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Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

 

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Studieninformationsblatt  |  Stand: Januar 2012 Zur Druckfassung (PDF)

Geographie


Bachelor


Inhaltsübersicht




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1. Studienabschlüsse


Bachelor of Science (B.Sc.), Bachelor of Arts (B.A.)

Der Bachelorstudiengang Geographie kann als Ein-Fach-Bachelorstudiengang (Bachelor of Science) oder als Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Lehramt (Bachelor of Science, Bachelor of Arts) gewählt werden.
Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Lehramt richtet sich an Studierende, die nach Abschluss eines Bachelorstudiums und einem Abschluss des Masters of Education den Beruf der Lehrerin oder des Lehrers an Gymnasien anstreben.

Grundlegende Informationen zu Bachelor- und Masterstudiengängen sowie zu Kombinationsmöglichkeiten sind im Studieninformationsblatt „Bachelor- und Masterstudiengänge“ zu finden.


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2. Gegenstand und Ziele des Faches


Innerhalb der Geographie werden in der Mensch-Umweltforschung sozialwissenschaftliches und naturwissenschaftliches Denken miteinander vernetzt. Dabei wird die räumliche Differenzierung von Phänomenen in allen Maßstabsebenen untersucht, begründet und modelliert. Die Geographie wird in zwei Hauptarbeitsbereiche unterteilt. In der Humangeographie werden raumbezogene wirtschafts-, sozial- und kulturwissenschaftliche Ansätze verfolgt – Gegenstand ist der Mensch und sein raumbezogenes Handeln. Die Physische Geographie verfolgt mit einer integrativen naturwissenschaftlichen Ansatzweise die Entwicklung von Klima, Landschaft und Küsten – Gegenstand ist die Veränderung der Erde, auch unter dem Einfluss des Menschen.

Neben der Gliederung in die beiden Arbeitsgebiete Humangeographie und Physische Geographie kann die Geographie nach ihren Ansatzpunkten auch in die Allgemeine Geographie mit einem sachlichen Ansatz oder in die Regionale Geographie mit einem sektorenübergreifenden räumlichen Ansatz unterteilt werden.

Am Geographischen Institut der Universität Kiel werden dabei die Schwerpunkte auf folgende Arbeitsbereiche gelegt:
  • Bevölkerungsgeographie,
  • Kulturgeographie,
  • Stadtgeographie,
  • Wirtschaftsgeographie,
  • Landschaftsökologie,
  • Hydrologie,
  • Küstengeographie,
  • Fernerkundung,
  • Geographische Informationssysteme,
  • Umweltkommunikation sowie
  • GeoMedien und GeoJournalismus.


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3. Besonderes Profil des Studienfaches an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel


Neben der breiten fachwissenschaftlichen Ausbildung, die in Kiel mit einem besonders ausgeprägten methodischen Schwerpunkt erfolgt, wird besonderes Gewicht gelegt auf die Vermittlung von Praxisnähe durch zahlreiche anwendungsorientierte Module und der Einbeziehung von Lehrbeauftragten aus der Planungspraxis. Durch die Wahl von Modulen in Nebenfächern wird das interdisziplinäre Denken gefördert. In zahlreichen Veranstaltungen werden Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Präsentationskompetenz und Moderationsfähigkeit trainiert. Eine besondere Bedeutung hat die Vermittlung von Transferdenken, also die Befähigung zur Übertragung bewährter Konzepte und Lösungen auf bestehende Handlungsbedarfe.
Unterstützt wird die Nähe zur Praxis durch das dreimonatige außeruniversitäre Pflichtpraktikum in Unternehmen, Behörden und Organisationen.


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4. Mögliche Berufe und Tätigkeitsfelder


Die Tätigkeitsbereiche für Absolventinnen und Absolventen des Ein-Fach-Bachelorstudiengangs Geographie sind vielfältig. Je nach Spezialisierung in den höheren Fachsemestern und durch die Wahl der Nebenfächer wird eine Profilierung auf ein späteres Berufsfeld herausgebildet. Typische Einsatzfelder von Geographen sind:
  • Stadt- und Regionalmanagement,
  • Standortplanung und Wirtschaftsförderung,
  • Immobilienresearch,
  • Tourismusmanagement,
  • Umweltplanung, Risikomanagement,
  • Umwelt- und Naturschutz, Umweltbildung,
  • Geo-Information (GIS, GPS, Satellitendaten),
  • Verlage, Medienwirtschaft und
  • Entwicklungszusammenarbeit.

