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Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

 

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Studieninformationsblatt  |  Stand: Dezember 2009   Zur Druckfassung (PDF)

Informatik


Bachelor


Inhaltsübersicht





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1. Studienabschlüsse


Bachelor of Science (B.Sc.), Bachelor of Arts (B.A.)

Der Bachelorstudiengang Informatik kann als Ein-Fach-Bachelorstudiengang (Bachelor of Science) oder als Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang (Bachelor of Science, Bachelor of Arts) mit dem Profil Fachergänzung oder mit dem Profil Lehramt gewählt werden.
Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Fachergänzung richtet sich an Studierende, die nach dem Bachelorabschluss den Einstieg in eine Berufstätigkeit oder die Fortsetzung der universitären Ausbildung anstreben.
Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Lehramt richtet sich an Studierende,
die nach Abschluss eines Bachelorstudiums und einem Abschluss des Master of Education den Beruf der Lehrerin oder des Lehrers an Gymnasien anstreben.
Das Studienfach Informatik kann als Erweiterungsfach zum Zwei-Fächer-Bachelorstudium mit dem Profil Lehramt gewählt werden und richtet sich an Studierende, die nach dem Abschluss
eines Bachelor- und Masterstudiums mit Zertifikat die Lehrbefugnis für ein drittes Schulfach anstreben.

Grundlegende Informationen zu Bachelor- und Masterstudiengängen sowie zu Kombinationsmöglichkeiten sind im Studieninformationsblatt „Bachelor- und Masterstudiengänge“ zu finden.



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2. Gegenstand und Ziele des Faches


Informatik ist die Wissenschaft von der systematischen Informationsverarbeitung - insbesondere der automatischen Verarbeitung mithilfe von Digitalrechnern (Computern). Die Informatik erforscht die grundsätzlichen Verfahrensweisen der Informationsverarbeitung und die allgemeinen Methoden der Anwendung solcher maschineller Verfahren in den verschiedensten Bereichen und versucht, durch Abstraktion und Modellbildung von speziellen Gegebenheiten allgemeine Gesetzmäßigkeiten abzuleiten. Daraus entwickelt sie Standardlösungen für die Anwendung in der Praxis. Sie hilft bei der Verwaltung großer Daten- und Informationsmengen, sie ermöglicht die Steuerung komplexer Produktionsabläufe, sie ist ein wichtiges Hilfsmittel in der Forschung.
Die Informatik befasst sich deshalb mit:
  • der Struktur, der Wirkungsweise, den Fähigkeiten und den Konstruktionsprinzipien von Informationsverarbeitungssystemen
  • Strukturen, Eigenschaften und Beschreibungsmöglichkeiten von Informationen und von Informationsverarbeitungsprozessen
  • Möglichkeiten der Strukturierung, Formalisierung und Mathematisierung von Anwendungsgebieten sowie der Modellbildung und der Simulation.
Dabei spielen Untersuchungen über die Effizienz der Verfahren und über Sinn und Nutzen ihrer Anwendung in der Praxis eine wichtige Rolle.
Informatik ist zusammen mit Nachrichten- und Kommunikationstechnik einer der Grundpfeiler der Informationstechnologie, die wiederum eine der heutigen und zukünftigen Schlüsseltechnologien ist. Die Informationstechnologie hat dabei eine besondere Rolle, weil sie eine Querschnittstechnologie ist, die in vielen unterschiedlichen Technologiebereichen ein wesentliches Hilfsmittel zur Erzielung von Leistungs- und Produktivitätsfortschritten und zur Qualitätsverbesserung ist.
Anwendungsbereiche der Informatik und der Informationstechnik sind z.B. Energieeinsparungen, alternative Technologien, Humanisierung der Arbeitswelt, Verbesserung öffentlicher Dienstleistungen, Verbesserung der Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten, Arbeitszeitverkürzungen usw. Die Weiterentwicklungsmöglichkeiten sind so vielfältig und zahlreich, dass eine enorme Steigerung der Anwendungen und ein Eindringen der Informatik in alle Bereiche von Wirtschaft und Verwaltung und in viele Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens vorauszusehen ist.
Das zentrale Anliegen des Informatikstudiums ist die Heranbildung der Fähigkeit, Modelle zur Beschreibung komplexer Systeme zu entwickeln, die wesentlichen Einflussgrößen richtig zu erkennen, für Detailprobleme algorithmische Lösungen systematisch zu finden und praktisch einsatzfähige Anwendungssysteme herzustellen.


