der Interdisziplinarität des Faches. Im zweiten Studienjahr können sich die Studierenden aufgrund der großen Wahlmöglichkeiten in eine Vertiefungsrichtung spezialisieren. Das dritte Fachsemester ist als reines Wahlsemester ohne Pflichtmodule gestaltet. Hier wird den Studierenden ermöglicht, Studienerfahrungen im Ausland zu sammeln, ohne dabei auf große Hindernisse im Studienverlauf zu stoßen.

Alle Module werden studienbegleitend in einem Kredit-Akkumulations-System abgeprüft.
Die Masterprüfung ist bestanden, wenn alle nach der Fachprüfungsordnung erforderlichen Modulprüfungen und die Arbeit bestanden und damit die erforderliche Anzahl von Leistungspunkten erworben wurde.

Die Regelstudienzeit für den Masterstudiengang Materials Science and Engineering beträgt 4 Semester.

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Materials Science and Engineering, Master of Science (M.Sc.)

Ein-Fach-Masterstudium (120 LP)
Modulnummer Modulname PL1 im...
Sem.
Vor.2 SWS3 LP4
mawi-701 Basic Lab (P) Tta 1. - 3 4
mawi-702 Solid State Physics Teil 1 (VL+Ü) K 1. - 2+1 8
Solid State Physics Teil 2 (VL+Ü) 2. 2+1
mawi-703 Thermodynamics and Kinetics Teil 1 (VL+Ü) K 1. - 2+1 8
Thermodynamics and Kinetics Teil 2 (VL+Ü) 2. 2+1
mawi-704 Analytics Teil 1 (VL+Ü) MP 1. - 2+1 8
Analytics Teil 2 (VL+Ü) 2. 2+1
mawi-705 Advanced Materials A Teil 1 (VL+Ü) K 1. - 2+1 8
Advanced Materials A Teil 2 (VL+Ü) Teil 1 2+1
mawi-707 Advanced Mathematics (VL+Ü) K 1. - 3+2 6
mawi-706 Advanced Materials B Teil 1 (VL+Ü) K 2. - 2+1 8
Advanced Materials B Teil 2 (VL+Ü) Teil 1 2+1
mawi-801 Advanced Lab (P) Tta 2. - 3 5
mawi-802 Non-technical elective (German language course) (VL+Ü)5 K/MP 2. - 5 5
Technischer Wahlpflichtbereich6
mawi-901 Engineering Mechanics (VL+Ü) K 3. - 2+1 4
mawi-902 Defects (VL+Ü) T, RS 3. - 2+1 4
mawi-903 Electron Microscopy (VL+Ü) MP 3. - 3+2 6
mawi-904 Micro- and Nanosystemtechnology (VL+Ü) K 3. - 3+2 6
mawi-905 Nanochemistry for Nanoengineering (VL+Ü) K 3. - 2+1 4
mawi-906 Practical TEM (VL+P) MP 3. - 2+2 4
mawi-907 Semiconductors (VL+Ü) T, RS 3. - 2+1 4
mawi-908 Sensors (VL+Ü) K 3. - 2+1 4
mawi-909 Smart Materials (VL+Ü) K 3. - 2+1 4
mawi-910 Solid State Chemistry (VL+Ü) K 3. - 2+1 4
mawi-911 Thin Films (VL+Ü) K 3. mawi-705 3+2 6
mawi-912 Vacuum Technology (VL+Ü) K 3. - 2+1 4
mawi-1001 Masterarbeit RS 4. mind. 74 LP 26 Wo. 30
Gesamt 120
Die Masterprüfung besteht aus den studienbegleitenden Prüfungen im Rahmen der einzelnen Module bzw. Lehrveranstaltungen und einer Masterarbeit (30 LP).


1 PL: Im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungsleistungen
2 Vor.: Zugangsvoraussetzungen für die Lehrveranstalung
3 Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
4 LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jede bestandene Modulprüfung eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeitsaufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
5 Bei den nichttechnischen Wahlpflichtfächern können Lehrveranstaltungen aus dem gesamten Angebot der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel berücksichtigt werden, soweit sie einen Umfang von mindestens 2 LP haben und mit Leistungsnachweis oder -test abgeschlossen werden.
6 Aus dem Technischen Wahlpflichtbereich sind Module im Umfang von mindestens 30 LP zu wählen.


Erläuterungen:
K: Klausur
MP: mündliche Prüfung
P: Praktikum
RS: Referat mi schriftl. Ausarbeitung
Sem.: empfohlenes Semester
T: Test
Tta: Testate
Ü: Übung
VL: Vorlesung


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