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InformatikBachelor Inhaltsübersicht
1. Studienabschlüsse 15. Weitere Informationen zum Studienfach
1. StudienabschlüsseBachelor of Science (B.Sc.), Bachelor of Arts (B.A.)
2. Gegenstand und Ziele des Faches Informatik ist die Wissenschaft von der systematischen
Informationsverarbeitung – insbesondere der automatischen Verarbeitung
mithilfe von Digitalrechnern (Computern). Die Informatik erforscht die
grundsätzlichen Verfahrensweisen der Informationsverarbeitung und
die allgemeinen Methoden der Anwendung solcher maschineller Verfahren
in den verschiedensten Bereichen und versucht, durch Abstraktion und Modellbildung
von speziellen Gegebenheiten allgemeine Gesetzmäßigkeiten abzuleiten.
Daraus entwickelt sie Standardlösungen für die Anwendung in
der Praxis. Sie hilft bei der Verwaltung großer Daten- und Informationsmengen,
sie ermöglicht die Steuerung komplexer Produktionsabläufe, sie
ist ein wichtiges Hilfsmittel in der Forschung.
Die Informatik befasst sich deshalb mit:
Informatik ist zusammen mit Nachrichten- und Kommunikationstechnik einer der Grundpfeiler der Informationstechnologie, die wiederum eine der heutigen und zukünftigen Schlüsseltechnologien ist. Die Informationstechnologie hat dabei eine besondere Rolle, weil sie eine Querschnittstechnologie ist, die in vielen unterschiedlichen Technologiebereichen ein wesentliches Hilfsmittel zur Erzielung von Leistungs- und Produktivitätsfortschritten und zur Qualitätsverbesserung ist. Anwendungsbereiche der Informatik und der Informationstechnik sind z. B. Energieeinsparungen, alternative Technologien, Humanisierung der Arbeitswelt, Verbesserung öffentlicher Dienstleistungen, Verbesserung der Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten, Arbeitszeitverkürzungen usw. Die Weiterentwicklungsmöglichkeiten sind so vielfältig und zahlreich, dass eine enorme Steigerung der Anwendungen und ein Eindringen der Informatik in alle Bereiche von Wirtschaft und Verwaltung und in viele Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens vorauszusehen ist. Das zentrale Anliegen des Informatikstudiums ist die Heranbildung der Fähigkeit, Modelle zur Beschreibung komplexer Systeme zu entwickeln, die wesentlichen Einflussgrößen richtig zu erkennen, für Detailprobleme algorithmische Lösungen systematisch zu finden und praktisch einsatzfähige Anwendungssysteme herzustellen.
3. Besonderes Profil des Studienfaches an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel An der Universität Kiel wird Informatik in unterschiedlichen
Studiengängen angeboten:
Das Fach Informatik kann als Ein-Fach-Bachelor und als Zwei-Fächer-Bachelor studiert werden. Der Ein-Fach-Bachelorstudiengang Informatik bietet die Chance, im vermehrt international verzahnten Arbeitsmarkt konkurrenzfähig zu sein. Der Abschluss Bachelor of Science öffnet nach drei Jahren den Weg in die Arbeitwelt oder bietet die Möglichkeit, eine weitere wissenschaftlich ausgerichtete Spezialisierung durch den zwei Jahre umfassenden Studiengang Master of Science zu erreichen. Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Lehramt an Gymnasien soll in erster Linie Lehramtskandidatinnen und -kandidaten eine solide fachwissenschaftliche Ausbildung vermitteln. Um für den polyvalenten Bachelorabschluss eine hinreichende Berufsqualifikation, die nicht nur auf den Lehrerberuf zielt, zu erreichen, sind die vermittelten fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten von zentraler Bedeutung und somit kann die fachdidaktische Ausbildung in diesem Ausbildungsabschnitt nur einen geringen Umfang einnehmen. Umso wichtiger sind Module, die die Absolventinnen und Absolventen befähigen, Methoden, Werkzeuge und Systeme zur Lösung praxisrelevanter Probleme systematisch einzusetzen. Ziel des Zwei-Fächer-Bachelorstudiengangs mit dem Profil Fachergänzung ist die Vermittlung von grundlagen-, methodenorientierten und systemorientierten Fachkenntnissen, die den Absolventinnen und Absolventen die Möglichkeit eröffnen, in Verbindung mit den im Zweitfach und den im Profilierungsbereich erworbenen Kenntnissen sich mit Aussicht auf Erfolg auf dem Arbeitsmarkt zu bewerben.
