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Studieninformationsblatt  |  Stand: März 2012 Zur Druckfassung (PDF)

Deutsch


Master


Inhaltsübersicht




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1. Studienabschlüsse


a) Master of Arts (M.A.)
b) Master of Education (M.Ed.)

Im Zwei-Fächer-Masterstudiengang Deutsch kann entweder der Abschluss Master of Arts oder Master of Education gewählt werden.
Der Abschluss Master of Education richtet sich an Studierende, die nach Abschluss eines Bachelorstudiums und eines Zwei-Fächer-Masterstudiums den Beruf der Lehrerin oder des Lehrers an Gymnasien anstreben.

Grundlegende Informationen zu Bachelor- und Masterstudiengängen sowie zu Kombinationsmöglichkeiten sind im Studieninformationsblatt „Bachelor- und Masterstudiengänge“ zu finden.


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2. Gegenstand und Ziele des Faches


a) Deutsch, Master of Arts:
Im Rahmen des Masterstudiengangs Deutsch wählen die Studierenden zwischen den Schwerpunkten „Deutsch: Literatur und Sprache“, „Deutsch: Germanistische Sprachwissenschaft“, „Deutsch: Ältere Deutsche Literatur“, „Deutsch: Gegenwartsliteratur / Literaturvermittlung“ oder„Deutsch: Niederdeutsch“.

Ziel des Schwerpunkts „Deutsch: Literatur und Sprache“ ist es, aufbauend auf dem im Bachelorstudium erworbenen Wissen vertiefende wissenschaftliche Kenntnisse über die Theorien, Methoden und Gegenstände der drei Teilbereiche „Neuere Deutsche Literatur und Medien“, „Ältere Deutsche Literatur“ und „Deutsche Sprachwissenschaft“ zu erwerben. Diese können auch in Veranstaltungen zur niederdeutschen Sprache und Literatur erworben werden. Ziel ist ferner die Fähigkeit der Absolventen, eigenständige Forschungen im Bereich der deutschen Sprache und Literatur durchzuführen. Im Zentrum steht die wissenschaftliche Vertiefung der Textarbeit in komplexeren und/oder spezialisierten Problemzusammenhängen aller drei Teildisziplinen, die zum einen zur eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit in innovativen Forschungszusammenhängen qualifiziert, zum anderen auch zu außerwissenschaftlichen Tätigkeitsfeldern mit gehobenen Ansprüchen an Sprachbewusstsein und literarisch-kulturelle Kompetenz befähigt.

Ziel des Schwerpunkts „Deutsch: Germanistische Sprachwissenschaft“ ist es, die Studentinnen und Studenten zu einer vertieften Kompetenz der germanistischen Sprachwissenschaft zu führen. Mit vertiefter Kompetenz ist zum einen das vertiefte deklarative Wissen über Disziplinen, Ansätze und Methoden der germanistischen Sprachwissenschaft gemeint sowie zum anderen das vertiefte problemlösende bzw. analytische Wissen im Rahmen der Anwendung sprachwissenschaftlicher Ansätze und Methoden. Leitidee des Schwerpunkts ist es, den aktuellen Forschungsstand der empirischen Beschreibung und theoretischen Erklärung der deutschen Sprache und ihres Gebrauchs in Geschichte und Gegenwart zu vermitteln und Studierende dazu zu befähigen, in verschiedenen grundlegenden Teildisziplinen der germanistischen Sprachwissenschaft – der Phonologie und der Graphematik, der Morphologie und der Lexikologie, der Syntax, der Semantik und der Pragmatik – die Ansätze und Methoden im Rahmen eigener diachronischer und synchronischer Untersuchungen anzuwenden und kritisch zu beurteilen. Sie sollen auf dieser Grundlage des Weiteren dazu befähigt werden, dieses germanistisch-linguistische Wissen und Können im Rahmen von Fragestellungen und Erkenntnisinteressen der Angewandten Linguistik (z.B. der Areallinguistik und der Soziolinguistik, der Lexikographie und der Grammatikschreibung, der Text- und Gesprächslinguistik, der Korpuslinguistik und der Computerlinguistik, der Ethnolinguistik und der Psycholinguistik) einsetzen zu können.

