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Französische PhilologieBachelor Inhaltsübersicht
1. Studienabschluss
2. Gegenstand und Ziele des Faches 3. Besonderes Profil des Studienfaches an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel 4. Mögliche Berufe und Tätigkeitsfelder 5. Nachbar- und Hilfswissenschaften 6. Schulische Vorbildung 7. Sonstige Kenntnisse und Praktika 8. Persönliche Neigungen 9. Zulassungsbeschränkungen 10. Zulassungsbedingungen und Einschreibung (Immatrikulation) 11. Zentrale Studienberatung 12. Studienfachberatung 13. Zentrum für Lehrerbildung (ZfL) 14. Prüfungsamt und Prüfungsordnungen 15. Weitere Informationen zum Studienfach 16. Aufbau des Studiums ![]() 1. StudienabschlussBachelor of Arts (B.A.)
Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang Französische Philologie kann mit dem Profil Fachergänzung oder mit dem Profil Lehramt studiert werden. Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Fachergänzung richtet sich an Studierende, die nach dem Bachelorabschluss den Einstieg in eine Berufstätigkeit oder die Fortsetzung der universitären Ausbildung anstreben. Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Lehramt richtet sich an Studierende, die nach Abschluss eines Bachelorstudiums und einem Abschluss des Masters of Education den Beruf der Lehrerin oder des Lehrers an Gymnasien anstreben. Das Studienfach Französische Philologie kann als Erweiterungsfach zum Zwei-Fächer-Bachelorstudium mit dem Profil Lehramt gewählt werden und richtet sich an Studierende, die nach dem Abschluss eines Bachelor- und Masterstudiums mit Zertifikat die Lehrbefugnis für ein drittes Schulfach anstreben. Grundlegende Informationen zu Bachelor- und Masterstudiengängen sowie zu Kombinationsmöglichkeiten sind im Studieninformationsblatt „Bachelor- und Masterstudiengänge“ zu finden.
2. Gegenstand und Ziele des FachesDie Einheit der Romanistik ist darin begründet,
dass die romanischen Sprachen und Dialekte ihren gemeinsamen Ursprung
im Lateinischen haben und sich seit dem Ausgang des Altertums in jenen
Teilen des ehemals Römischen Reiches entwickelt haben, die am nachhaltigsten
von der römischen Kultur geprägt waren – das heutige Italien
und Rumänien im Osten, das heutige Frankreich, Spanien und Portugal
im Westen.
Aber auch jenseits der europäischen Romania werden romanische Sprachen in vielen Teilen der Welt gesprochen. Im Kontakt mit anderen Sprachen und Kulturen in der Nova Romania ist das Bild der romanischsprachigen Literaturen und Kulturräume noch vielfältiger geworden. Das Studium der Romanistik erlaubt sowohl die einheitliche Betrachtung des Gesamtbildes als auch unzählige verschiedene, besondere Blickwinkel. Das Bachelorstudium für romanische Sprachen konzentriert sich an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel auf die Fächer Französische, Spanische, Italienische und Portugiesische Philologie. Um diesen einzelsprachlichen Schwerpunkten gerecht zu werden, bietet die Universität Studiengänge in den jeweiligen Sprachen an. Durch das Bachelorstudium sollen die Studierenden eine gute Sprachkompetenz, eine fachspezifische Medienkompetenz und ein fundiertes Fach- und Methodenwissen im Bereich der Sprach- und Literaturwissenschaft erwerben, um auf geeigneten Tätigkeits- oder Berufsfeldern das erworbene Wissen direkt anwenden zu können oder für ein weiterführendes Masterstudium qualifiziert zu werden, das entweder auf das Berufsfeld Schule (Master of Education) oder rein forschungsorientiert auf den Master of Arts zielt.
3. Besonderes Profil des Studienfaches an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Gegenstand des Studienganges sind die romanischen
Sprachen und Literaturen von ihren Anfängen bis zur Gegenwart unter
Berücksichtigung der kulturellen und historischen Zusammenhänge.
Gemäß dem traditionellen Konzept einer einheitlichen Romanistik
wird den Studierenden in der Kieler Romanistik die Möglichkeit eröffnet,
Sprachkenntnisse in wenigstens einer zweiten romanischen Sprache neben
der Schwerpunktsprache zu erwerben.
Im Französischen, Spanischen, Italienischen, Portugiesischen, aber auch in den Beisprachen Katalanisch, Galicisch und Rumänisch stehen für den Unterricht muttersprachliche Lektoren zur Verfügung. Die Lehrveranstaltungen werden auch in der Fremdsprache abgehalten. Besonders hingewiesen sei noch auf Forschungsschwerpunkte, wie Multimediale Sprachlernumgebungen, Mehrsprachigkeitsforschung, Alphabetisierungsprozesse in der Romania sowie die Projekte zur französischen Literatur des XVII. Jahrhunderts und der Moderne, der spanischen Renaissance im europäischen Kontext und zu den Gegenwartsliteraturen aus Spanien und Lateinamerika, der italienischen Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, die auch von der studentischen Mitarbeit leben.