4. Mögliche Berufe und TätigkeitsfelderInformatikerinnen und Informatiker sind in folgenden
Tätigkeitsbereichen zu finden:
5. Nachbar- und Hilfswissenschaften Logik, Mathematik und Anwendungsgebiete wie z. B. Wirtschafts-
und Sozialwissenschaften, Elektrotechnik, Chemie, Medizin, Physik usw.
6. Schulische Vorbildung Grundsätzlich allgemeine Hochschulreife, fachgebundene
Hochschulreife.
7. Sonstige Kenntnisse Gute Mathematik- und gute Englischkenntnisse.
8. Persönliche Neigungen
![]() 9. ZulassungsbeschränkungenDer Bachelorstudiengang Informatik ist nicht zulassungsbeschränkt.
Das Erweiterungsfach Informatik ist nicht zulassungsbeschränkt und kann ab dem ersten Fachsemester des Zwei-Fächer-Bachelorstudiums mit dem Profil Lehramt an Gymnasien zusätzlich gewählt werden, wenn die Studierenden in den ersten beiden Fächern im ersten Fachsemester eingeschrieben sind. Bei der Einschreibung für das Erweiterungsfach ist die Teilnahme an einer Studienberatung des Faches Informatik nachzuweisen. Der aktuelle Stand findet sich unter www.studservice.uni-kiel.de/sfangebot.shtml.
10. Zulassungsbedingungen und Einschreibung (Immatrikulation)Der Studienbeginn für den Ein-Fach-Bachelorstudiengang
und für den Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang Informatik ist zum
Wintersemester und zum Sommersemester möglich. Der Studienbeginn
wird zum Wintersemester empfohlen.
Ihre Fragen zur Online-Einschreibung und zu den benötigten
Unterlagen sowie zur Rückmeldung und Beurlaubung klären Sie bitte
im
Studierendenservice, Bereich Einschreibung und Studienangelegenheiten: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Christian-Albrechts-Platz 4, 24118 Kiel Erdgeschoss des Uni-Hochhauses, Tel.: 0431/880-4840 Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag, 9 bis 12 Uhr und Mittwoch, 14 bis 16 Uhr E-Mail: studservice@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.studservice.uni-kiel.de Ausländische Studierende wenden sich bitte mit ihren Fragen zur Zulassung, Einschreibung und Beratung an das International Center: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Westring 400, 24118 Kiel, Tel.: 0431/880-3715 Öffnungszeiten in der Vorlesungszeit: Montag und Donnerstag, 9 bis 12 Uhr, Dienstag 14 bis 16 Uhr Öffnungszeiten außerhalb der Vorlesungszeit: Dienstag 14 bis 16 Uhr und Donnerstag 10 bis 12 Uhr E-Mail: vlangner@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.international.uni-kiel.de
11. Zentrale Studienberatung In der Zentralen Studienberatung können sich Studierende
und Studieninteressierte über sämtliche Studienfächer und Studiengänge
der Christian-Albrechts-Universität informieren.
Die Zentrale Studienberatung klärt persönliche Fragen zur Studien- und Berufsorientierung, zu Studienfächer-Kombinationen, zur Studiengestaltung, zum Studienfach- bzw. Hochschulwechsel, zur Unterbrechung oder zum Abbruch des Studiums, zur allgemeinen Prüfungsvorbereitung sowie zu Problemen im Studium. Studierende und Studieninteressierte werden außerdem über Berufs- und Tätigkeitsfelder, weitergehende Qualifikationen, Aufbau- und Ergänzungsstudien oder Alternativen zum Studium informiert. Ferner bietet die Zentrale Studienberatung weiterführende Informationsschriften zu vielfältigen Themen an. Zentrale Studienberatung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Christian-Albrechts-Platz 5 (Anbau des Uni-Hochhauses), 24118 Kiel Persönliche Beratung (ohne Voranmeldung): Montag, 9 bis 11.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr, Mittwoch, 9 bis 11.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr, Donnerstag, 9 bis 11.30 Uhr Telefonische Sprechzeiten: Montag bis Donnerstag, 9 bis 11.30 Uhr, Tel.: 0431/880-7440 E-Mail: zsb@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.zsb.uni-kiel.de Weitere Beratungsangebote finden Sie unter www.zsb.uni-kiel.de, Rubrik Beratungsstellen.