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3. Besonderes Profil des Studienfaches an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel


An der Universität Kiel wird Informatik in unterschiedlichen Studiengängen angeboten:

a) Informatik, Bachelor:
Das Fach Informatik kann als Ein-Fach-Bachelor und als Zwei-Fächer-Bachelor studiert werden.
Der Ein-Fach-Bachelorstudiengang Informatik bietet die Chance, im vermehrt international verzahnten Arbeitsmarkt konkurrenzfähig zu sein. Der Abschluss Bachelor of Science öffnet nach drei Jahren den Weg in die Arbeitwelt oder bietet die Möglichkeit, eine weitere wissenschaftlich ausgerichtete Spezialisierung durch den zwei Jahre umfassenden Studiengang Master of Science zu erreichen.
Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang Informatik soll in erster Linie Lehramtskandidatinnen und -kandidaten eine solide fachwissenschaftliche Ausbildung vermitteln. Um für den polyvalenten Bachelorabschluss eine hinreichende Berufsqualifikation, die nicht nur auf den Lehrerberuf zielt, zu erreichen, sind die vermittelten fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten von zentraler Bedeutung und somit kann die fachdidaktische Ausbildung in diesem Ausbildungsabschnitt nur einen geringen Umfang einnehmen. Umso wichtiger sind Module, die die Absolventinnen und Absolventen befähigen, Methoden, Werkzeuge und Systeme zur Lösung praxisrelevanter Probleme systematisch einzusetzen.
Ziel des Zwei-Fächer-Bachelorstudiengangs im Fach Informatik ist die Vermittlung von grundlagen-, methodenorientierten und systemorientierten Fachkenntnissen, die den Absolventinnen und Absolventen die Möglichkeit eröffnen, in Verbindung mit den im Zweitfach und den im Profilierungsbereich erworbenen Kenntnissen sich mit Aussicht auf Erfolg auf dem Arbeitsmarkt zu bewerben. Wesentlich ist aber der Aufbau einer soliden Basis für ein erfolgreiches, konsekutives Studium des Zwei-Fächer-Masterstudiengangs mit dem Ziel Lehramt.
b) Informatik, Master:
Das Fach Informatik kann als Ein-Fach-Master (Master of Sciece) und als Zwei-Fächer-Master (Master of Education) studiert werden.
Der Masterstudiengang baut auf dem Bachelorstudiengang im Fach Informatik auf. Er soll vertiefende Fähigkeiten und Methoden der Informatik vermitteln, wissenschaftliche Kenntnisse erweitern und verfestigen und die Grundlage für die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses legen (siehe gesondertes Studieninformationsblatt).
c) Informatik, Zertifikat:
Das Informatik-Zertifikat ist als Ergänzung für ein anderes Fachstudium gedacht (siehe gesondertes Studieninformationsblatt).


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4. Mögliche Berufe und Tätigkeitsfelder


