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Studieninformationsblatt  |  Stand: Dezember 2011 Zur Druckfassung (PDF)

Friesische Philologie


Bachelor


Inhaltsübersicht




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1. Studienabschluss


Bachelor of Arts (B.A.)

Das Studienfach Friesische Philologie kann als Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Fachergänzung gewählt werden. Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Fachergänzung richtet sich an Studierende, die nach dem Bachelorabschluss den Einstieg in eine Berufstätigkeit oder die Fortsetzung der universitären Ausbildung anstreben.

Grundlegende Informationen zu Bachelor- und Masterstudiengängen sowie zu Kombinationsmöglichkeiten sind im Studieninformationsblatt „Bachelor- und Masterstudiengänge“ zu finden.


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2. Gegenstand und Ziele des Faches


Der Bachelorstudiengang vermittelt die grundlegenden Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden auf dem Gebiet der Friesischen Philologie. Gegenstand der Friesischen Philologie sind die friesische Sprach- und Literaturwissenschaft, die Landeskunde der friesischsprachigen Gebiete sowie die Vermittlung der friesischen Sprache als Fremdsprache oder die Vertiefung als Muttersprache.
Friesisch wird auf den Inseln Helgoland, Sylt, Föhr und Amrum, den Halligen und an der Westküste Schleswig-Holsteins / Kreis Nordfriesland (Nordfriesisch), im niedersächsischen Saterland (Saterfriesisch) sowie in der niederländischen Provinz Friesland (Westerlauwerssches Friesisch) gesprochen. Das Friesische zerfällt in viele Idiome, die sich auf drei Hauptgruppen verteilen:
1. das Nordfriesische mit den Inselmundarten und den Festlandmundarten,
2. das Saterfriesische und
3. das Westerlauwerssche Friesisch.
Voraussetzung für die Beschäftigung mit der friesischen Sprache, Literatur und Landeskunde ist die praktische Beherrschung eines friesischen Idioms. Daher ist im Bachelorstudium die aktive Beherrschung eines friesischen Idioms (1. Wahlmundart) und die passive Beherrschung eines weiteren friesischen Idioms (2. Wahlmundart) zu erwerben. Das Lehrangebot konzentriert sich auf das Mooring oder Bökingharder Friesisch (Festlandnordfriesisch) und das Fering-Öömrang oder Föhr-Amrumer Friesisch (Inselnordfriesisch).
Die friesische Sprachwissenschaft untersucht die friesische Sprache auf ihren verschiedenen Ebenen (Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik), in ihrer sprachsoziologischen und sprachgeographischen Schichtung (Soziolinguistik und Dialektologie), in ihrer geschichtlichen Entwicklung einschließlich ihrer historischen Erscheinungsformen wie dem Altfriesischen sowie im Hinblick auf die Mehrsprachigkeitsproblematik der friesischsprachigen Gebiete unter sprachlichen, soziologischen und didaktischen Aspekten.
Die friesische Literaturwissenschaft befasst sich mit Texten der friesischen Literatur von den Anfängen (Altfriesische Literatur) bis zur Gegenwart unter besonderer Berücksichtigung des nordfriesischen Schrifttums, der Geschichte der friesischen Literatur, den verschiedenen literaturwissenschaftlichen Methoden unter Berücksichtigung ihrer Anwendung auf Minderheitenliteraturen sowie mit den Beziehungen zwischen friesischem und westeuropäischem Schrifttum.
Die Landeskunde der friesischsprachigen Gebiete hat geschichtliche, volks- und landeskundliche Themen zum Gegenstand.


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3. Besonderes Profil des Studienfaches an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel


Im Vordergrund von Forschung und Lehre steht an der Universität Kiel das nordfriesische Sprachgebiet. Daneben sind aber auch traditionelle Schwerpunkte der Friesischen Philologie wie die westerlauwerssche Sprache und Literatur oder das allen modernen Idiomen als Urform zugrunde liegende Altfriesische im Lehrangebot regelmäßig vertreten.