12. StudienfachberatungIhre fachspezifischen Fragen zum Studienfach klären
Sie bitte in der Studienfachberatung. Die Zusammenstellung der Studienfachberaterinnen
und Studienfachberater ist zu finden unter
www.zsb.uni-kiel.de/studienfachberatung.
Im Rahmen der Studienfachberatung können auch mögliche und individuell geeignete Fächerkombinationen besprochen werden. Zu Beginn jedes Semesters finden Einführungsveranstaltungen statt. Die Teilnahme wird Erstsemestern empfohlen, die Termine erhalten Sie während der Einschreibung.
13. Zentrum für Lehrerbildung (ZfL)Das Zentrum für Lehrerbildung nimmt fakultätsübergreifende
Aufgaben der Organisation und Koordinierung während des Lehramtsstudiums wahr,
z. B. bei der Durchführung der Fachdidaktischen, Pädagogischen und Schulpraktischen
Studien.
Zentrum für Lehrerbildung (ZfL), Leibnizstraße 3, 24118 Kiel, Homepage: www.zfl.uni-kiel.de Tel.: 0431/880-1235 und -1778, Fax: 0431/880-2959, E-Mail: sekretariat@zfl.uni-kiel.de Christine Ziethen, Akad. Dir., Raum 204, Tel.: 0431/880-2965, E-Mail: ziethen@zfl.uni-kiel.de Sprechzeiten: Montag, 10 bis 12 Uhr Melanie Korn (zusätzlich Beratung für internationale Lehramtsstudierende) Raum 216, Tel.: 0431/880-1266, E-Mail: korn@zfl.uni-kiel.de Sprechzeiten: Dienstag, 13 bis 15 Uhr Dr. Margot Janzen, Raum 207, Tel.: 0431/880-1239, E-Mail: janzen@zfl.uni-kiel.de Sprechzeiten: Mittwoch, 13 bis 15 Uhr Dr. Astrid von der Lühe, Raum 205, Tel.: 0431/880-3450, E-Mail: vonderluehe@zfl.uni-kiel.de Sprechzeiten: Donnerstag, 10 bis 12 Uhr Büro für Schulpraktische Studien, Andrea Marquardt und Sylvia Rinke, Raum 218 und 217 Tel.: 0431/880-1235 und -1778, E-Mail: praktikumsbuero@zfl.uni-kiel.de Sprechzeiten: Montag und Donnerstag, 14 bis 16 Uhr, Dienstag und Freitag, 10 bis 12 Uhr
14. Prüfungsamt Ihre Fragen zum Prüfungsverfahren richten Sie bitte
an die Prüfungsämter. Die Anschriften sowie die Studien- und Prüfungsordnungen
finden Sie unter:
www.studservice.uni-kiel.de/pra/studord.shtml
15. Weitere Informationen zum StudienfachWeitere Informationen zum Studienfach finden Sie auf
folgenden Internetseiten:
16. Aufbau des Studiums Die Rechtsvorschriften zum Studium sind zu finden in
folgenden Prüfungsordnungen: Prüfungsverfahrensordnung (Satzung) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende der Bachelor- und Masterstudiengänge, veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch Satzung vom 1. Juni 2011, Gemeinsame Prüfungsordnung (Satzung) der Fakultäten der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende der Zwei-Fächer-Bachelor- und Masterstudiengänge, veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch Satzung vom 31. August 2011, Praktikumsordnung (Satzung) für die Durchführung der Praxismodule im Rahmen des Profils Fachergänzung der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengänge vom 29. November 2007, zuletzt geändert durch Satzung vom 20. November 2008, Fachprüfungsordnung (Satzung) der Technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende der Informatik mit dem Abschluss Bachelor of Science (B.Sc.) vom 31. Juli 2009, veröffentlicht am 01. Oktober 2009, Fachprüfungsordnung (Satzung) der Technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende des Zwei-Fächer-Bachelorstudiengangs Informatik vom 9. Juli 2008, veröffentlicht am 22. August 2008. Der Ein-Fach Bachelorstudiengang Informatik wurde von der Akkreditierungsagentur ASIIN durch den Beschluss vom 26. März 2004 akkreditiert. Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang Informatik wurde von der Akkreditierungsagentur ASIIN durch den Beschluss vom 28. September 2007 akkreditiert. Ein-Fach-Bachelorstudium: Das Studium des Ein-Fach-Bachelorstudiengangs ist modular strukturiert. Die Grundmodule vermitteln die inhaltlichen Grundlagen des Faches, ein methodisches Instrumentarium und eine systematische Orientierung, die für das erfolgreiche Fortsetzen des Studiums erforderlich sind. Sie bieten eine Einführung in die theoretische, technische und praktische Informatik und in das mathematische Instrumentarium. Die Grundmodule haben einen Umfang von 60 Leistungspunkten (LP) und werden in den ersten beiden Semestern belegt. Davon sind 5 Leistungspunkte in einem Anwendungsfach zu erbringen. In den Semestern 3 und 4 werden zum einen die Aufbaumodule, zum anderen ein Wahlpflichtmodul im Anwendungsfach (dasselbe wie im ersten Studienjahr) im Umfang von 60 Leistungspunkten belegt. Auf Basis der Grundmodule bieten sie eine Vertiefung der Thematiken. Im fünften und sechsten Semester werden Module im Umfang von je 30 Leistungspunkten belegt. Den Abschluss des Studiums bietet das Projektmodul im Umfang von 16 Leistungspunkten inklusive der Bachelorarbeit im sechsten Semester. Jedes Modul wird mit einer studienbegleitenden Modulprüfung abgeschlossen, die im unmittelbaren Anschluss an die letzte Lehrveranstaltung eines jeden Moduls sowie am Anfang des Folgesemesters als Wiederholungsprüfung angeboten wird. Diese besteht in der Regel aus einer dreistündigen Klausur. Der Prüfungsausschuss kann beschließen, dass die Klausur durch eine mündliche Prüfung von in der Regel 30 Minuten Dauer ersetzt oder ergänzt wird. Durch Bestehen der Modulprüfung werden Leistungspunkte erworben. Die Regelstudienzeit für das Ein-Fach-Bachelorstudium Informatik beträgt 6 Semester. Zwei-Fächer-Bachelorstudium: Das Zwei-Fächer-Bachelorstudium Informatik umfasst das Studium zweier Studienfächer im Umfang von je 70 Leistungspunkten, die Anfertigung einer Bachelor-Arbeit im Umfang von 10 Leistungspunkten sowie das Studium eines Profilierungsbereichs im Umfang von 30 Leistungspunkten. Weitere Informationen zu den Studiengangsmodellen und zu den Kombinationsmöglichkeiten im Zwei-Fächer-Bachelorstudium finden Sie im Studieninformationsblatt „Bachelor- und Masterstudiengänge“. Die Struktur des Zwei-Fächer-Bachelorstudiengangs ist durch die Einteilung der Module in methodenorientierte, systemorientierte und grundlagenorientierte Module festgelegt. Im ersten Semester werden Programmiermethoden anhand unterschiedlicher Programmiersprachenparadigmen (funktional, deklarativ, imperativ, objektorientiert) vermittelt und in einem Programmierpraktikumsmodul vertieft. Im zweiten Semester werden algorithmische Methoden (greedy, dynamic, programming, union-find u. a.) und unterschiedliche Datenstrukturen untersucht und implementiert. Auch hier werden die Verfahren in einem Programmierpraktikumsmodul vertieft. Im dritten und vierten Semester werden Digitale Systeme sowie die Organisation und Architektur unterschiedlicher Rechnersysteme kennen gelernt und in Laborübungen untersucht. Im Softwaremodul werden die im ersten Semester erworbenen Programmierkenntnisse in einem umfangreichen Softwareprojekt eingesetzt und außerdem zusätzliche Fähigkeiten