Absolventinnen und Absolventen können in der freien Wirtschaft, genauso wie bei Behörden, als Freiberufler oder in Nichtregierungsorganisationen tätig sein. Weitere Informationen zu möglichen Berufen finden Sie auf den folgenden Internetseiten des Geographischen Instituts:
www.geographie.uni-kiel.de, Rubrik Berufspraktikum oder Jobsuche.

Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Lehramt richtet sich an Studierende, die nach Abschluss eines Bachelorstudiums und einem Abschluss des Masters of Education den Beruf der Lehrerin oder des Lehrers an Gymnasien anstreben.


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5. Nachbar- und Hilfswissenschaften


Alle naturwissenschaftlichen Grundfächer sowie Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.


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6. Schulische Vorbildung


Grundsätzlich allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife.


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7. Sonstige Kenntnisse und Praktika


  • Gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift werden vorausgesetzt. Daneben sind gute Kenntnisse in einer anderen Weltsprache wie Spanisch oder Französisch sehr vorteilhaft.
  • EDV-Kenntnisse, insbesondere Word, Excel und Powerpoint
  • Für den 1-Fach-Bachelor: außeruniversitäre Berufspraktika von insgesamt drei Monaten (Zulassungsvoraussetzung für die Bachelorprüfung)
  • Für den 2-Fächer-Bachelor mit dem Profil Lehramt: vorgeschriebene Schulpraktika, siehe allgemeine Infos Profil Lehramt


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8. Persönliche Neigungen


Die Fähigkeit zu kritischen, komplexen und zielorientierten, faktenbasierten Analysen ist erforderlich. Dabei solllte man analytischen, mathematischen sowie natur- bzw. sozialwissenschaftlichen Denkweisen nicht abgeneigt sein und ein hohes Maß an Eigeninteresse und die Fähigkeit zum Selbststudium mit einbringen.

Im Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Lehramt sind pädagogische Fähigkeiten sowie Freude an der Unterrichtung von Kindern und Jugendlichen wichtig.


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9. Zulassungsbeschränkungen


Der Bachelorstudiengang Geographie ist im ersten und in höheren Fachsemestern zulassungsbeschränkt.

Der aktuelle Stand findet sich unter www.studservice.uni-kiel.de/sfangebot.shtml.


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10. Zulassungsbedingungen und Einschreibung (Immatrikulation)


Der Studienbeginn ist nur zum Wintersemester möglich.

Ihre Fragestellungen zum Zulassungsverfahren, zu Zulassungsbeschränkungen, zum Auswahlverfahren, zur Online-Bewerbung, zum Zulassungs- oder Ablehnungsbescheid, zu Terminen und zum Losverfahren klären Sie bitte im
Studierendenservice, Bereich Bewerbung und Zulassung:
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Christian-Albrechts-Platz 5, 24118 Kiel
Anbau des Uni-Hochhauses, Tel.: 0431/880 1791
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag, 9 bis 12 Uhr und Mittwoch, 14 bis 16 Uhr
E-Mail: zulstelle@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.studservice.uni-kiel.de

Ihre Fragen zur Online-Einschreibung und zu den benötigten Unterlagen sowie zur Rückmeldung und Beurlaubung klären Sie bitte im
Studierendenservice, Bereich Einschreibung und Studienangelegenheiten:
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Christian-Albrechts-Platz 4, 24118 Kiel
Erdgeschoss des Uni-Hochhauses, Tel.: 0431/880-4840
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag, 9 bis 12 Uhr und Mittwoch, 14 bis 16 Uhr
E-Mail: studservice@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.studservice.uni-kiel.de

Ausländische Studierende wenden sich bitte mit ihren Fragen zur Zulassung, Einschreibung und Beratung an das International Center:
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Westring 400, 24118 Kiel, Tel.: 0431/880-3715
Öffnungszeiten in der Vorlesungszeit: Montag und Donnerstag, 9 bis 12 Uhr,
Dienstag 14 bis 16 Uhr
Öffnungszeiten außerhalb der Vorlesungszeit: Dienstag 14 bis 16 Uhr und
Donnerstag 10 bis 12 Uhr
E-Mail: vlangner@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.international.uni-kiel.de



