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Studieninformationsblatt  |  Stand: Dezember 2011 Zur Druckfassung (PDF)

Französische Philologie


Bachelor


Inhaltsübersicht




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1. Studienabschluss


Bachelor of Arts (B.A.)

Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang Französische Philologie kann mit dem Profil Fachergänzung oder mit dem Profil Lehramt studiert werden.
Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Fachergänzung richtet sich an Studierende, die nach dem Bachelorabschluss den Einstieg in eine Berufstätigkeit oder die Fortsetzung der universitären Ausbildung anstreben.
Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Lehramt richtet sich an Studierende, die nach Abschluss eines Bachelorstudiums und einem Abschluss des Masters of Education den Beruf der Lehrerin oder des Lehrers an Gymnasien anstreben.
Das Studienfach Französische Philologie kann als Erweiterungsfach zum Zwei-Fächer-Bachelorstudium mit dem Profil Lehramt gewählt werden und richtet sich an Studierende, die nach dem Abschluss
eines Bachelor- und Masterstudiums mit Zertifikat die Lehrbefugnis für ein drittes Schulfach anstreben.

Grundlegende Informationen zu Bachelor- und Masterstudiengängen sowie zu Kombinationsmöglichkeiten sind im Studieninformationsblatt „Bachelor- und Masterstudiengänge“ zu finden.


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2. Gegenstand und Ziele des Faches


Die Einheit der Romanistik ist darin begründet, dass die romanischen Sprachen und Dialekte ihren gemeinsamen Ursprung im Lateinischen haben und sich seit dem Ausgang des Altertums in jenen Teilen des ehemals Römischen Reiches entwickelt haben, die am nachhaltigsten von der römischen Kultur geprägt waren – das heutige Italien und Rumänien im Osten, das heutige Frankreich, Spanien und Portugal im Westen.
Aber auch jenseits der europäischen Romania werden romanische Sprachen in vielen Teilen der Welt gesprochen. Im Kontakt mit anderen Sprachen und Kulturen in der Nova Romania ist das Bild der romanischsprachigen Literaturen und Kulturräume noch vielfältiger geworden.
Das Studium der Romanistik erlaubt sowohl die einheitliche Betrachtung des Gesamtbildes als auch unzählige verschiedene, besondere Blickwinkel.
Das Bachelorstudium für romanische Sprachen konzentriert sich an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel auf die Fächer Französische, Spanische, Italienische und Portugiesische Philologie. Um diesen einzelsprachlichen Schwerpunkten gerecht zu werden, bietet die Universität Studiengänge in den jeweiligen Sprachen an.
Durch das Bachelorstudium sollen die Studierenden eine gute Sprachkompetenz, eine fachspezifische Medienkompetenz und ein fundiertes Fach- und Methodenwissen im Bereich der Sprach- und Literaturwissenschaft erwerben, um auf geeigneten Tätigkeits- oder Berufsfeldern das erworbene Wissen direkt anwenden zu können oder für ein weiterführendes Masterstudium qualifiziert zu werden, das entweder auf das Berufsfeld Schule (Master of Education) oder rein forschungsorientiert auf den Master of Arts zielt.


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3. Besonderes Profil des Studienfaches an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel


Gegenstand des Studienganges sind die romanischen Sprachen und Literaturen von ihren Anfängen bis zur Gegenwart unter Berücksichtigung der kulturellen und historischen Zusammenhänge. Gemäß dem traditionellen Konzept einer einheitlichen Romanistik wird den Studierenden in der Kieler Romanistik die Möglichkeit eröffnet, Sprachkenntnisse in wenigstens einer zweiten romanischen Sprache neben der Schwerpunktsprache zu erwerben.
Im Französischen, Spanischen, Italienischen, Portugiesischen, aber auch in den Beisprachen Katalanisch, Galicisch und Rumänisch stehen für den Unterricht muttersprachliche Lektoren zur Verfügung. Die Lehrveranstaltungen werden auch in der Fremdsprache abgehalten.
Besonders hingewiesen sei noch auf Forschungsschwerpunkte, wie Multimediale Sprachlernumgebungen, Mehrsprachigkeitsforschung, Alphabetisierungsprozesse in der Romania sowie die Projekte zur französischen Literatur des XVII. Jahrhunderts und der Moderne, der spanischen Renaissance im europäischen Kontext und zu den Gegenwartsliteraturen aus Spanien und Lateinamerika, der italienischen Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, die auch von der studentischen Mitarbeit leben.