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4. Mögliche Berufe und Tätigkeitsfelder


Der Bachelorstudiengang Friesische Philologie bildet für eine berufliche Tätigkeit in der institutionalisierten friesischen Spracharbeit, im kulturellen Bereich, in den Medien und in der Sprachpolitik (auf Landes-, Bundes- oder europäischer Ebene) aus. Dabei ist für die Berufsaussichten die Fächerkombination im Bachelorstudium von großer Bedeutung.


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5. Nachbar- und Hilfswissenschaften


Andere Philologien (Deutsche, Englische, Niederdeutsche, Nordische), Allgemeine Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft, Phonetik, Europäische Ethnologie / Volkskunde.


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6. Schulische Vorbildung


Grundsätzlich allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife.


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7. Sonstige Kenntnisse und Praktika


Vorkenntnisse im Friesischen sind nicht erforderlich, aber von Vorteil.
  • Eine berufliche Vorbildung oder ein Praktikum ist nicht Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums. Es wird den Studierenden jedoch empfohlen, zur Verbesserung ihrer Berufsaussichten in der vorlesungsfreien Zeit zusätzliche Praktika abzuleisten.
  • Ein Auslandsaufenthalt von ein bis zwei Semestern an einer niederländischen Universität mit friesischem Lehrangebot wird empfohlen (nach dem vierten Semester im Bachelorstudium bzw. nach der Zwischenprüfung im Magisterstudium).


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8. Persönliche Neigungen


Interesse am Friesischen und den damit verbundenen Themenbereichen (z. B. friesische Sprache, Mundartkunde, Mehrsprachigkeit, Minderheitensprachen, Sprachgeschichte, friesische Literatur, Geschichte und Landeskunde).


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9. Zulassungsbeschränkungen


Der Bachelorstudiengang Friesische Philologie ist nicht zulassungsbeschränkt.

Voraussetzung für die Zulassung zum Ergänzungsstudium ist die Zulassung zum Zwei-Fächer-Bachelorstudium mit dem Profil Lehramt.

Der aktuelle Stand findet sich unter www.studservice.uni-kiel.de/sfangebot.shtml.


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10. Zulassungsbedingungen und Einschreibung (Immatrikulation)


Der Studienbeginn ist nur zum Wintersemester möglich.

Ihre Fragen zur Online-Einschreibung und zu den benötigten Unterlagen sowie zur Rückmeldung und Beurlaubung klären Sie bitte im
Studierendenservice, Bereich Einschreibung und Studienangelegenheiten:
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Christian-Albrechts-Platz 4, 24118 Kiel
Erdgeschoss des Uni-Hochhauses, Tel.: 0431/880-4840
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag, 9 bis 12 Uhr und Mittwoch, 14 bis 16 Uhr
E-Mail: studservice@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.studservice.uni-kiel.de

Ausländische Studierende wenden sich bitte mit ihren Fragen zur Zulassung, Einschreibung und Beratung an das International Center:
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Westring 400, 24118 Kiel, Tel.: 0431/880-3715
Öffnungszeiten in der Vorlesungszeit: Montag und Donnerstag, 9 bis 12 Uhr,
Dienstag 14 bis 16 Uhr
Öffnungszeiten außerhalb der Vorlesungszeit: Dienstag 14 bis 16 Uhr und
Donnerstag 10 bis 12 Uhr
E-Mail: vlangner@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.international.uni-kiel.de


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11. Zentrale Studienberatung


In der Zentralen Studienberatung können sich Studierende und Studieninteressierte über sämtliche Studienfächer und Studiengänge der Christian-Albrechts-Universität informieren.
Die Zentrale Studienberatung klärt persönliche Fragen zur Studien- und Berufsorientierung, zu Studienfächer-Kombinationen, zur Studiengestaltung, zum Studienfach- bzw. Hochschulwechsel, zur Unterbrechung oder zum Abbruch des Studiums, zur allgemeinen Prüfungsvorbereitung sowie zu Problemen im Studium. Studierende und Studieninteressierte werden außerdem über Berufs- und Tätigkeitsfelder, weitergehende Qualifikationen, Aufbau- und Ergänzungsstudien oder Alternativen zum Studium informiert. Ferner bietet die Zentrale Studienberatung weiterführende Informationsschriften zu vielfältigen Themen an.

