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GeophysikMaster Inhaltsübersicht 1. Studienabschluss ![]() 1. Studienabschluss Master of Science (M.Sc.)
Grundlegende Informationen zu Bachelor- und Masterstudiengängen sind im Studieninformationsblatt „Bachelor- und Masterstudiengänge“ zu finden. ![]() 2. Gegenstand und Ziele des Faches Forschungsobjekt der Geowissenschaften ist das System
Erde, seine in der Lithosphäre und auf der Erdoberfläche, wie auch im
tiefen Erdinneren ablaufenden physikalisch-chemischen Prozesse, seine
natürlichen Ressourcen und Lebensräume. Das Verständnis der Dynamik des
Planeten Erde und des Wandels der Lebensräume in geologischen Zeitskalen
bildet die Grundlage für die Abschätzung zukünftiger Entwicklungen der
Erde und für die Untersuchung anderer Planeten. Neben reiner Grundlagenforschung
verfolgen die Geowissenschaften auch angewandte Zielsetzungen. Die Erkundung
und Gewinnung von Rohstoffen, die Nutzung der natürlichen Ressourcen,
die Abschätzung von Naturgefahren und die Sicherung der Umwelt sowie
die Entwicklung neuer Materialien, wissenschaftlicher Geräte und Analysemethoden
sind Beispiele für den Beitrag der Geowissenschaften für eine nachhaltige
Entwicklung des Lebensraumes Erde. Geophysik erforscht das Innere der
Erde und den Teil des interplanetaren Raumes, den man als Umgebung der
Erde ansehen kann. Die Geophysik trägt maßgeblich zum Konzept der globalen
Plattentektonik bei, das sich mit dem Aufbau und der Entwicklung der Lithosphäre
(Bildung von Ozeanbecken, Kontinenten, Gebirgen, Vulkanen und Entstehung
von Erdbeben) befasst. Auch für die aktuellen Umwelt- und Klimafragen
werden geophysikalische Methoden eingesetzt. Die Angewandte Geophysik
leistet grundlegende Beiträge bei der Suche und Bewirtschaftung von Bodenschätzen
und Grundwasser und stellt somit einen wichtigen wirtschaftlichen Faktor
dar. Mathematische und numerische Methoden sind unerlässliche Hilfsmittel
zur Bearbeitung physikalischer Fragestellungen. Deshalb nimmt die Ausbildung
in der computergestützten Bearbeitung und Interpretation von Messdaten
einen breiten Raum ein.
3. Besonderes Profil des Studienfaches an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Der Masterstudiengang Geophysik bildet Schwerpunkte
in Mariner Geophysik, Angewandter Geophysik und Physik der festen Erde.
Im neu eingeführten „aktiven Tutorium“ sollen die Studierenden
lernen, Wissen weiter zu vermitteln, um so ihre eigenen Fähigkeiten
im Bereich der Wissenschaftskommunikation zu verbessern. Das Masterstudium
ist besonders anwendungsorientiert.
4. Mögliche Berufe und Tätigkeitsfelder
Geophysikerinnen und Geophysiker finden Beschäftigungsmöglichkeiten
in folgenden Bereichen:
5. Nachbar- und Hilfswissenschaften Mathematik, Physik, Geodäsie, Geologie, Mineralogie,
Petrographie, Ozeanographie, Meteorologie.
![]() 6.
Sonstige Kenntnisse und Praktika |
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Geophysik, Master of Science (M.Sc.)Ein-Fach-Masterstudium (120 LP) |
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| Modulnummer | Modulname | PL1 | im... Sem. |
SWS2 | LP3 | |
| MNF-geop-GGP1 | Allgemeine Geophysik I | |||||
| Vorlesung | K/M4 | 2. | 3 | 5 | ||
| Übung | 1 | |||||
| MNF-geop-GGP2 | Allgemeine Geophysik II | |||||
| Vorlesung | K/M4 | 1. | 3 | 5 | ||
| Übung | 1 | |||||
| MNF-geop-GGP3 | Allgemeine Geophysik III | |||||
| Vorlesung | K/M4 | 3. | 3 | 5 | ||
| Übung | 1 | |||||
| MNF-geop-GGP4 | Allgemeine Geophysik IV | |||||
| Vorlesung | K/M4 | 2. | 3 | 5 | ||
| Übung | 1 | |||||
| MNF-geop-TGP1 | Theoretische Geophysik I | |||||
| Vorlesung | K/M4 | 1. | 3 | 5 | ||
| Übung | 1 | |||||
| MNF-geop-TGP2 | Theoretische Geophysik II | |||||
| Vorlesung | K/M4 | 1. | 3 | 5 | ||