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4. Mögliche Berufe und Tätigkeitsfelder


Die Konzeption des Bachelorstudiengangs zielt auf eine, nicht nur in sprachlicher Hinsicht, vielseitige Ausbildung, um den Absolventinnen und Absolventen ein breites Spektrum an beruflichen Möglichkeiten zu eröffnen. Mit der Verbindung von guter Sprachkompetenz, fachspezifischer Medienkompetenz sowie fundiertem, methodischem und fachlichem Wissen bereitet der Bachelorstudiengang vor allem auf die folgenden Berufsfelder vor:
  • Schule und Weiterbildung,
  • Medien-, Verlags- und Bibliothekswesen,
  • Übersetzungswesen,
  • Kulturmanagement und Öffentlichkeitsarbeit,
  • Tourismus und Außenhandelsbeziehungen sowie
  • internationale Organisationen und diplomatischer Dienst.


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5. Nachbar- und Hilfswissenschaften


Andere Sprach- und Literaturwissenschaften, Übersetzungswissenschaft, Geschichte, Geographie, Kunstgeschichte, Philosophie sowie Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.


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6. Schulische Vorbildung


  • Grundsätzlich allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife.
  • Lateinkenntnisse im Umfang von entweder 2 Jahren Schullatein (Abschlussnote mindestens „ausreichend“) oder das Kleine Latinum oder 2 erfolgreich absolvierte Latein-Grammatik-Kurse (Latein I und Latein II) des Instituts für Klassische Altertumskunde.
    Der Nachweis der Lateinkenntnisse muss bei Beginn des 2. Studienjahres erfolgen.
  • Fachspezifische Sprachkenntnisse:
    Gute Grundkenntnisse (d. h. mindestens 3 bis 5 Jahre in der Schule) im Französischen auf dem Niveau der Stufe B1 (siehe: www.goethe.de/z/50/commeuro/303.htm) „Selbstständige Sprachverwendung“ des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER)
    Die Kenntnisse müssen bei Studienbeginn, spätestens aber bei Beginn des 2. Studienjahres in einer Spracheingangsprüfung nachgewiesen werden.
  • Solange die Spracheingangsprüfung nicht bestanden worden ist, können nur Sprachkurse (sog. Trainingskurse) und Vorlesungen besucht werden.

Die Studienqualifikationssatzung ist zu finden unter:
www.studservice.uni-kiel.de/sta/0-1-3.pdf


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7. Sonstige Kenntnisse und Praktika


  • Ein Auslandsaufenthalt im entsprechenden Raum der Romania wird empfohlen.
  • Praktika: Im Hinblick auf die spätere Berufstätigkeit ist es empfehlenswert, in der vorlesungsfreien Zeit Praktika im In- oder Ausland abzuleisten. Diese Praktika können sogar in den Studienplan integriert und mit bis zu 5 LP benotet werden.


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8. Persönliche Neigungen

Das Philologiestudium ist nach wie vor ein Lesestudium und setzt Bereitschaft und Freude voraus, sich in Wort und Schrift mit einer fremden Sprache (und anderen Kulturen) vertraut zu machen und die wichtigsten Werke im Original zu lesen.
Wissenschaftliche Neugier und Interesse an methodologischen Fragen sind ebenso erforderlich wie kontinuierliche praktische Übungen in der fremden Sprache. Wichtig sind eine grundsätzliche Begabung für das Erlernen von Fremdsprachen sowie eine sichere Beherrschung des Deutschen.
Im Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Lehramt sind pädagogische Fähigkeiten sowie Freude an der Unterrichtung von Kindern und Jugendlichen wichtig.


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9. Zulassungsbeschränkungen


Der Bachelorstudiengang Französische Philologie ist nicht zulassungsbeschränkt.

Das Erweiterungsfach Französische Philologie ist nicht zulassungsbeschränkt.
Als Voraussetzung für die Aufnahme des Erweiterungsstudiums ist der Nachweis zu erbringen, dass der Studierende in beiden Lehramtsfächern mindestens im dritten Fachsemester eingeschrieben ist.

Der aktuelle Stand findet sich unter www.studservice.uni-kiel.de/sfangebot.shtml.


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10. Zulassungsbedingungen und Einschreibung (Immatrikulation)


Der Studienbeginn ist zum Wintersemester und zum Sommersemester möglich. Empfohlen wird der Studienbeginn im Wintersemester.