Informatikerinnen und Informatiker sind in folgenden Tätigkeitsbereichen zu finden:
  • in der Datenverarbeitungsindustrie: Entwicklung von Datenverarbeitungssystemen (Entwurf von DV-Anlagen, Entwurf und Herstellung von Programmiersystemen für Betrieb und Anwendung von DV-Anlagen), Entwurf und Entwicklung spezieller Hardware, Konfigurierung von anwenderspezifischen Hardware/Software-Systemen, Tätigkeit in der Unternehmensberatung, Arbeit im Vertrieb und Management, Tätigkeit als Ausbilder
  • beim DV-Anwender: Pflege und Weiterentwicklung von Software (z.B. Betriebssysteme, Datenbanksysteme, Kommunikationssoftware), Beteiligung an System- und Einsatzplanungsaufgaben, Systemanalyse, Entwicklung benutzerspezifischer Anwendungsprogrammsysteme, Tätigkeit als Ausbilder
  • in der Forschung: Mitwirkung an der Weiterentwicklung von Datenverarbeitungssystemen und von neuen Datenverarbeitungsverfahren sowie an der Erschließung neuer Anwendungsgebiete für Rechner
  • in der Ausbildung: Lehre an Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen, Gymnasien, Fach-, Berufs- und Gewerbeschulen, Berufsbildungszentren etc.


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5. Nachbar- und Hilfswissenschaften


Logik, Mathematik und die Anwendungsgebiete wie z.B. Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Elektrotechnik, Chemie, Medizin, Physik usw.


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6. Schulische Vorbildung


Grundsätzlich allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife.


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7. Sonstige Kenntnisse


Gute Mathematik- und gute Englischkenntnisse.


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8. Persönliche Neigungen


  • Freude an der Analyse komplexer Sachverhalte,

  • im Zwei-Fächer-Bachelorstudium mit dem Profil Lehramt pädagogische Fähigkeiten und Freude an der Unterrichtung von Kindern und Jugendlichen.
  • Das Institut für Informatik hat unter www.informatik.uni-kiel.de/ifi/studieninteressierte Tests zur Prüfung ihrer Eignung für das Studium der Informatik zur freien Verfügung gestellt.


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9. Zulassungsbeschränkungen


Der Bachelorstudiengang Informatik ist nicht zulassungsbeschränkt.

Das Erweiterungsfach Informatik ist nicht zulassungsbeschränkt und kann ab dem ersten Fachsemester des Zwei-Fächer-Bachelorstudiums mit dem Profil Lehramt zusätzlich gewählt werden. Als Voraussetzung für die Aufnahme des Erweiterungsstudiums ist der Nachweis über die Teilnahme an einer Pflichtstudienberatung durch die Studienfachberater des Faches Informatik zu erbringen.

Der aktuelle Stand findet sich unter www.uni-kiel.de/140/b/sfangebot.shtml.


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10. Zulassungsbedingungen und Immatrikulation


Der Studienbeginn für den Ein-Fach-Bachelorstudiengang Informatik ist zum Wintersemester und zum Sommersemester möglich.

Der Studienbeginn für den Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang Informatik mit dem Profil Fachergänzung ist zum Wintersemester und zum Sommersemester möglich. Der Studienbeginn wird zum Wintersemester empfohlen.

Der Studienbeginn für den Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang Informatik mit dem Profil Lehramt ist nur zum Wintersemester möglich.

Der Studienbeginn für das Erweiterungsfach Informatik ist nur zum Wintersemester möglich.

Ihre Fragen zu Einschreibung, Rückmeldung, Umschreibung und Beurlaubungen klären Sie bitte im
Studierendensekretariat der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel,
Christian-Albrechts-Platz 4, 24118 Kiel, Uni-Hochhaus, EG
Tel.: 0431/880-3702 oder 3703, -3710, -3711, 3712, -3713
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag, 9 bis 12 Uhr, in der Vorlesungszeit auch am Dienstag, 14 bis 15 Uhr
E-Mail: studsek@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.uni-kiel.de/140/a/studsek.shtml

Ihre Fragen zur Zulassung, Einschreibung und Beratung ausländischer Studierender klären Sie bitte im
International Center der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel,
Westring 400, 24118 Kiel, Tel.: 0431/880-3715
Öffnungszeiten in der Vorlesungszeit:
Montag und Donnerstag, 9 bis 12 Uhr, Dienstag 14 bis 16 Uhr
Öffnungszeiten außerhalb der Vorlesungszeit:
Dienstag 14 bis 16 Uhr und Donnerstag 9 bis 12 Uhr
E-Mail: vlangner@uv.uni-kiel.de,
Homepage: www.uni-kiel.de/international/