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11. Zentrale Studienberatung


In der Zentralen Studienberatung können sich Studierende und Studieninteressierte über sämtliche Studienfächer und Studiengänge der Christian-Albrechts-Universität informieren.
Die Zentrale Studienberatung klärt persönliche Fragen zur Studien- und Berufsorientierung, zu Studienfächer-Kombinationen, zur Studiengestaltung, zum Studienfach- bzw. Hochschulwechsel, zur Unterbrechung oder zum Abbruch des Studiums, zur allgemeinen Prüfungsvorbereitung sowie zu Problemen im Studium. Studierende und Studieninteressierte werden außerdem über Berufs- und Tätigkeitsfelder, weitergehende Qualifikationen, Aufbau- und Ergänzungsstudien oder Alternativen zum Studium informiert. Ferner bietet die Zentrale Studienberatung weiterführende Informationsschriften zu vielfältigen Themen an.

Zentrale Studienberatung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Christian-Albrechts-Platz 5 (Anbau des Uni-Hochhauses), 24118 Kiel

Persönliche Beratung (ohne Voranmeldung):
Montag, 9 bis 11.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr,
Mittwoch, 9 bis 11.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr,
Donnerstag, 9 bis 11.30 Uhr

Telefonische Sprechzeiten: Montag bis Donnerstag, 9 bis 11.30 Uhr, Tel.: 0431/880-7440

E-Mail: zsb@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.zsb.uni-kiel.de

Weitere Beratungsangebote finden Sie unter www.zsb.uni-kiel.de, Rubrik Beratungsstellen.


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12. Studienfachberatung


Ihre fachspezifischen Fragen zum Studienfach klären Sie bitte in der Studienfachberatung. Die Zusammenstellung der Studienfachberaterinnen und Studienfachberater ist zu finden unter www.zsb.uni-kiel.de/studienfachberatung.
Im Rahmen der Studienfachberatung können auch mögliche und individuell geeignete Fächerkombinationen besprochen werden.
Zu Beginn jedes Semesters finden Einführungsveranstaltungen statt. Die Teilnahme wird Erstsemestern empfohlen; die Termine erhalten Sie während der Einschreibung.


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13. Zentrum für Lehrerbildung (ZfL)


Das Zentrum für Lehrerbildung nimmt fakultätsübergreifende Aufgaben der Organisation und Koordinierung während des Lehramtsstudiums wahr, z. B. bei der Durchführung der Fachdidaktischen, Pädagogischen und Schulpraktischen Studien.

Zentrum für Lehrerbildung (ZfL), Leibnizstraße 3, 24118 Kiel, Homepage: www.zfl.uni-kiel.de
Tel.: 0431/880-1235 und -1778, Fax: 0431/880-2959, E-Mail: sekretariat@zfl.uni-kiel.de

Christine Ziethen, Akad. Dir., Raum 204, Tel.: 0431/880-2965, E-Mail: ziethen@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Montag, 10 bis 12 Uhr

Melanie Korn (zusätzlich Beratung für internationale Lehramtsstudierende)
Raum 216, Tel.: 0431/880-1266, E-Mail: korn@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Dienstag, 13 bis 15 Uhr

Dr. Margot Janzen, Raum 207, Tel.: 0431/880-1239, E-Mail: janzen@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Mittwoch, 13 bis 15 Uhr

Dr. Astrid von der Lühe, Raum 205, Tel.: 0431/880-3450, E-Mail: vonderluehe@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Donnerstag, 10 bis 12 Uhr

Büro für Schulpraktische Studien, Andrea Marquardt und Sylvia Rinke, Raum 218 und 217
Tel.: 0431/880-1235 und -1778, E-Mail: praktikumsbuero@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Montag und Donnerstag, 14 bis 16 Uhr, Dienstag und Freitag, 10 bis 12 Uhr


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14. Prüfungsamt


Ihre Fragen zum Prüfungsverfahren richten Sie bitte an die Prüfungsämter. Die Anschriften sowie die Studien- und Prüfungsordnungen finden Sie unter:
www.studservice.uni-kiel.de/pra/studord.shtml