| Übung | 1 | |||||
| MNF-geop-TGP3 | Theoretische Geophysik III | |||||
| Vorlesung |
K/M4 | 3. | 3 | 5 | ||
| Übung | 1 | |||||
| MNF-geop-AGP4 | Geophysikalische Feld- oder Seemessung | |||||
| Übung | PÜ | 2. | ca. 2 Wo |
3 | ||
| MNF-geop-NGP2 Teil I |
Digitale Bearbeitung geophysikalischer Daten - Teil I | |||||
| Übung | B | 2. | 4 | 3 | ||
| MNF-geop-NGP2 Teil II |
Digitale Bearbeitung geophysikalischer Daten - Teil II | |||||
| Übung | B | 3. | 4 | 3 | ||
| MNF-geop-SGP1 | Seminar-Modul | |||||
| Seminar | V | 3. | 3 | 3 | ||
| MNF-geop-SGP2 | Master-Seminar | |||||
| Seminar | V | 4. | 1 | 2 | ||
| MNF-geop-SGP3 | Aktives Tutorium5 | |||||
| Seminar | B | 2./3. | 3 | |||
| Wahlfach6 | je n. Modul | 1. | je n. Modul | 5 | ||
| Wahlfach5,6 | je n. Modul | 2./3. | je n. Modul | 5 | ||
| Wahlpflicht-Module | ||||||
| MNF-geop-AGP5 | Angewandte Geophysik V7 | |||||
| Seismik II (VL + Ü) | M | 1.- 3. | 3 + 1 | 5 | ||
| MNF-geop-AGP6 | Angewandte Geophysik VI7 | |||||
| Petroleumgeophysik (VL + Ü) | M | 1.- 3. |
3 + 1 | 5 | ||
| MNF-geop-AGP8 | Angewandte Geophysik VIII7 | |||||
| Oberflächennahe Geophysik (VL + Ü) |
M | 1.- 3. | 3 + 1 | 5 | ||
| MNF-geop-AGP9 | Angewandte Geophysik IX7 | |||||
| 3D-Seismik (VL + Ü) | M | 1.- 3. | 3 + 1 | 5 | ||
| MNF-geop-AGP10 | Angewandte Geophysik X7 | |||||
| Sedimentäre Strukturen (VL + Ü) | M | 1.- 3. | 3 + 1 | 5 | ||
| MNF-geop-AGP11 | Angewandte Geophysik XI7 | |||||
| Geophysikalische Signalanalyse (VL + Ü) |
M | 1.- 3. | 3 + 1 | 5 | ||
| MNF-geop-NGP1 | Numerische Geophysik XI7 | |||||
| Geoinformatik (VL + Ü) | M | 1.- 3. | 3 + 1 | 5 | ||
| MNF-geop-NGP3 | Numerische Geophysik III7 | |||||
| Theorie und Modellierung elastischer Wellen (VL + Ü) | M | 1.- 3. | 3 + 1 | 5 | ||
| MNF-geop-NGP6 | Numerische Geophysik VI7 | |||||
| Geohydromodellierung I (VL + Ü) | M | 1.- 3. | 3 + 1 | 5 | ||
| MNF-geop-NGP7 | Numerische Geophysik VII7 | |||||
| Geohydromodellierung II (VL + Ü) | M | 1.- 3. | 3 + 1 | 5 | ||
| MNF-geop-NGP8 | Numerische Geophysik VIII7 | |||||
| Finite Elemente mit Matlab (VL + Ü) | M | 1.- 3. | 3 + 1 | 5 | ||
| MNF-geop-MTHE | Master Thesis | V | 4. | - | 28 | |
| Gesamt | 120 | |||||
| Die Masterprüfung besteht aus den studienbegleitenden Prüfungen im Rahmen der einzelnen Module bzw. Lehrveranstaltungen und einer Masterarbeit (28 LP). | ||||||
| 1 | PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungsleistungen |
| 2 | Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. "2SWS" bedeutet z.B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird. |
| 3 | LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jede bestandene Modulprüfung eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeitsaufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium. |
| 4 | Die Prüfungsart wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben. |
| 5 | Im 2. Semester muss entweder das Modul SGP3 oder das Wahlfach-Modul absolviert werden. Das jeweils andere Modul muss im 3. Semester belegt werden. |
| 6 | Fachübergreifende natur- oder ingenieurwissenschaftliche Wahlfachmodule vorzugsweise aus dem Bereich der Geo- und Meereswissenschaften oder der physikalischen Fächer. Es müssen mindestens 10 LP belegt werden. Es kann mehr als ein Modul absolviert werden. |
| 7 | Wahlpflicht-Modul: Im ersten, zweiten und dritten Semester müssen jeweils zwei Wahlpflicht-Module im Umfang von jeweils 5 Leistungspunkten erbracht werden. |
| Erläuterungen: | |
| B: | schriftlicher Bericht |
| M: | mündliche Prüfung |
| PÜ: | Präsenzübung |
| S: | Seminar |
| Sem.: | empfohlenes Semester |
| Ü: | Übung |
| ÜL: | Übungsleistung |
| V: | Vortrag |
| VL: | Vorlesung |
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