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Elektrotechnik und InformationstechnikBachelor Inhaltsübersicht
1. Studienabschluss
2. Gegenstand des Faches 3. Besonderes Profil des Studienfaches an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel 4. Mögliche Berufe und Tätigkeitsfelder 5. Nachbar- und Hilfswissenschaften 6. Schulische Vorbildung 7. Sonstige Kenntnisse und persönliche Neigungen 8. Praktika 9. Mathematischer Vorkurs 10. Zulassungsbeschränkungen 11. Zulassungsbedingungen und Einschreibung (Immatrikulation) 12. Zentrale Studienberatung 13. Studienfachberatung 14. Prüfungsamt und Prüfungsordnungen 15. Weitere Informationen zum Studienfach 16. Aufbau des Studiums
1. StudienabschlussBachelor of Science (B.Sc.)
Grundlegende Informationen zu Bachelor- und Masterstudiengängen sind im Studieninformationsblatt „Bachelor- und Masterstudiengänge“ zu finden.
2. Gegenstand des FachesDie klassische Elektrotechnik beschränkte sich auf den
Bereich der elektromagnetischen Erscheinungen und Gesetzmäßigkeiten
und deren technische Nutzung, wie z. B. in der Nachrichten- und Hochfrequenztechnik
oder in der elektrischen Energietechnik. Bedingt durch die Entwicklung
vor allem im Bereich der Computertechnik hat sie sich daneben längst
zu einer allgemeinen Systemtechnik entwickelt mit Anwendungen in nahezu
allen technischen Bereichen. Ergänzt durch mathematische und systemtheoretische
Konzepte wird eine tragfähige Basis für eine interdisziplinäre
Zusammenarbeit der Elektrotechnik und Informationstechnik mit vielen anderen
Fachdisziplinen (z. B. Informatik, Biotechnologie, Medizintechnik, Nanotechnologie)
geschaffen.
Die wissenschaftliche Ausbildung zur Ingenieurin oder zum Ingenieur an einer Universität zeichnet sich durch eine deutliche Betonung der theoretischen Grundlagen und der wissenschaftlichen Methodik aus. Die Ausbildung soll gewährleisten, dass die Studierenden neben einer generellen Sachkompetenz auch eine Methodenkompetenz erwerben, die sie in die Lage versetzen, die in ihrem Tätigkeitsbereich auftretenden Aufgabenstellungen zu analysieren, sie selbstständig und eigenverantwortlich zu lösen, und darüber hinaus durch die Erarbeitung neuer Erkenntnisse und Methoden den Wissensstand in ihrem Fachgebiet zu erweitern.
3. Besonderes Profil des Studienfaches an der Christian-Albrechts-Universität zu KielDie Technische Fakultät wurde als jüngste Fakultät der
Christian-Albrechts-Universität 1990 gegründet. Sie umfasst
neben der Elektrotechnik und Informationstechnik (ET/IT) die Informatik
sowie die Materialwissenschaften. Die Lehr- und Forschungseinrichtungen
der ET/IT und diejenigen der Materialwissenschaften befinden bis zum
(für die nächsten Jahre geplanten) Umzug auf das Universitätsgelände
(Campus) vorläufig auf dem Kieler Ostufer (Kaiserstraße).
Die Lehrveranstaltungen in den ersten Semestern finden weitestgehend
auf dem Campus statt. Die Lehrveranstaltungen in den höheren Semestern
werden dagegen bis auf die nichttechnischen Wahlfächer fast ausnahmslos
in der Kaiserstraße angeboten.
4. Mögliche Berufe und TätigkeitsfelderElektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik sind
in fast alle Lebensbereiche eingedrungen. Daher steht Ingenieurinnen und
Ingenieuren der Elektrotechnik und Informationstechnik ein entsprechend
weiter Bereich von Beschäftigungsmöglichkeiten in den verschiedensten
Branchen offen:
Die zahlreichen Spezialgebiete der Elektrotechnik lassen sich vier Hauptgruppen zuordnen:
5. Nachbar- und HilfswissenschaftenWichtige Grundlagenfächer für das Studium der Elektrotechnik
und Informationstechnik sind Mathematik und Physik, wobei der Mathematik
eine besondere Bedeutung zukommt. Informatik und Materialwissenschaften
sind wichtige Ergänzungsfächer.