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15. Weitere Informationen zum Studienfach


Weitere Informationen zum Studienfach finden Sie auf folgenden Internetseiten:


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16. Aufbau des Studiums


Die Rechtsvorschriften zum Studium sind zu finden in folgenden Prüfungsordnungen:
Prüfungsverfahrensordnung (Satzung) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende der Bachelor- und Masterstudiengänge, veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch Satzung vom 1. Juni 2011, Gemeinsame Prüfungsordnung (Satzung) der Fakultäten der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende der Zwei-Fächer-Bachelor- und Masterstudiengänge, veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch Satzung vom 31. August 2011, Praktikumsordnung (Satzung) für die Durchführung von Berufspraktika im Rahmen der Bachelor- und Masterstudiengänge der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel vom 4. September 2007, Fachprüfungsordnung (Satzung) der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende des Ein-Fach-Bachelorstudiengangs Geographie, veröffentlicht am 24. April 2008, geändert durch Satzung vom 31. März 2011 und Fachprüfungsordnung (Satzung) der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende des Zwei-Fächer-Bachelorstudiengangs Geographie, veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch Satzung vom 31. März 2011.
Die Bachelorstudiengänge Geographie wurden von der Akkreditierungsagentur ASIIN durch die Beschlüsse vom 28. September 2007 und vom 26. September 2008 akkreditiert.

Das Curriculum der Bachelorstudiengänge Geographie orientiert sich weitgehend an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG), des Verbandes der Geographen und Deutschen Hochschulen (VGdH) und des Verbandes Deutscher Schulgeographen (VDSG).

Das Studium des Ein-Fach-Bachelors erfolgt in drei Teilen: Im ersten Teil, den ersten drei Semestern, werden die Basismodule der Physischen Geographie (Physische Geographie I
und II) und der Humangeographie (Humangeographie I und II), in denen neben den grundlegenden Inhalten der jeweiligen Teildisziplinen der Geographie auch die wissenschaftstheoretischen Grundlagen aus naturwissenschaftlicher und aus sozial- und kulturwissenschaftlicher Sicht gelegt werden, durch insgesamt vier Methodenmodule zu empirisch-statistischen Methoden, Geographischen Informationssystemen, Fernerkundung sowie Kommunikation und Medien ergänzt.

Die grundlegenden Module werden in einem zweiten Teil ergänzt durch zwei Module der sog. Speziellen Geographie, in denen eine Vertiefung der Fachinhalte der Humangeographie, der Physischen Geographie bzw. Umweltkommunikation/Geomedien erfolgen kann. Sie bieten somit Gelegenheit, frühzeitig mit den Anforderungen der Praxis, die nach dem Studium an die geschulten Studienabgänger der Geographie gestellt werden, in Kontakt zu kommen.

Des Weiteren erfolgt in einem dritten Teil eine Profilbildung im vierten und fünften Semester durch die Pflichtwahl von Vorlesungen und Exkursionen im Rahmen der Regionalen Geographie (z. B. zu speziellen Themen der Physischen Geographie oder der Humangeographie) und der Wahl eines Studienprojektes. Abgerundet wird das Studium durch ein (auch teilbares) dreimonatiges Berufspraktikum sowie die dreimonatige Bachelorarbeit.

Für den Ein-Fach-Bachelor Geographie müssen zudem im Laufe des dritten bis sechsten Semesters Wahlpflichtmodule im Gesamtumfang von 50 Leistungspunkten aus maximal drei benachbarten Fächern der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen, der Philosophischen, der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen, der Juristischen oder der Agrarwissenschaftlichen Fakultät gewählt werden. Auch hier kann bis zum Abschluss des Bachelorstudiums eine berufsorientierte Profilbildung in Richtung Human- oder Physische Geographie erfolgen,
die den Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht werden. Ein Überblick über die Nebenfächer ist auf der Homepage des Geographischen Instituts zu finden unter: www.geographie.uni-kiel.de, Rubrik Nebenfächer.