Der Studienbeginn für das Erweiterungsfach Französische Philologie ist nur zum Wintersemester möglich.

Ihre Fragen zur Online-Einschreibung und zu den benötigten Unterlagen sowie zur Rückmeldung und Beurlaubung klären Sie bitte im
Studierendenservice, Bereich Einschreibung und Studienangelegenheiten:
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Christian-Albrechts-Platz 4, 24118 Kiel
Erdgeschoss des Uni-Hochhauses, Tel.: 0431/880-4840
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag, 9 bis 12 Uhr und Mittwoch, 14 bis 16 Uhr
E-Mail: studservice@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.studservice.uni-kiel.de

Ausländische Studierende wenden sich bitte mit ihren Fragen zur Zulassung, Einschreibung und Beratung an das International Center:
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Westring 400, 24118 Kiel, Tel.: 0431/880-3715
Öffnungszeiten in der Vorlesungszeit: Montag und Donnerstag, 9 bis 12 Uhr,
Dienstag 14 bis 16 Uhr
Öffnungszeiten außerhalb der Vorlesungszeit: Dienstag 14 bis 16 Uhr und
Donnerstag 10 bis 12 Uhr
E-Mail: vlangner@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.international.uni-kiel.de


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11. Zentrale Studienberatung


In der Zentralen Studienberatung können sich Studierende und Studieninteressierte über sämtliche Studienfächer und Studiengänge der Christian-Albrechts-Universität informieren.
Die Zentrale Studienberatung klärt persönliche Fragen zur Studien- und Berufsorientierung, zu Studienfächer-Kombinationen, zur Studiengestaltung, zum Studienfach- bzw. Hochschulwechsel, zur Unterbrechung oder zum Abbruch des Studiums, zur allgemeinen Prüfungsvorbereitung sowie zu Problemen im Studium. Studierende und Studieninteressierte werden außerdem über Berufs- und Tätigkeitsfelder, weitergehende Qualifikationen, Aufbau- und Ergänzungsstudien oder Alternativen zum Studium informiert. Ferner bietet die Zentrale Studienberatung weiterführende Informationsschriften zu vielfältigen Themen an.

Zentrale Studienberatung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Christian-Albrechts-Platz 5 (Anbau des Uni-Hochhauses), 24118 Kiel

Persönliche Beratung (ohne Voranmeldung):
Montag, 9 bis 11.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr,
Mittwoch, 9 bis 11.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr,
Donnerstag, 9 bis 11.30 Uhr

Telefonische Sprechzeiten: Montag bis Donnerstag, 9 bis 11.30 Uhr, Tel.: 0431/880-7440

E-Mail: zsb@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.zsb.uni-kiel.de

Weitere Beratungsangebote finden Sie unter www.zsb.uni-kiel.de, Rubrik Beratungsstellen.


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12. Studienfachberatung


Ihre fachspezifischen Fragen zum Studienfach klären Sie bitte in der Studienfachberatung. Die Zusammenstellung der Studienfachberaterinnen und Studienfachberater ist zu finden unter www.zsb.uni-kiel.de/studienfachberatung.
Die Inanspruchnahme der Studienfachberatung wird empfohlen, insbesondere für Erstsemester und bei Wechsel des Studienortes bzw. -faches. Im Rahmen der Studienfachberatung können auch mögliche und individuell geeignete Fächerkombinationen besprochen werden.
Zu Beginn jedes Semesters finden Einführungsveranstaltungen statt. Die Teilnahme wird Erstsemestern empfohlen, die Termine erhalten Sie während der Einschreibung.


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13. Zentrum für Lehrerbildung (ZfL)


Das Zentrum für Lehrerbildung nimmt fakultätsübergreifende Aufgaben der Organisation und Koordinierung während des Lehramtsstudiums wahr, z. B. bei der Durchführung der Fachdidaktischen, Pädagogischen und Schulpraktischen Studien.