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11. Zentrale Studienberatung


Alle Studierenden und alle Studieninteressierten können sich in der Zentralen Studienberatung über alle Studienfächer der Christian-Albrechts-Universität informieren. Die Zentrale Studienberatung klärt außerdem Fragen zur Studien- und Berufswahl, zur optimalen Studiengestaltung, zum Studienfach- bzw. Hochschulwechsel, zur Unterbrechung oder zum Abbruch des Studiums, zur allgemeinen Prüfungsvorbereitung und Planung von Studienschwerpunkten.
Die Zentrale Studienberatung informiert ebenso über Berufs- und Tätigkeitsfelder, weitergehende Qualifikationen, Aufbau-, Zusatz- und Ergänzungs-Studien, Alternativen zum Studium, über den Einstieg in höhere Fachsemester, Studien-Fächer-Kombinationen, Strategien zur Berufsplanung, Nutzung von Wartezeiten, weitere Beratungsstellen.
Außerdem bietet Ihnen die Zentrale Studienberatung weiterbringende Informationsschriften an, etwa zu Hochschulen und Studiengängen, Berufsplanung und Bewerbung, Studieren mit Kind, Zeitmanagement, Prüfungsvorbereitung, wissenschaftlichem Arbeiten, Studienfinanzierung, Selbstmanagement, Praktika.
Die Zentrale Studienberatung greift Ihre persönlichen Anfragen auf und fördert so beispielsweise Ihre Entscheidungsfindung. Bitte wenden Sie sich hierzu an die

Zentrale Studienberatung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel,
Sprechzeiten (ohne Voranmeldung):
Montag und Mittwoch, 9 bis 11.30 Uhr sowie 14 bis 16 Uhr
Donnerstag, 9 bis 11.30 Uhr
Christian-Albrechts-Platz 5, dort im Anbau des Uni-Hochhauses, 24118 Kiel.

Telefonische Sprechzeit: Montag bis Donnerstag, 9 bis 11.30 Uhr, Tel.: 0431/880-7440

Schriftliche Anfragen richten Sie bitte an die
Zentrale Studienberatung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Christian-Albrechts-Platz 5, 24098 Kiel
E-Mail: zsb@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.zsb.uni-kiel.de

Weitere Beratungsangebote finden Sie auf der Homepage unter www.zsb.uni-kiel.de, Rubrik Beratungsstellen.


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12. Studienfachberatung


Ihre Fragen zum Studienfach klären insbesondere die Studienfachberaterinnen und Studienfachberater. Die Zusammenstellung der Studienfachberaterinnen und Studienfachberater ist zu finden unter www.zsb.uni-kiel.de/studienfachberatung.
Im Rahmen der Studienfachberatung können auch mögliche und individuell geeignete Fächerkombinationen besprochen werden.
Zu Beginn jedes Semesters finden Einführungsveranstaltungen statt. Die Teilnahme wird Erstsemestern empfohlen; die Termine erhalten Sie während der Einschreibung.


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13. Zentrum für Lehrerbildung (ZfL)


Das Zentrum für Lehrerbildung nimmt fakultätsübergreifende Aufgaben der Organisation und Koordinierung während des Lehramtsstudiums wahr, z. B. bei der Durchführung der Fachdidaktischen, Pädagogischen und Schulpraktischen Studien.