wie Diskussionsführung in und zwischen den am Projekt beteiligten Arbeitsgruppen, Präsentation von Problemen und Lösungen eingeübt. Im fünften Semester werden schließlich Datenbanksysteme behandelt und wesentliche Kenntnisse, die für den Umgang mit solchen Systemen nötig sind, erworben. Eine theoretische Fundierung der in den Modulen der ersten beiden Semester vermittelten Kenntnisse erfolgt mit dem Modul „Theoretische Grundlagen der Informatik“. Dieses Modul rückt die den konkreten Systemen und Methodiken zugrunde liegenden Prinzipien und Strukturen in den Vordergrund und führen die erworbenen Kenntnisse auf einer abstrakten Ebene strukturell zusammen. Auch diese Module enthalten ebenfalls intensive Übungsanteile. Falls die Bachelorarbeit im Fach Informatik geschrieben wird, geschieht dies in Verbindung mit einem Abschlussprojektmodul. Das Abschlussprojekt baut auf die Kenntnisse und Erfahrungen auf, die mit dem Softwaremodul erworben wurden und ist im Umfang von einem Drittel der Arbeitslast eines Semesters ausgelegt (10 LP). Das Abschlussprojekt bindet die Studierenden aktiv in die Entwicklung eines komplexen Softwaresystems ein, welches i. A. mit einem Forschungsprojekt des betreuenden Lehrstuhls in enger Verbindung steht. Das Anfertigen der Bachelorarbeit ist eng verzahnt mit der Mitarbeit an einem solchen Projekt. Es wird ein Teilaspekt der Projektarbeit von der Studierenden oder dem Studierenden vertieft, die wissenschaftlichen Grundlagen der benutzten Methoden analysiert und bewertet und die Ergebnisse dargestellt. Die Module des Zwei-Fächer-Bachelorstudiengangs werden durch Modulprüfungen abgeschlossen. Das Fach Informatik ist erfolgreich abgeschlossen, wenn die oder der Studierende mindestens 70 Leistungspunkte erworben hat und, falls die Bachelorarbeit im Fach Informatik geschrieben wird, diese mit mindestens „ausreichend“ (4,0) bewertet wird. Jede Modulprüfung besteht aus einer Endprüfung und aus Prüfungsteilleistungen, die während der Lehrveranstaltungen erbracht werden. Sie bestehen aus Hausarbeiten, Laborübungen und Tests. Art, Anzahl und Gewichtung der Prüfungsteilleistungen werden für jedes Modul von der verantwortlichen Lehrkraft festgelegt und den Studierenden zu Beginn der Lehrveranstaltungen des Moduls mitgeteilt. Die Modulprüfungsnote errechnet sich aus dem gewichteten Mittel der einzelnen Noten für die Prüfungsteilleistungen und der Note der Endprüfung. Praktikumsmodule werden durch mündliche Prüfungen der Praktikumsabschnitte in Form von Vor-trägen vor den Praktikumsteilnehmenden in Form von Einzelgesprächen mit dem Modulverantwortlichen geprüft. Die Regelstudienzeit für den Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang Informatik beträgt 6 Semester. Erweiterungsfach Informatik: Das Studium des Erweiterungsfaches Informatik auf Bachelorebene entspricht in Inhalt, Aufbau und Umfang dem Zwei-Fächer-Bachelorstudium Informatik. Mit erfolgreichem Abschluss der Erweite-rungsprüfung, die studienbegleitend abgenommen wird, erhalten die Studierenden ein Zertifikat über die bestandene Prüfung, das Art und Umfang der erworbenen Fachkenntnisse bescheinigt. ![]()
Anmerkung: Die Angaben zur Art der Veranstaltungen und dem Umfang in Semesterwochenstunden innerhalb der Module können je nach Lehrangebot variieren. Ausschlaggebend ist die Zahl der Leistungspunkte. ![]()
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