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Elektrotechnik und Informationstechnik, Bachelor of Science (B.Sc.)Ein-Fach-Bachelorstudium (210 LP) |
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| Modulnummer | Modulname | LF1 | PL2 | im... Sem. |
SWS3 | LP4 |
| M1 | Mathematik für Ingenieure I | V+Ü | MP | 1. | 4+2 | 9 |
| M5 | Mathematik für Ingenieure II | V+Ü | MP | 2. | 4+2 | 9 |
| M10 | Mathematik für Ingenieure III | V+Ü | MP | 3. | 4+2 | 9 |
| M2 | Grundgebiete der Elektrotechnik I | V+Ü | MP | 1. | 3+2 | 7 |
| M6 | Grundgebiete der Elektrotechnik II | V+Ü | MP | 2. | 3+2 | 7 |
| M11 | Grundgebiete der Elektrotechnik III | V+Ü | MP | 3. | 3+2 | 7 |
| MNF-phys-Ing | Physik für Ingenieure I + II | V+Ü | MP | 1.+2. | 4+2 | 8 |
| M3 | Digitale Systeme | V+Ü | MP | 1. | 3+2 | 7 |
| M8 | Informatik für Ingenieure | V+Ü+P | MP | 2. | 3+1+2 | 8 |
| M12 | Grundlagen der Materialwissenschaft | V+Ü | MP | 3. | 3+2 | 7 |
| M18 | Grundpraktikum für Ingenieure I | P | LN | 3. | 3 | 4 |
| Grundpraktikum für Ingenieure II | P | LN | 4. | 3 | 4 | |
| M14 | Signale und Systeme I | V+Ü | MP | 4. | 3+2 | 7 |
| M19 | Signale und Systeme II | V+Ü | MP | 5. | 2+1 | 4 |
| M15 | Elektronik | V+Ü | MP | 4. | 3+2 | 7 |
| M16 | Elektromagnetische Felder I | V+Ü | MP | 4. | 3+1 | 6 |
| M21 | Elektromagnetische Felder II | V+Ü | MP | 5. | 2+1 | 4 |
| M17 | Elektrische Energietechnik | V+Ü | MP | 4. | 3+1 | 6 |
| M20 | Regelungstechnik I | V+Ü | MP | 5. | 3+2 | 7 |
| M23 | Leitungstheorie | V+Ü | MP | 5. | 2+1 | 4 |
| M22 | Leistungselektronik I | V+Ü | MP | 5. | 2+1 | 4 |
| M24 | Nichtlineare Schaltungen | V+Ü | MP | 5. | 2+1 | 4 |
| M4 | Nichttechnisches Wahlpflichtfach I5 | V+Ü | LN | 1. | 2+1 | 3 |
| M9 | Nichttechnisches Wahlpflichtfach II5 | V+Ü | LN | 2. | 2+1 | 3 |
| M13 | Nichttechnisches Wahlpflichtfach III5 | V+Ü | LN | 3. | 2+1 | 3 |
| M25 | Nichttechnisches Wahlpflichtfach IV5 | V+Ü | LN | 5. | 2+1 | 3 |
| M26 | Nachrichtenübertragung | V+Ü | MP | 6. | 3+2 | 7 |
| M27 | Theoretische Grundlagen der Informationstechnik | V+Ü | MP | 6. | 2+1 | 4 |
| M28 | Hochfrequenztechnik | V+Ü | MP | 6. | 2+1 | 4 |
| M29 | Technisches Wahlpflichtfach I 6 | V+Ü | MP | 6. | 2+1 | 4 |
| M30 | Technisches Wahlpflichtfach II 6 | V+Ü | MP | 6. | 2+1 | 4 |
| M31 | Fortgeschrittenenpraktikum | P | LN | 6. | 3 | 4 |
| M32 | Projekt | P | LN | 6. | 3 | 4 |
| M33 | Industriefachpraktikum | 7. | 12 Wochen | 16 | ||
| Bachelorarbeit | MP | 7. | 3 Monate | 12 | ||
| Gesamt | 210 | |||||
| Die Bachelorprüfung besteht aus den studienbegleitenden Prüfungen im Rahmen der einzelnen Module bzw. Lehrveranstaltungen und der Bachelorarbeit. | ||||||
| 1 | LF: Lehrform |
| 2 | PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungsleistungen |
| 3 | Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS “ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden pro Woche durchgeführt wird. |
| 4 | LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jede bestandene Modulprüfung eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeitsaufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium. |
| 5 | Es können Module aus dem gesamten Studienangebot der CAU gewählt werden. Die zu erbringende Prüfungsleistung richtet sich nach der für das Modul jeweils geltenden Prüfungsordnung. Die Angabe der SWS und die nachzuweisenden LP sind hier nur beispielhaft verteilt. |
| 6 | Es können Spezialisierungsfächer aus dem Modulkatalog des Instituts für Elektrotechnik und Informationstechnik gewählt werden. |
| Erläuterungen: | |
| LN: | unbenoteter Leistungsnachweis |
| MP: | benotete Klausur oder mündliche Prüfung |
| P: | Protokoll |
| Sem.: | empfohlenes Semester |
| Ü: | Übung |
| V: | Vorlesung |
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