Zentrum für Lehrerbildung (ZfL), Olshausenstraße 75, 24118 Kiel,
Homepage: www.zfl.uni-kiel.de, Tel.: 0431/880-1235, Fax. 0431/880-2959

Christine Ziethen, A'Dir, Geb. I, Raum 417a, Tel.: 0431/880-2965, E-Mail: ziethen@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Montag, 10 bis 12 Uhr

Dr. Margot Janzen, Geb. I, Raum 419b, Tel.: 0431/880-1261, E-Mail: janzen@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Mittwoch, 13 bis 15 Uhr

Dr. Astrid von der Lühe, Geb. I, Raum 417b, Tel.: 0431/880-3450,
E-Mail: vonderluehe@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Donnerstag, 10 bis 12 Uhr

Büro für Schulpraktische Studien, Andrea Marquardt / Sylvia Rinke, Geb. I, Raum 416c
Tel.: 0431/880-1235, E-Mail: sekretariat@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Montag, 10 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr, Dienstag bis Donnerstag 10 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr
sowie Freitag, 10 bis 12 Uhr

Beratung und Information für internationale Lehramtsstudierende:
Melanie Korn, Geb. I, Raum 414b, Tel.: 0431/880-1266, E-Mail: Korn@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Mittwoch, 14 bis 16 Uhr



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14. Prüfungsamt


Ihre Fragen zum Prüfungsverfahren richten Sie bitte an die Prüfungsämter. Die Anschriften finden Sie unter www.uni-kiel.de/140/c/pra/


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15. Aufbau des Studiums


Ein-Fach-Bachelor:
(nach Prüfungsverfahrensordnung (Satzung) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende der Bachelor- und Masterstudiengänge, veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch Satzung vom 01. Oktober 2009, Fachprüfungsordnung (Satzung) der Technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende der Informatik mit dem Abschluss Bachelor of Science (B.Sc.) vom 31. Juli 2009, veröffentlicht am 01. Oktober 2009)
Der Ein-Fach Bachelorstudiengang Informatik wurde von der Akkreditierungsagentur ASIIN durch den Beschluss vom 26. März 2004 akkreditiert.

Das Studium des Ein-Fach-Bachelorstudiengangs ist modular strukturiert. Die Grundmodule vermitteln die inhaltlichen Grundlagen des Faches, ein methodisches Instrumentarium und eine systematische Orientierung, die für das erfolgreiche Fortsetzen des Studiums erforderlich sind. Sie bieten eine Einführung in die theoretische, technische und praktische Informatik und in das mathematische Instrumentarium.
Die Grundmodule haben einen Umfang von 60 Leistungspunkten (LP) und werden in den ersten beiden Semestern belegt. Davon sind 5 Leistungspunkte in einem Anwendungsfach zu erbringen.
In den Semestern 3 und 4 werden zum einen die Aufbaumodule, zum anderen ein Wahlpflichtmodul im Anwendungsfach (dasselbe wie im ersten Studienjahr) im Umfang von 60 Leistungspunkten belegt. Auf Basis der Grundmodule bieten sie eine Vertiefung der Thematiken. Im fünften und sechsten Semester werden Module im Umfang von je 30 Leistungspunkten belegt.
Den Abschluss des Studiums bietet das Projektmodul im Umfang von 16 Leistungspunkten inklusive der Bachelorarbeit im sechsten Semester.

Jedes Modul wird mit einer studienbegleitenden Modulprüfung abgeschlossen, die im unmittelbaren Anschluss an die letzte Lehrveranstaltung eines jeden Moduls sowie am Anfang des Folgesemesters als Wiederholungsprüfung angeboten wird. Diese besteht in der Regel aus einer dreistündigen Klausur. Der Prüfungsausschuss kann beschließen, dass die Klausur durch eine mündliche Prüfung von in der Regel 30 Minuten Dauer ersetzt oder ergänzt wird. Durch Bestehen der Modulprüfung werden Leistungspunkte erworben.

Die Regelstudienzeit für das Ein-Fach-Bachelorstudium Informatik beträgt 6 Semester.