Zentrale Studienberatung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Christian-Albrechts-Platz 5 (Anbau des Uni-Hochhauses), 24118 Kiel

Persönliche Beratung (ohne Voranmeldung):
Montag, 9 bis 11.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr,
Mittwoch, 9 bis 11.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr,
Donnerstag, 9 bis 11.30 Uhr

Telefonische Sprechzeiten: Montag bis Donnerstag, 9 bis 11.30 Uhr, Tel.: 0431/880-7440

E-Mail: zsb@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.zsb.uni-kiel.de

Weitere Beratungsangebote finden Sie unter www.zsb.uni-kiel.de, Rubrik Beratungsstellen.


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12. Studienfachberatung


Ihre fachspezifischen Fragen zum Studienfach klären Sie bitte in der Studienfachberatung. Die Zusammenstellung der Studienfachberaterinnen und Studienfachberater ist zu finden unter www.zsb.uni-kiel.de/studienfachberatung.
Im Rahmen der Studienfachberatung können auch mögliche und individuell geeignete Fächerkombinationen besprochen werden.
Zu Beginn jedes Semesters finden Einführungsveranstaltungen statt. Die Teilnahme wird Erstsemestern empfohlen; die Termine erhalten Sie während der Einschreibung.


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13. Zentrum für Lehrerbildung (ZfL)


Das Zentrum für Lehrerbildung nimmt fakultätsübergreifende Aufgaben der Organisation und Koordinierung während des Lehramtsstudiums wahr, z. B. bei der Durchführung der Fachdidaktischen, Pädagogischen und Schulpraktischen Studien.

Zentrum für Lehrerbildung (ZfL), Leibnizstraße 3, 24118 Kiel, Homepage: www.zfl.uni-kiel.de
Tel.: 0431/880-1235 und -1778, Fax: 0431/880-2959, E-Mail: sekretariat@zfl.uni-kiel.de

Christine Ziethen, Akad. Dir., Raum 204, Tel.: 0431/880-2965, E-Mail: ziethen@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Montag, 10 bis 12 Uhr

Melanie Korn (zusätzlich Beratung für internationale Lehramtsstudierende)
Raum 216, Tel.: 0431/880-1266, E-Mail: korn@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Dienstag, 13 bis 15 Uhr

Dr. Margot Janzen, Raum 207, Tel.: 0431/880-1239, E-Mail: janzen@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Mittwoch, 13 bis 15 Uhr

Dr. Astrid von der Lühe, Raum 205, Tel.: 0431/880-3450, E-Mail: vonderluehe@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Donnerstag, 10 bis 12 Uhr

Büro für Schulpraktische Studien, Andrea Marquardt und Sylvia Rinke, Raum 218 und 217
Tel.: 0431/880-1235 und -1778, E-Mail: praktikumsbuero@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Montag und Donnerstag, 14 bis 16 Uhr, Dienstag und Freitag, 10 bis 12 Uhr


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14. Prüfungsamt und Prüfungsordnungen


Ihre Fragen zum Prüfungsverfahren richten Sie bitte an die Prüfungsämter. Die Anschriften sowie die Studien- und Prüfungsordnungen finden Sie unter:
www.studservice.uni-kiel.de/pra/studord.shtml


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15. Weitere Informationen zum Studienfach


Weitere Informationen zum Studienfach finden Sie auf folgenden Internetseiten:


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16. Aufbau des Studiums


Die Rechtsvorschriften zum Studium sind zu finden in folgenden Prüfungsordnungen:
Prüfungsverfahrensordnung (Satzung) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende der Bachelor- und Masterstudiengänge, veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch Satzung vom 1. Juni 2011, Gemeinsame Prüfungsordnung (Satzung) der Fakultäten der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende der Zwei-Fächer-Bachelor- und Masterstudiengänge, veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch Satzung vom 31. August 2011, Praktikumsordnung (Satzung) für die Durchführung der Praxismodule im Rahmen des Profils Fachergänzung der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengänge vom 29. November 2007, zuletzt geändert durch Satzung vom 20. November 2008, Fachprüfungsordnung (Satzung) der Philosophischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende des Zwei-Fächer-Bachelorstudiengangs Friesische Philologie, veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch Satzung am 31. August 2011.
Der Bachelorstudiengang Friesische Philologie wurde von der Akkreditierungsagentur AQAS durch den Beschluss vom 20. November 2007 akkreditiert.

Das Studienfach Friesische Philologie kann im Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang gewählt werden. Ein Zwei-Fächer-Bachelorstudium umfasst das Studium zweier Studienfächer im Umfang von je 70 Leistungspunkten, die Anfertigung einer Bachelor-Arbeit im Umfang von 10 Leistungspunkten sowie das Studium eines Profilierungsbereichs im Umfang von 30 Leistungspunkten. Weitere Informationen zu den Studiengangsmodellen und zu den Kombinationsmöglichkeiten im Zwei-Fächer-Bachelorstudium finden Sie im Studieninformationsblatt „Bachelor- und Masterstudiengänge“.

Das Bachelorstudium Friesische Philologie umfasst 10 Module und eine odere mehrere Exkursionen. Zu Beginn des Studiums wird jedem Studierenden eine individuelle Studienfachberatung angeboten, an der teilzunehmen empfohlen wird.

In den ersten vier Semestern werden neben den Spracherwerbsmodulen, eine allgemeine Einführung in die Frisistik, insbesondere in das wissenschaftliche Studium des Nordfriesischen, sowie einführende Module zur modernen Sprachwissenschaft, zur historischen Sprachwissenschaft, zur Literaturwissenschaft und zur Sprachsoziologie absolviert. Die erworbenen Kenntnisse werden im fünften und sechsten Semester in thematischen Modulen zur Sprach- und Literaturwissenschaft vertieft. Hier gibt es auch eine beschränkte Möglichkeit zur Spezialisierung, insofern als dass in einem dieser Module eine Hausarbeit geschrieben wird. Im sechsten Semester wird die Bachelorarbeit geschrieben.

Der Studiengang kann nur in der Reihenfolge des Studienverlaufplans studiert werden. Die einführenden Module (moderne Sprachwissenschaft, historische Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und Sprachsoziologie) werden in einem zweijährigen Turnus angeboten. Der jährliche Einstieg ins Studium wird dadurch gewährleistet, dass die Spracherwerbsmodule und das Modul ‘Einführung in die Frisistik’ jedes Jahr zum Wintersemester neu anfangen.

Durch Exkursionen (Nordfriisk Instituut, Bräist/Bredstedt; Friesische Akademie, Ljouwert/Leeuwarden; Friesisches Institut der Universität Groningen; Landtag; Verlage; Zeitungen; NDR) können sich die Studierenden über ihre möglichen Arbeitsfelder informieren und somit orientieren.

Durch die Modulprüfung wird festgestellt, ob die oder der Studierende die Lernziele eines Moduls erreicht hat. Die Modulprüfungen finden studienbegleitend statt und können aus einer oder mehreren Prüfungsleistungen bestehen. Die Art und Zahl der zu erbringenden Prüfungsleistungen richten sich nach der Fachprüfungsordnung.

Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn alle nach der Fachprüfungsordnung erforderlichen Modulprüfungen und die Arbeit - in einem der zwei studierten Studienfächer - bestanden und damit die erforderliche Anzahl von Leistungspunkten erworben wurde.

Die Regelstudienzeit für den Bachelorstudiengang Friesische Philologie beträgt 6 Semester.