Im Zwei-Fächer-Bachelorstudium Geographie beinhaltet das Curriculum durch die Basismodule eine vor allem auf Breite angelegte Ausbildung, die für das Schulfach Geographie erforderlich ist. Hierzu sind im ersten Teil neben den für diese Breite notwendigen vier Grundlagenmodulen der Physischen Geographie und der Humangeographie zwei Module der Methodik zu nennen, in denen Kartographie, Statistik, Informations- und Kommunikationstechniken sowie wahlweise Geographische Informationssysteme oder Fernerkundung gelehrt werden. Die Basismodule MNF-Geogr-01, MNF-Geogr-02, MNF-Geogr-03 und MNF-Geogr-04 werden im Zwei-Fächer-Bachelor im Laufe der ersten vier Semester absolviert. Im Rahmen der Verbesserung der Studienorganisation kann im Rahmen der Zeitfenster für den Zwei-Fächer-Bachelor die Reihenfolge der Basismodule getauscht werden.

In einem zweiten Teil werden durch die Wahl eines Vertiefungsmoduls aus den Bereichen Physische Geographie, Humangeographie oder Umweltkommunikation/GeoMedien sowie der Wahl von Vorlesungen und Exkursionen im Rahmen der Regionalen Geographie die fachlichen Inhalte vertieft. Zu diesem Studienverlaufsplan, der Module im Umfang von 70 Leistungspunkten beinhaltet, kommt die fachdidaktische Ausbildung in Geographie mit zwei Modulen hinzu. Ebenso besteht die Möglichkeit die Bachelorarbeit im Fach Geographie zu schreiben.
Die für eine Lehramtsausbildung notwendigen fachinhaltlichen Vertiefungen und weitere regional-geographischen Kenntnisse werden in dem konsekutiven Master of Education Geographie vermittelt.

Das Geographische Institut begrüßt einen Aufenthalt im Ausland im Rahmen eines Auslandssemesters an einer ausländischen Hochschule während des Geographiestudiums. Zur Förderung der Mobilität während des Studiums werden die nachfolgenden Zeitpunkte (sog. Mobilitätsfenster) für Auslandsaufenthalte empfohlen:
Für den Auslandsaufenthalt im Ein-Fach-Bachelorstudium werden ein bis zwei Semester wahlweise während des dritten, vierten und fünften Fachsemesters empfohlen.
Im Zwei-Fächer-Bachelorstudium werden ein bis zwei Semester wahlweise während des vierten und fünften Fachsemesters empfohlen.
Um eine Studienzeitverlängerung zu vermeiden wird eine Fachstudienberatung vor dem Auslandsaufenthalt dringend empfohlen.

Durch die Modulprüfung wird festgestellt, ob die oder der Studierende die Lernziele eines Moduls erreicht hat. Die Modulprüfungen finden studienbegleitend statt und können aus einer oder mehreren Prüfungsleistungen bestehen. Die Art und Zahl der zu erbringenden Prüfungsleistungen richten sich nach der Fachprüfungsordnung.

Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn alle nach der Fachprüfungsordnung erforderlichen Modulprüfungen und die Arbeit bestanden und damit die erforderliche Anzahl von Leistungspunkten erworben wurde.

Die Regelstudienzeit für den Ein-Fach-Bachelorstudiengang und den Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang Geographie beträgt jeweils 6 Semester.

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Geographie, Bachelor of Science (B.Sc.)

Ein-Fach-Bachelorstudium (180 LP)
Modulnummer Modulname PL1 im...
Sem.
Vor.2 SWS3 LP4
MNF-Geogr-01 Physische Geographie I
  Vorlesung K+HA 1. - 3 10
Begleitseminar 2
Geländepraktikum 2 Tage
MNF-Geogr-02 Physische Geographie II
  Vorlesung K+HA 2. - 3 10
Begleitseminar 2
Geländepraktikum 2 Tage
MNF-Geogr-03 Humangeographie I
  Vorlesung K+HA 1. - 3 10
Begleitseminar 2
Geländepraktikum 2 Tage
MNF-Geogr-04 Humangeographie II
  Vorlesung K+HA 2. - 3 10
Begleitseminar 2
Geländepraktikum 2 Tage
MNF-Geogr-11 GIS und Kartographie
  Kartographie (VL) K 1. - 1 9
Einführung GIS (VL) K 2
GIS (Ü) HA 2
MNF-Geogr-12 Statistik und Empirik
  Statistik (VL) K+HA 2. - 2 11
Statistik (Ü) 1
Empirische Forschungsmethoden (Ü) 4
MNF-Geogr-13 Kommunikation und Medien
  Übung PA 3. - 4 7
MNF-Geogr-14 Methoden der Fernerkundung
  Einführung in die Fernerkundung (VL) K 3. - 2 7
Fernerkundung (Ü) 2
MNF-Geogr-20 Spezielle Geographie5
  Vorlesung oder Übung K+HA 3. je nach Modul 2 8
Hauptseminar 2
Vorlesung oder Übung K+HA 4. je nach Modul 2 8
Hauptseminar 2
MNF-Geogr-41 Studienprojekt PA 5. Geogr-01, -02, - 03 und -046 4 8
MNF-Geogr-42 Berufspraktikum B 6.