4. Mögliche Berufe und TätigkeitsfelderDie Konzeption des Bachelorstudiengangs zielt auf eine,
nicht nur in sprachlicher Hinsicht, vielseitige Ausbildung, um den Absolventinnen
und Absolventen ein breites Spektrum an beruflichen Möglichkeiten
zu eröffnen. Mit der Verbindung von guter Sprachkompetenz, fachspezifischer
Medienkompetenz sowie fundiertem, methodischem und fachlichem Wissen bereitet
der Bachelorstudiengang vor allem auf die folgenden Berufsfelder vor:
5. Nachbar- und Hilfswissenschaften Andere Sprach- und Literaturwissenschaften, Übersetzungswissenschaft,
Geschichte, Geographie, Kunstgeschichte, Philosophie sowie Sozial- und
Wirtschaftswissenschaften.
![]() 6. Schulische Vorbildung
Die Studienqualifikationssatzung ist zu finden unter: www.studservice.uni-kiel.de/sta/0-1-3.pdf ![]() 7. Sonstige Kenntnisse und Praktika
![]() 8.
Persönliche Neigungen
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Französische Philologie, Bachelor of Arts (B.A.)Zwei-Fächer-Bachelorstudium (70 LP) |
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| Modulnummer | Modulname | PL1 | im... Sem. |
Vor.2 | SWS3 | LP4 |
| PHF-fran-SPR1 | Sprachpraxis | |||||
| SPR1.1 | Phonétique française I+II (SÜ) | K5 | 1. | ET | 2 | 2,5 |
| SPR1.2 | Grammaire / Vocabulaire (SÜ) | 2 | 2,5 | |||
| SPR1.3 | Unterkurs: Traduction allemand - français (SÜ) | 2. | 2 | 2,5 | ||
| SPR1.4 | Unterkurs: Schriftlicher Ausdruck: Rédaction (SÜ) | 2 | 2,5 | |||
| PHF-fran-SPR2 | Sprachpraxis | |||||
| SPR2.1 | Mittelkurs: Schriftlicher Ausdruck: Rédaction (SÜ) | K | 3. | SPR1 | 2 | 2,5 |
| SPR2.2 | Mittelkurs: Traduction allemand - français (SÜ) | K | 4. | 2 | 2,5 | |
| PHF-fran- Fach1 | Fachwissenschaften (Linguistik und Literaturwissenschaften) | |||||
| Fach1.1 | Sprachwissenschaftliche Vorlesung (VL) |
P/T | 1. | - | 2 | 2,5 |
| Fach1.2 | Literaturwissenschaftliche Vorlesung (VL) | P/T | 2. | 2 | 2,5 | |
| Fach1.3 | Einführung Linguistik I (Ü) | T | 1. | ET | 2 | 2,5 |
| Fach1.4 | Einführung Literaturwissen- schaft I (Ü) |
T | 2 | 2,5 | ||
| PHF-fran- Fach2 | Fachwissenschaften (Linguistik und Literaturwissenschaften)6 | |||||
| Fach2.1 | Einführung Linguistik II (PS) | MP7 | 2. | FACH1 | 2 | 5 |
| Fach2.2 | Einführung Literaturwissenschaft II (PS) | MP | 3. | 2 | 5 | |
| PHF-fran- HIS2 | Sprach- und Literaturgeschichte | |||||
| HIS2.1 | Ältere Sprachstufe I: Altfranzösisch
I (Ü) |
K8 | 3. | LK | 2 | 2,5 |
| HIS2.2 | Ältere Sprachstufe II: Altfranzösisch II (Ü) | 4. | 2 | 2,5 | ||
| PHF-fran-IK2 | Kulturwissenschaft und Landeskunde9 | |||||
| IK2.1 | Kultur- und Landeswissenschaften (PS) |
H | 4. | SPR1 | 2 | 5 |
| IK2.2 | Kulturmanagement 1 (Ü) | R/H | 2 | |||
| IK2.3 | Kulturmanagement 2 (Ü) | 2 | ||||
| IK2.4 | Projekt Interkulturelle Studien
oder Berufspraktikum (Ausland) |
B | mind. 4 Wochen |
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| PHF-fran- LING3 | Sprachwissenschaft10 | |||||
| LING3.1 | Vorlesung | P/T | 6. | SPR2 und FACH2 | 2 | 7,5 |
| LING3.2 | Hauptseminar | H | 5. | 2 | ||
| LING3.3 | Übung | R | 6. | 2 | ||
| PHF-fran-LIT3 | Literaturwissenschaft11 | |||||
| LIT3.1 | Vorlesung | P/T | 6. | SPR2 und FACH2 | 2 | 7,5 |
| LIT3.2 | Hauptseminar | H | 5. | 2 | ||
| LIT3.3 | Übung | R | 6. | 2 | ||
| PHF-fran-QU3 | Qualifikation | |||||
| QU3.1 | Kolloquium (LING) | MP12 | 6. | SPR2, LING3.2 und LIT 3.2 | 1 | 1,25 |
| QU3.2 | Kolloquium (LIT) | MP12 | 1 | 1,25 | ||
| QU3.3 | Sprachpraktische Übung | K13 | 2 | 2,5 | ||
| PHF-fran- WAHL2 | Wahlmodul14 | |||||
| WAHL 2.1 | Sprachkurs/Übung/ sprachpraktische Übung |
je nach Modul |
3. | je
nach Modul |
2 | 2,5 |
| WAHL2.2 | Sprachkurs/Übung/ sprachpraktische Übung |
je nach Modul |
4. | 2 | 2,5 | |
| Gesamt | 70 | |||||