Zentrum für Lehrerbildung (ZfL), Leibnizstraße 3, 24118 Kiel, Homepage: www.zfl.uni-kiel.de
Tel.: 0431/880-1235 und -1778, Fax: 0431/880-2959, E-Mail: sekretariat@zfl.uni-kiel.de

Christine Ziethen, Akad. Dir., Raum 204, Tel.: 0431/880-2965, E-Mail: ziethen@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Montag, 10 bis 12 Uhr

Melanie Korn (zusätzlich Beratung für internationale Lehramtsstudierende)
Raum 216, Tel.: 0431/880-1266, E-Mail: korn@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Dienstag, 13 bis 15 Uhr

Dr. Margot Janzen, Raum 207, Tel.: 0431/880-1239, E-Mail: janzen@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Mittwoch, 13 bis 15 Uhr

Dr. Astrid von der Lühe, Raum 205, Tel.: 0431/880-3450, E-Mail: vonderluehe@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Donnerstag, 10 bis 12 Uhr

Büro für Schulpraktische Studien, Andrea Marquardt und Sylvia Rinke, Raum 218 und 217
Tel.: 0431/880-1235 und -1778, E-Mail: praktikumsbuero@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Montag und Donnerstag, 14 bis 16 Uhr, Dienstag und Freitag, 10 bis 12 Uhr


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14. Prüfungsamt und Prüfungsordnungen


Ihre Fragen zum Prüfungsverfahren richten Sie bitte an die Prüfungsämter. Die Anschriften sowie die Studien- und Prüfungsordnungen finden Sie unter:
www.studservice.uni-kiel.de/pra/studord.shtml


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15. Weitere Informationen zum Studienfach


Weitere Informationen zum Studienfach finden Sie auf folgenden Internetseiten:


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16. Aufbau des Studiums

Die Rechtsvorschriften zum Studium sind zu finden in folgenden Prüfungsordnungen:
Prüfungsverfahrensordnung (Satzung) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende der Bachelor- und Masterstudiengänge, veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch Satzung vom 1. Juni 2011, Gemeinsame Prüfungsordnung (Satzung) der Fakultäten der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende der Zwei-Fächer-Bachelor- und Masterstudiengänge, veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch Satzung vom 31. August 2011, Praktikumsordnung (Satzung) für die Durchführung der Praxismodule im Rahmen des Profils Fachergänzung der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengänge vom 29. November 2007, zuletzt geändert durch Satzung vom 20. November 2008, Fachprüfungsordnung (Satzung) der Philosophischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende des Zwei-Fächer-Bachelorstudiengangs Französische Philologie, veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch die Satzung vom 16. Juni 2010.
Der Bachelorstudiengang Französische Philologie wurde von der Akkreditierungsagentur AQAS durch den Beschluss vom 20. November 2007 akkreditiert.

Das Studienfach Französische Philologie kann im Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang gewählt werden. Ein Zwei-Fächer-Bachelorstudium umfasst das Studium zweier Studienfächer im Umfang von je 70 Leistungspunkten, die Anfertigung einer Bachelorarbeit im Umfang von 10 Leistungspunkten sowie das Studium eines Profilierungsbereichs im Umfang von 30 Leistungspunkten. Weitere Informationen zu den Studiengangsmodellen und zu den Kombinationsmöglichkeiten im Zwei-Fächer-Bachelorstudium finden Sie im Studieninformationsblatt „Bachelor- und Masterstudiengänge“.

Das Bachelorstudium Französische Philologie beinhaltet folgende Teilbereiche:
  • Sprachpraxis: Erwerb und Vertiefung der Sprachkenntnisse im mündlichen und schriftlichen Ausdruck.
  • Sprachwissenschaft: Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der jeweiligen Einzelsprache in ihrer historischen Entwicklung und in ihrer Variation, in ihren komplexen Strukturen und in ihrer Verbindung zu den anderen romanischen Sprachen.
  • Literaturwissenschaft: Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Geschichte der Literatur der jeweiligen Einzelsprache, mit der systematischen Beschreibung derGattungen und Textsorten, die den Gegenstand der Literatur bilden, der Literaturtheorie und der literaturwissenschaftlichen Methodenlehre.
  • Kulturwissenschaft und Landeskunde: In enger Verbindung mit den Fachwissenschaften, Sprach- und Literaturwissenschaft, der Erwerb von kulturwissenschftlichen, landeskundlichen und interkulturellen Kompetenzen.
  • Fachdidaktik: Im Profil Lehramt im Rahmen der Allgemeinen Studien erwerben die Studierenden zusätzlich eine fachdidaktische Kompetenz und Unterrichtserfahrung durch Praktika.

Durch die Modulprüfung wird festgestellt, ob die oder der Studierende die Lernziele eines Moduls erreicht hat. Die Modulprüfungen finden studienbegleitend statt und können aus einer oder mehreren Prüfungsleistungen bestehen. Die Art und Zahl der zu erbringenden Prüfungsleistungen richten sich nach der Fachprüfungsordnung.

Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn alle nach der Fachprüfungsordnung erforderlichen Modulprüfungen und die Arbeit - in einem der zwei studierten Studienfächer - bestanden und damit die erforderliche Anzahl von Leistungspunkten erworben wurde.

Die Regelstudienzeit für den Bachelorstudiengang Französische Philologie beträgt 6 Semester.

Erweiterungsfach Französische Philologie:

Das Studium des Erweiterungsfaches Französische Philologie auf Bachelorebene entspricht in Inhalt, Aufbau und Umfang dem Zwei-Fächer-Bachelorstudium Französische Philologie. Mit erfolgreichem Abschluss der Erweiterungsprüfung, die studienbegleitend abgenommen wird, erhalten die Studierenden ein Zertifikat über die bestandene Prüfung, das Art und Umfang der erworbenen Fachkenntnisse bescheinigt.

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Französische Philologie, Bachelor of Arts (B.A.)

Zwei-Fächer-Bachelorstudium (70 LP)
Modulnummer Modulname PL1 im...
Sem.
Vor.2 SWS3 LP4
PHF-fran-SPR1 Sprachpraxis
SPR1.1 Phonétique française I+II (SÜ) K5 1. ET 2 2,5
SPR1.2 Grammaire / Vocabulaire (SÜ) 2 2,5
SPR1.3 Unterkurs: Traduction allemand - français (SÜ) 2. 2 2,5
SPR1.4 Unterkurs: Schriftlicher Ausdruck: Rédaction (SÜ) 2 2,5
PHF-fran-SPR2 Sprachpraxis
SPR2.1 Mittelkurs: Schriftlicher Ausdruck: Rédaction (SÜ) K 3. SPR1 2 2,5
SPR2.2 Mittelkurs: Traduction allemand - français (SÜ) K 4. 2 2,5
PHF-fran- Fach1 Fachwissenschaften (Linguistik und Literaturwissenschaften)
Fach1.1 Sprachwissenschaftliche
Vorlesung (VL)
P/T 1. - 2 2,5
Fach1.2 Literaturwissenschaftliche Vorlesung (VL) P/T 2. 2 2,5
Fach1.3 Einführung Linguistik I (Ü) T 1. ET 2 2,5
Fach1.4 Einführung Literaturwissen-
schaft I (Ü)
T 2 2,5
PHF-fran- Fach2 Fachwissenschaften (Linguistik und Literaturwissenschaften)6
Fach2.1 Einführung Linguistik II (PS) MP7 2. FACH1 2 5
Fach2.2 Einführung Literaturwissenschaft II (PS) MP 3. 2 5
PHF-fran- HIS2 Sprach- und Literaturgeschichte
HIS2.1 Ältere Sprachstufe I: Altfranzösisch I (Ü)
K8 3. LK 2 2,5
HIS2.2 Ältere Sprachstufe II: Altfranzösisch II (Ü) 4. 2 2,5
PHF-fran-IK2 Kulturwissenschaft und Landeskunde9
IK2.1 Kultur- und
Landeswissenschaften (PS)
H 4. SPR1 2 5
IK2.2 Kulturmanagement 1 (Ü) R/H 2
IK2.3 Kulturmanagement 2 (Ü) 2
IK2.4 Projekt Interkulturelle Studien oder Berufspraktikum (Ausland)
B

mind. 4

Wochen

PHF-fran- LING3 Sprachwissenschaft10
LING3.1 Vorlesung P/T 6. SPR2 und FACH2 2 7,5
LING3.2 Hauptseminar H 5. 2
LING3.3 Übung R 6. 2
PHF-fran-LIT3 Literaturwissenschaft11
LIT3.1 Vorlesung P/T 6. SPR2 und FACH2 2 7,5
LIT3.2 Hauptseminar H 5. 2
LIT3.3 Übung R 6. 2
PHF-fran-QU3 Qualifikation
QU3.1 Kolloquium (LING) MP12 6. SPR2, LING3.2 und LIT 3.2 1 1,25
QU3.2 Kolloquium (LIT) MP12 1 1,25
QU3.3 Sprachpraktische Übung K13 2 2,5
PHF-fran- WAHL2 Wahlmodul14
WAHL 2.1 Sprachkurs/Übung/
sprachpraktische Übung
je nach
Modul
3. je nach
Modul
2 2,5
WAHL2.2 Sprachkurs/Übung/
sprachpraktische Übung
je nach
Modul
4. 2 2,5
Gesamt 70
Die Bachelorprüfung besteht aus den studienbegleitenden Prüfungen im Rahmen der einzelnen Module bzw. Lehrveranstaltungen und einer Bachelorarbeit (10 LP) in einem der zwei studierten Studienfächer.