-

3 Monate 14
MNF-Geogr-51 Regionale Geographie
  Vorlesung K 4. Geogr-01,-02, -03, -047 2 8
Exkursion HA 7 Tage
Vorlesung K 5. 2
  Nebenfach (extern)8 je nach Fach 3.-6. je nach
Fach
je nach Fach 50
MNF-Geogr-99 Bachelorarbeit B.Sc - Arbeit 6. mind. 120 LP - 10
Gesamt 180
Die Bachelorprüfung besteht aus den studienbegleitenden Prüfungen im Rahmen der einzelnen Module bzw. Lehrveranstaltungen und einer Bachelorarbeit (10 LP).


1 PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungsleistungen
2 Vor.: Zugangsvoraussetzung für die Lehrveranstaltung
3  Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
4 LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jede bestandene Modulprüfung eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeitsaufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
5 Aus dem folgenden Angebot sind zwei Module (jeweils VL/Ü + HS) zu wählen: Landschaftsökologie (MNF-Geogr-21), Stadtökologie (MNF-Geogr-22), Küsten und Küstenlandschaften (MNF-Geogr-23), Klimawandel und Landschaft (MNF-Geogr-24), Ökozonen der Erde (MNF-Geogr-26), Landschaftsentwicklung (MNF-Geogr-27), Umweltkommunikation und Umweltmanagement an Hochschulen (MNF-Geogr-30), Demographischer Wandel und Migration (MNF-Geogr-31), Stadtgeographie und Stadtmanagement (MNF-Geogr-32), Globalisierung und regionalwirtschaftliche Entwicklung (MNF-Geogr-33), Geographische Entwicklungsforschung (MNF-Geogr-34), Mobilitätsmanagement und Verkehrsvermeidung (MNF-Geogr-35), Stadtentwicklungsplanung (MNF-Geogr-36), Kulturgeographie (MNF-Geogr-37), Evolutionary Economic Geography (MNF-Geogr-38) und Tourismusgeographie (MNF-Geogr-39).
6 Weitere Voraussetzungen sind in den Beschreibungen der jeweiligen Studienprojekte festgelegt.
7 Zwei der vier Module MNF-Geogr-01, -02, -03 und -04 müssen abgeschlossen sein. Für die Teilnahme an der Exkursion fallen weitere Voraussetzungen an.
8 50 Leistungspunkte sind in der Regel in zwei, maximal jedoch in drei Nebenfächern zu erwerben. Folgende Nebenfächer sind zulässig: Biologie mit Schwerpunkt Botanik oder Zoologie, Bodenkunde, Geowissenschaften, Geschichte, Informatik, Meteorologie, Naturschutz und Landschaftsplanung, Ozeanographie, Politikwissenschaft, Psychologie, Rechtswissenschaften, Regionalwissenschaft, Soziologie, Statistik, Prähistorische und Historische Archäologie, Volkswirtschaftslehre und Wasserwirtschaft.


Erläuterungen:
B: Bericht
HA: Hausarbeit
K: Klausur
P: Protokoll
PA: Projektarbeit
Sem.: empfohlenes Semester
Ü: Übung
VL: Vorlesung


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Geographie, Bachelor of Science (B.Sc.) / Bachelor of Arts (B.A.)