Zwei-Fächer-Bachelor:
(nach der Prüfungsverfahrensordnung (Satzung) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende der Bachelor- und Masterstudiengänge, veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch Satzung vom 15. Juni 2009, Gemeinsame Prüfungsordnung (Satzung) der Fakultäten der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende der Zwei-Fächer-Bachelor- und Masterstudiengänge, veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch Satzung vom 13. März 2009, Praktikumsordnung (Satzung) für die Durchführung des Praxismoduls im Rahmen des Profils Fachergänzung der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengänge vom 29. November 2007, Fachprüfungsordnung (Satzung) der Technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende des Zwei-Fächer-Bachelorstudiengangs Informatik vom 10. Dezember 2007)
Der Bachelorstudiengang Informatik wurde von der Akkreditierungsagentur ASIIN durch den Beschluss vom 28. September 2007 akkreditiert.

Das Studienfach Informatik kann im Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang gewählt werden. Ein Zwei-Fächer-Bachelorstudium umfasst das Studium zweier Studienfächer im Umfang von je 70 Leistungspunkten, die Anfertigung einer Bachelor-Arbeit im Umfang von 10 Leistungspunkten sowie das Studium eines Profilierungsbereichs im Umfang von 30 Leistungspunkten. Weitere Informationen zu den Studiengangsmodellen und zu den Kombinationsmöglichkeiten im Zwei-Fächer-Bachelorstudium finden Sie im Studieninformationsblatt „Bachelor- und Masterstudiengänge“.

Die Struktur des Zwei-Fächer-Bachelorstudiengangs ist durch die Einteilung der Module in methodenorientierte, systemorientierte und grundlagenorientierte Module festgelegt.
Im ersten Semester werden Programmiermethoden (G1.1) anhand unterschiedlicher Programmiersprachenparadigmen (funktional, deklarativ, imperativ, objektorientiert) vermittelt und in einem Programmierpraktikumsmodul (G1.3L) vertieft.
Im zweiten Semester werden algorithmische Methoden (greedy, dynamic, programming, union-find u.a.) und unterschiedliche Datenstrukturen (G2.1) untersucht und implementiert. Auch hier werden die Verfahren in einem Programmierpraktikumsmodul (G2.3L) vertieft.
Im dritten und vierten Semester werden Digitale Systeme (G1.2) und die Organisation und Architektur unterschiedlicher Rechnersysteme (G2.2) kennen gelernt und in Laborübungen untersucht. Im Softwaremodul (A3.3L) werden die im ersten Semester erworbenen Programmierkenntnisse in einem umfangreichen Softwareprojekt eingesetzt und außerdem zusätzliche Fähigkeiten wie Diskussionsführung in und zwischen den am Projekt beteiligten Arbeitsgruppen, Präsentation von Problemen und Lösungen eingeübt.
Im fünften und sechsten Semester werden schließlich Datenbanksysteme (A4.2) und Betriebssysteme (A3.2) behandelt und wesentliche Kenntnisse, die für den Umgang mit solchen Systemen nötig sind, erworben. Eine theoretische Fundierung der in den Modulen der ersten beiden Semester vermittelten Kenntnisse erfolgt mit den beiden Modulen „Logik für Informatiker“ (A3.4) und „Theoretische Grundlagen der Informatik“ (A4.1). Diese beiden Module rücken die den konkreten Systemen und Methodiken zugrunde liegenden Prinzipien und Strukturen in den Vordergrund und führen die erworbenen Kenntnisse auf einer abstrakten Ebene strukturell zusammen. Auch diese Module enthalten ebenfalls intensive Übungsanteile.
Falls die Bachelorarbeit im Fach Informatik geschrieben wird, geschieht dies in Verbindung mit einem Abschlussprojektmodul. Das Abschlussprojekt baut auf die Kenntnisse und Erfahrungen auf, die mit dem Softwaremodul erworben wurden und ist im Umfang von einem Drittel der Arbeitslast eines Semesters ausgelegt (10 LP). Das Abschlussprojekt bindet die Studierenden aktiv in die Entwicklung eines komplexen Softwaresystems ein, welches i.a. mit einem Forschungsprojekt des betreuenden Lehrstuhls in enger Verbindung steht.