1 PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungsleistungen
2 Vor.: Zugangsvoraussetzung für die Lehrveranstaltung
3 Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
4 LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jede bestandene Modulprüfung eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeitsaufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
5 Zum Abschluss des Moduls SPR1 wird direkt im Anschluss an das 2. Semester eine 90-minütige Klausur geschrieben, in der die Inhalte der sprachpraktischen Lehrveranstaltungen überprüft werden. Zur Leistungskontrolle werden in den einzelnen Lehrveranstaltungen Tests geschrieben. Der erfolgreiche Abschluss der Lehrveranstaltungen ist notwendige Voraussetzung für die Zulassung zur Teilnahme an der Klausur.
6 In den beiden fachwissenschaftlichen Proseminaren werden Referate gehalten und kleine Hausarbeiten geschrieben. Die Prüfungsleistungen werden aber mündlich erbracht. Die Modulprüfung setzt sich aus einer 15-minütigen Teilprüfung in Sprachwissenschaft (FACH2.1) und einer 15-minütigen Teilprüfung in Literaturwissenschaft (FACH2.2) zusammen. Der Prüfungstermin liegt regelmäßig in der ersten Woche des 3. oder 4. Fachsemesters.
7 Für die Anmeldung zur Teilprüfung FACH2.1 sind die Nachweise über die bestandene Spracheingangsprüfung und über die vorliegenden Lateinkenntnisse erforderlich.
8 Das Modul HIS2 wird mit einer Klausur abgeschlossen, die im Anschluss an die Übung HIS2.2 geschrieben wird. Eine erste Leistungskontrolle erfolgt jedoch bereits nach dem Besuch von HIS2.1 in Form eines Testes.
9 Im Modul IK2 kann zwischen IK2.1, IK2.2 + IK2.3 oder IK2.4 gewählt werden. IK2.4 ist an einen Auslandsaufenthalt geknüpft. Für einen Auslandsaufenthalt wird das 5. Fachsemester empfohlen. Studierenden mit dem Studienfach Sport wird empfohlen, bereits das 3. Fachsemester für einen Auslandsaufenthalt zu nutzen, da im 5. Fachsemester im Studienfach Sport eine nicht verschiebbare Lehrveranstaltung zur Fachdidaktik stattfindet.
10 LING3.1 und LING3.3 sind Wahlpflichtveranstaltungen, von denen nur eine absolviert wird.
11 LIT3.1 und LIT3.3 sind Wahlpflichtveranstaltungen, von denen nur eine absolviert wird.
12 Die Kolloquien QU3.1 und QU3.2 schließen jeweils mit einer mündlichen Prüfung ab. In den mündlichen Prüfungsteilen wird der Prüfungskandidat in seinem frei zu wählenden Hauptgebiet (Sprach- oder Literaturwissenschaft) über 30 Minuten sowie im gewählten Nebengebiet (Sprach- oder Literaturwissenschaft) über 15 Minuten geprüft. Beide Prüfungsteile können in der Fremdsprache abgehalten werden. Die Bewertung erfolgt zu gleichen Teilen. Der Prüfungstermin liegt regelmäßig in der letzten Woche des 6. Fachsemesters.
13 Die sprachpraktische Übung QU3.3 wird mit einer 3-stündigen Klausur abgeschlossen. 
14 Das Wahlmodul ist aus dem folgenden Angebot zu wählen: Basismodul Beisprache (BSP2), Aufbaumodul Beisprache (BSP4), Sprach- und Literaturgeschichte (HIS2), Wirtschaftsfranzösisch (WIR2) oder Übersetzung (TRAD2).


Erläuterungen:
B: Bericht
ET: bestandene Spracheingangsprüfung
H: Hausarbeit
K: Klausur
LK: Lateinkenntnisse
MP: mündliche Prüfung
P: Protokoll
PS: Proseminar
R: Referat
SE: Stundenentwurf
Sem.: empfohlenes Semester
SÜ: sprachpraktische Übung
T: Test
Ü: Übung
VL: Vorlesung


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