Zwei-Fach-Bachelorstudium (70 LP)
Modulnummer Modulname PL1 im...
Sem.
Vor.2 SWS3 LP4
MNF-Geogr-01 Physische Geographie I5
  Vorlesung K+HA 1./3. - 3 10
Begleitseminar 2
Geländepraktikum 2 Tage
MNF-Geogr-02 Physische Geographie II5
  Vorlesung K+HA 2./4. - 3 10
Begleitseminar 2
Geländepraktikum 2 Tage
MNF-Geogr-03 Humangeographie I5
  Vorlesung K+HA 3./1. - 3 10
Begleitseminar 2
Geländepraktikum 2 Tage
MNF-Geogr-04 Humangeographie II5
  Vorlesung K+HA 4./2. - 3 10
Seminar 2
Geländepraktikum 2 Tage
MNF-Geogr-15 Methoden EDU I
  Kartographie (VL) K 1. - 1 7
Informations- und Kommunikationstechnik (VL) H 1
Informations- und Kommunikationstechnik (Ü) H 1
Statistik (VL) K 2. 2
MNF-Geogr-16 Methoden EDU II
  Einführung GIS (VL)6 K 5. - 2 7
Einführung Fernerkundung (VL)6 2
GIS und Fernerkundung im Unterricht (Ü)7 HA 6. 2
MNF-Geogr-20 Spezielle Geographie8
  Vorlesung oder Übung K+HA 5. je nach Modul 2 8
Hauptseminar 2
MNF-Geogr-51 Regionale Geographie
  Exkursion HA 4. Geogr-01, -02, -03, -049 7 Tage 8
Vorlesung K 5. 2
Vorlesung K 6. 2
Gesamt 70
Die Bachelorprüfung besteht aus den studienbegleitenden Prüfungen im Rahmen der einzelnen Module bzw. Lehrveranstaltungen und einer Bachelorarbeit (10 LP) in einem der zwei studierten Fächer.


1 PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungsleistungen
2 Vor.: Zugangsvoraussetzung für die Lehrveranstaltung
3 Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
4 LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jede bestandene Modulprüfung eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeitsaufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
5 Die Reihenfolge der Veranstaltungen Physische Geographie und Humangeographie kann je nach Zweitfach getauscht werden. Die erste Semesterzahl wird für einen möglichst überschneidungsfreien Stundenplan mit ausgewiesenen Fächern der Philosophischen Fakultät empfohlen, die zweite Semesterzahl wird besonders in Kombination mit Wirtschaftspädagogik, Mathematik und Biologie empfohlen.
6 Nur eine der beiden angebotenen Vorlesungen wird absolviert.
7 Die Übung in Kombination mit der Vorlesung Fernerkundung findet im Wintersemester statt, die Übung in Kombination mit der GIS-Vorlesung im Sommersemester.
8 Das Modul MNF-Geogr-20 ist aus folgendem Angebot zu wählen: Landschaftsökologie (MNF-Geogr-21), Stadtökologie (MNF-Geogr-22), Küsten und Küstenlandschaften (MNF-Geogr-23), Klimawandel und Landschaft (MNF-Geogr-24), Ökozonen der Erde (MNF-Geogr-26), Landschaftsentwicklung (MNF-Geogr-27), Umweltkommunikation und Umweltmanagement an Hochschulen (MNF-Geogr-30), Demographischer Wandel und Migration (MNF-Geogr-31), Stadtgeographie und Stadtmanagement (MNF-Geogr-32), Globalisierung und regionalwirtschaftliche Entwicklung (MNF-Geogr-33), Geographische Entwicklungsforschung (MNF-Geogr-34), Mobilitätsmanagement und Verkehrsvermeidung (MNF-Geogr-35), Stadtentwicklungsplanung (MNF-Geogr-36), Kulturgeographie (MNF-Geogr-37), Evolutionary Economic Geography (MNF-Geogr-38) und Tourismusgeographie (MNF-Geogr-39).
9 Zwei der vier Module MNF-Geogr-01, -02, -03 und -04 müssen abgeschlossen sein. Für die Teilnahme an der Exkursion fallen weitere Voraussetzungen an.

Erläuterungen:
H: Hausaufgaben
HA: Hausarbeit
K: Klausur
P: Protokoll
Sem.: empfohlenes Semester
Ü: Übung
VL: Vorlesung


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