| Die Bachelorprüfung besteht aus den studienbegleitenden Prüfungen im Rahmen der einzelnen Module bzw. Lehrveranstaltungen und einer Bachelorarbeit (10 LP) in einem der zwei studierten Studienfächer. | ||||||
| 1 | PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungsleistungen |
| 2 | Vor.: Zugangsvoraussetzung für die Lehrveranstaltung |
| 3 | Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird. |
| 4 | LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jede bestandene Modulprüfung eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeitsaufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium. |
| 5 | Zum Abschluss des Moduls SPR1 wird direkt im Anschluss an das 2. Semester eine 90-minütige Klausur geschrieben, in der die Inhalte der sprachpraktischen Lehrveranstaltungen überprüft werden. Zur Leistungskontrolle werden in den einzelnen Lehrveranstaltungen Tests geschrieben. Der erfolgreiche Abschluss der Lehrveranstaltungen ist notwendige Voraussetzung für die Zulassung zur Teilnahme an der Klausur. |
| 6 | In den beiden fachwissenschaftlichen Proseminaren werden Referate gehalten und kleine Hausarbeiten geschrieben. Die Prüfungsleistungen werden aber mündlich erbracht. Die Modulprüfung setzt sich aus einer 15-minütigen Teilprüfung in Sprachwissenschaft (FACH2.1) und einer 15-minütigen Teilprüfung in Literaturwissenschaft (FACH2.2) zusammen. Der Prüfungstermin liegt regelmäßig in der ersten Woche des 3. oder 4. Fachsemesters. |
| 7 | Für die Anmeldung zur Teilprüfung FACH2.1 sind die Nachweise über die bestandene Spracheingangsprüfung und über die vorliegenden Lateinkenntnisse erforderlich. |
| 8 | Das Modul HIS2 wird mit einer Klausur abgeschlossen, die im Anschluss an die Übung HIS2.2 geschrieben wird. Eine erste Leistungskontrolle erfolgt jedoch bereits nach dem Besuch von HIS2.1 in Form eines Testes. |
| 9 | Im Modul IK2 kann zwischen IK2.1, IK2.2 + IK2.3 oder IK2.4 gewählt werden. IK2.4 ist an einen Auslandsaufenthalt geknüpft. Für einen Auslandsaufenthalt wird das 5. Fachsemester empfohlen. Studierenden mit dem Studienfach Sport wird empfohlen, bereits das 3. Fachsemester für einen Auslandsaufenthalt zu nutzen, da im 5. Fachsemester im Studienfach Sport eine nicht verschiebbare Lehrveranstaltung zur Fachdidaktik stattfindet. |
| 10 | LING3.1 und LING3.3 sind Wahlpflichtveranstaltungen, von denen nur eine absolviert wird. |
| 11 | LIT3.1 und LIT3.3 sind Wahlpflichtveranstaltungen, von denen nur eine absolviert wird. |
| 12 | Die Kolloquien QU3.1 und QU3.2 schließen jeweils mit einer mündlichen Prüfung ab. In den mündlichen Prüfungsteilen wird der Prüfungskandidat in seinem frei zu wählenden Hauptgebiet (Sprach- oder Literaturwissenschaft) über 30 Minuten sowie im gewählten Nebengebiet (Sprach- oder Literaturwissenschaft) über 15 Minuten geprüft. Beide Prüfungsteile können in der Fremdsprache abgehalten werden. Die Bewertung erfolgt zu gleichen Teilen. Der Prüfungstermin liegt regelmäßig in der letzten Woche des 6. Fachsemesters. |
| 13 | Die sprachpraktische Übung QU3.3 wird mit einer 3-stündigen Klausur abgeschlossen. |
| 14 | Das Wahlmodul ist aus dem folgenden Angebot zu wählen: Basismodul Beisprache (BSP2), Aufbaumodul Beisprache (BSP4), Sprach- und Literaturgeschichte (HIS2), Wirtschaftsfranzösisch (WIR2) oder Übersetzung (TRAD2). |
| Erläuterungen: | |
| B: | Bericht |
| ET: | bestandene Spracheingangsprüfung |
| H: | Hausarbeit |
| K: | Klausur |
| LK: | Lateinkenntnisse |
| MP: | mündliche Prüfung |
| P: | Protokoll |
| PS: | Proseminar |
| R: | Referat |
| SE: | Stundenentwurf |
| Sem.: | empfohlenes Semester |
| SÜ: | sprachpraktische Übung |
| T: | Test |
| Ü: | Übung |
| VL: | Vorlesung |
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