Das Anfertigen der Bachelorarbeit ist eng verzahnt mit der Mitarbeit an einem solchen Projekt. Es wird ein Teilaspekt der Projektarbeit von der Studierenden oder dem Studierenden vertieft, die wissenschaftlichen Grundlagen der benutzten Methoden analysiert und bewertet und die Ergebnisse dargestellt.

Die Module des Zwei-Fächer-Bachelorstudiengangs werden durch Modulprüfungen abgeschlossen. Das Fach Informatik ist erfolgreich abgeschlossen, wenn die oder der Studierende mindestens 70 Leistungspunkte erworben hat und, falls die Bachelorarbeit im Fach Informatik geschrieben wird, diese mit mindestens „ausreichend“ (4,0) bewertet wird.
Jede Modulprüfung besteht aus einer Endprüfung und aus Prüfungsteilleistungen, die während der Lehrveranstaltungen erbracht werden. Sie bestehen aus Hausarbeiten, Laborübungen und Tests. Art, Anzahl und Gewichtung der Prüfungsteilleistungen werden für jedes Modul von der verantwortlichen Lehrkraft festgelegt und den Studierenden zu Beginn der Lehrveranstaltungen des Moduls mitgeteilt. Die Modulprüfungsnote errechnet sich aus dem gewichteten Mittel der einzelnen Noten für die Prüfungsteilleistungen und der Note der Endprüfung.
Praktikumsmodule werden durch mündliche Prüfungen der Praktikumsabschnitte in Form von Vorträgen vor den Praktikumsteilnehmenden in Form von Einzelgesprächen mit dem Modulverantwortlichen geprüft.

Die Regelstudienzeit für den Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang Informatik beträgt 6 Semester.


Erweiterungsfach Informatik:

Das Studium des Erweiterungsfaches Informatik auf Bachelorebene entspricht in Inhalt, Aufbau und Umfang dem Zwei-Fächer-Bachelorstudium Informatik. Mit erfolgreichem Abschluss der Erweiterungsprüfung, die studienbegleitend abgenommen wird, erhalten die Studierenden ein Zertifikat über die bestandene Prüfung, das Art und Umfang der erworbenen Fachkenntnisse bescheinigt.

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Informatik, Bachelor of Science (B.Sc.)

Ein-Fach-Bachelorstudium (180 LP)
Modulnummer Modulname im...
Sem.
SWS1 LP2
Grundmodule
54
Inf-Prog Programmierung (VL+Ü) 1. 4+2 8
Inf-DigiSys Digitale Systeme (VL+Ü) 1. 3+2 7
Inf-EinfPP Einführendes Programmierpraktikum (PÜ) 1. 3 4
Inf-Math-A Mathematik für Informatiker A (VL+Ü) 1. 4+2 8
Inf-ADS Algorithmen und Datenstrukturen (VL+Ü) 2. 4+2 8
Inf-OAR Organisation und Architektur von Rechnern (VL+Ü) 2. 3+2 7
Inf-PP Programmierpraktikum (PÜ) 2. 3 4
Inf-Math-B Mathematik für Informatiker B (VL+Ü) 2. 4+2 8
Aufbaumodule
47
Inf-SWT Softwaretechnik (VL+Ü) 3. 4+2 8
Inf-BS Betriebssysteme (VL+Ü) 3. 3+2 7
  Hardwarepraktikum (PÜ) 3.-4. 3 4
Inf-Math-C Mathematik für Informatiker C (VL+Ü) 3. 4+2 8
Inf-FortProg Fortgeschrittene Programmierung (VL+Ü) 4. 3+2 7
A-Inf-LogInf Logik in der Informatik (VL+Ü) 4. 4+2 8
Inf-SP Softwareprojekt (PÜ) 4. 3 5
Vertiefungsmodule
23
Inf-IS Informationssysteme (VL+Ü) 4. 4+2 8
Inf-TGI Theoretische Grundlagen der Informatik (VL+Ü) 5. 4+2 8
Inf-KomSys Kommunikationssysteme (VL+Ü) 6. 3+2 7
Anwendungsgebiet
17
  Wahlpflichtmodul im Anwendungsgebiet 1
1.-2.
-
5
  Wahlpflichtmodul im Anwendungsgebiet 2
3.-4.
-
5
  Wahlpflichtmodul im Anwendungsgebiet 3
5.
-
7
Wahlpflichtmodule Informatik
5.-6.
16
Wahlpflichtmodule Überfachliche Schlüsselkompetenz
5.
2-4
4
Seminar zur Informatik
5.
2
4
Abschlussmodul mit Bachelorarbeit
BA6 Abschlussprojekt, einschließlich einer schriftlichen Bachelorarbeit (insgesamt maximal 6 Monate Dauer)
6. 6 15
Gesamt 180