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Friesische Philologie, Bachelor of Arts (B.A.)

Zwei-Fächer-Bachelorstudium (70 LP)
Modulnummer Modulname PL1 im...
Sem.
Vor.2 SWS3 LP4
PHF-frph 1 SE I Spracherwerb I (1. Wahlmundart)5
  1. Wahlmundart I (SK) K 1. - 2 3
1. Wahlmundart II (SK) 2. 2 3
PHF-frph 2 SE II Spracherwerb II (2. Wahlmundart)5
  2. Wahlmundart I (SK) K 3. - 2 3
2. Wahlmundart II (SK) 4. 2 3
PHF-frph 3 SE III Spracherwerb III (1. Wahlmundart)5
  Übung I (SpÜ) MP 3. PHF-frph 1 SE I 2 2
Übung II (SpÜ) 4. 2 3
PHF-frph 4 EF Einführung in die Frisistik
  Einführung in die nordfriesische
Sprachwissenschaft (PS)
K 1. - 2 3
Einführung in die Frisistik (PS) 2. 2 3
PHF-frph 5 MSW Moderne Sprachwissenschaft
  Grundlagen der Linguistik (VL) K6 1.+2. - 2 2
Grundlagen der Linguistik (PS) 2 2
Nordfriesische Grammatik (PS) 2 3
PHF-frph 6 LW I Literaturwissenschaft I
  Einführung in die nordfriesische Literatur (PS) K 1. - 2 3
Literaturwissenschaft (PS) R 2. 2 3
PHF-frph 7 SS Sprachsoziologie
  Nordfriesische Sprachsoziologie (PS)
K 3. - 2 3
Sprachsoziologie (PS) R 4. 2 3
PHF-frph 8 HSW Historische Sprachwissenschaft
  Altfriesisch (PS) K 3. - 2 3
Historische Sprachwissenschaft (PS) R 4. 2 3
  Exkursion nach Nordfriesland, Saterland oder Westfriesland (Niederlande) - im Verlauf des BA-Studiums - 1 2
PHF-frph 9 SW+ Sprachwissenschaft (Vertiefung)
  Thematisches Seminar (Sprachwissenschaft) K 5. PHF-frph 1-8 2 4
Thematisches Hauptseminar (Sprachwissenschaft) R/HA7 2 7
PHF-frph 10 LW+ Literaturwissenschaft (Vertiefung)
  Thematisches Seminar (Literaturwissenschaft) K 6. PHF-frph 1-8 2 4
Thematisches Hauptseminar (Literaturwissenschaft) R/HA7 2 5
Gesamt 70
Die Bachelorprüfung besteht aus den studienbegleitenden Prüfungen im Rahmen der einzelnen Module bzw. Lehrveranstaltungen und einer Bachelorarbeit (10 LP) in einem der zwei studierten Fächer.


1 PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungsleistungen
2 Vor.: Zugangsvoraussetzung für die Lehrveranstaltung
3 Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
4 LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jede bestandene Modulprüfung eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeitsaufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
5 Den Studierenden wird empfohlen, ihre Sprachkenntnisse durch ein ergänzendes Selbststudium, durch zusätzliche Sprachkurse oder durch Aufenthalte im jeweiligen Dialektgebiet zu erweitern.
6 Die Klausur wird im Anschluss an das Proseminar Nordfriesische Grammatik geschrieben. Studierende, die Allgemeine Sprachwissenschaft als zweites Fach haben, werden in der Frisistik anhand einer Leseliste zum Thema Linguistik mündlich geprüft.
7 In einem der beiden thematischen Hauptseminare (Sprachwissenschaft oder Literaturwissenschaft) wird eine Hausarbeit geschrieben und in dem anderen ein Referat gehalten.


Erläuterungen:
HA: Hausarbeit
K: Klausur
MP: mündliche Prüfung
PS: Proseminar
R: Referat
Sem.: empfohlenes Semester
SK: Sprachkurs
SpÜ: sprachpraktische Übung
VL: Vorlesung


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