 

 

__________
1 Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z.B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
2 LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jede bestandene Modulprüfung eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeitsaufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.


Erläuterung:
PÜ: praktische Übung
Sem.: empfohlenes Semester
Ü: Übung
VL: Vorlesung


Anmerkung:
Die Angaben zur Art der Veranstaltungen und dem Umfang in Semesterwochenstunden innerhalb der Module können je nach Lehrangebot variieren. Ausschlaggebend ist die Zahl der Leistungspunkte.

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Informatik, Bachelor of Science (B.Sc.) / Bachelor of Arts (B.A.)

Zwei-Fächer-Bachelorstudium (70 LP)
Modulnummer Modulname PL1 im...
Sem.
Vor.2 SWS3 LP4
Grundmodule
Inf-Prog Programmierung (VL+Ü) MP 1. - 6 8
Inf-DigiSys Digitale Systeme (VL+Ü) MP 3. - 5 7
Inf-Math-A Mathematik für Informatiker A (VL+Ü)5 MP 1. - 6 8
Inf-ADS Algorithmen und Datenstrukturen (VL+Ü) MP 2. G-Inf-Prog 6 8
Inf-OAR Organisation und Architektur von Rechnern (VL+Ü) MP 4. G-Inf-DigiSys 5 7
Inf-EinfPP-L Einführendes Programmierpraktikum (Ü) MP 2. G-Inf-Prog 3 5
G2.3L Programmierpraktikum II für das Lehramt (Ü)6 MP 2. G-Inf-Prog 3 5
Aufbaumodule
Inf-SWT Softwaretechnik (VL+Ü) MP 3. - 4+2 8
Inf-SP Software-Projekt (Ü) MP 4. - 5 5
A3.3L Software-Projekt für das Lehramt (Ü)6 MP 4. - 5 5
Vertiefungsmodule
Inf-TGI Theoretische Grundlagen der Informatik (VL+Ü) MP 5. - 4+2 8
Inf-IS Informationssysteme (VL+Ü) MP 6. - 4+2 8
Gesamt 70
Die Bachelorprüfung besteht aus den studienbegleitenden Prüfungen im Rahmen der einzelnen Module bzw. Lehrveranstaltungen und einer Bachelorarbeit (10 LP) in einem der zwei studierten Fächer.

__________
1 PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungsleistungen
2 Vor.: Zugangsvoraussetzung für die Lehrveranstaltung
3 Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z.B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
4 LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jede bestandene Modulprüfung eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeitsaufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
5 Falls das zweite Fach Mathematik ist, gibt es zwei Änderungen: statt Mathematik für Informatiker A wird im ersten Semster Digitale Systeme belegt und im dritten Semester Betriebssysteme statt Digitale Systeme.
6 Für die Module Inf-EinfPP und Inf-SP werden für das Lehramt die Ersatzmodule G2.3L und A3.3L angeboten.


Erläuterungen:
LN: Leistungsnachweis
MP: Modulprüfung
P: Praktikum
Sem.: empfohlenes Semester
Ü: Übung
VL: Vorlesung


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16. Weitere Links an der Christian-Albrechts-Universität




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