Der Schwerpunkt „Deutsch: Ältere Deutsche Literatur“ ermöglicht eine fundierte Auseinandersetzung mit den literarischen und kulturellen Systemen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, die zu einem differenzierten Verständnis scheinbar anthropologischer und kultureller Gewissheiten der Gegenwart führen soll. Die Arbeit mit vormodernen Texten schafft ein Verständnis für die historischen Voraussetzungen, durch welche die zeitliche Bedingtheit der Literatur, aber auch der Literaturwissenschaft adäquat erfasst wird.
Das Wissen um literarische und kulturelle Kontinuitäten von der Antike bis in die Neuzeit, das im Schwerpunkt Ältere Deutsche Literatur erworben werden kann, soll dazu anleiten, die systemischen Voraussetzungen vormoderner literarischer Kommunikation zu erkennen und sie in Relation zu modernen literarischen Kommunikationsformen zu setzen. Zugleich sollen die Diskontinuitäten und abgewiesenen Alternativen literatur- sowie kulturgeschichtlicher Entwicklungen wach gehalten und damit im Sinne einer Textarchäologie die spezifische Epochensignatur des Mittelalters erfasst werden. Alterität und Kontinuität mittelalterlicher Literatur lassen sich dabei nur in deren möglichst umfassender Kontextualisierung aufzeigen. Diese im Schwerpunkt „Deutsch: Ältere Deutsche Literatur“ zu vermittelnde zentrale Kompetenz der Kontextanalyse soll nicht dazu führen, literarische Texte als bedeutungsverdichtete ethnographische Fakten misszuverstehen, sondern diese in ihrer charakteristischen Umformulierung unterschiedlichster Diskurstraditionen (lebensweltliche, sozialgeschichtliche, kulturanthropologische, literaturtypologische usw.) wahrzunehmen, um den Besonderheiten ihrer sprachlichen, medialen und poetischen Gestaltung in ihren jeweiligen kommunikativen Kontexten gerecht zu werden.
Im Sinne einer historischen Hermeneutik soll das Verständnis narrativer Praktiken ebenso vertieft werden wie die zeitgenössischen Diskurse, die zum Verständnis beitragen. Entsprechend werden sowohl der Poetik mittelalterlicher Literatur, ihrer medialen Disposition in einer noch von Mündlichkeit affizierten Manuskriptkultur, ihren kulturellen und interkulturellen Bedingtheiten sowie ihren gesellschaftlichen Funktionen besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Die Auseinandersetzung mit dem frühneuzeitlichen Medienumbruch oder aber den Text-Bild-Relationen der vormodernen Handschriftenkultur ermöglicht zudem ein historisches Verständnis und Problembewusstsein für Wandlungsprozesse in der Medienkompetenz.

Der Schwerpunkt „Deutsch: Gegenwartsliteratur / Literaturvermittlung“ vermittelt wissenschaftlich vertiefte Kenntnisse der neueren deutschen Literaturgeschichte ab 1945 im Kontext der Literatur-, Medien-, Ideen- und Kulturgeschichte der internationalen Moderne.
Dabei werden literarische Texte im spezialisierten Problemzusammenhang der Gegenwart sowie der aktuellen Bedingungen des Literaturbetriebs und der literarischen Öffentlichkeit methodengeleitet erschlossen und vermittelt und ein vertieftes Problembewusstsein von wissenschaftlichen Verfahren der Begriffsbildung im Blick auf die Analyse von deutschsprachiger Gegenwartsliteratur im internationalen Zusammenhang geschaffen.
Kenntnisse der aktuellen Literatur- und Kulturtheorien sowie die Fähigkeit, Problemzusammenhänge in mündlicher wie schriftlicher Form sachgerecht aufzubereiten und - unter Medieneinsatz - zielgruppenspezifisch zu vermitteln, werden vertieft.
Ferner werden im Schwerpunkt „Deutsch: Gegenwartsliteratur / Literaturvermittlung“ Kenntnisse und Fertigkeiten des aktuellen Kulturmanagements vermittelt.

Ziel des Schwerpunkts „Deutsch: Niederdeutsch“ ist es, den Studierenden vertiefte Kenntnisse der Geschichte des Niederdeutschen sowie seiner gegenwärtigen sozialen, regionalen und situativen Verbreitung zu vermitteln. Darüber hinaus stellt die Auseinandersetzung mit der niederdeutschen Kultur, insbesondere den Dichtungen der alt- und mittelniederdeutschen Zeit sowie der literarischen Überlieferung des 19. bis 21. Jahrhunderts, einen zentralen Bestandteil des Schwerpunkts dar. Mit seiner Einrichtung kommt die CAU Kiel ihrem Auftrag nach, eine umfassende Vermittlung von Kenntnissen der niederdeutschen Sprache und Literatur über den gesamten universitären Ausbildungsgang sicherzustellen und so zur Förderung und zum Erhalt der Regionalsprache Niederdeutsch beizutragen. Grundlage sind die vom Land Schleswig-Holstein übernommenen Verpflichtungen hinsichtlich der Regionalsprache Niederdeutsch gemäß der „Charta der Regional- oder Minderheitensprachen“.

b) Deutsch, Master of Education:
Der Masterstudiengang Deutsch mit dem Profil Lehramt baut im Regelfall auf den im Bachelorstudiengang Deutsch erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten auf, um sie auf höherem wissenschaftlichen Reflexionsniveau quantitativ und qualitativ weiterzuentwickeln. Die theoriebasierte Vertiefung der sprach- und literaturwissenschaftlichen Ansätze und Methoden zur Untersuchung der Produktion und Rezeption von Texten in komplexeren und/oder spezialisierten Problemzusammenhängen wird mit Ansätzen und Methoden der sprach- und literaturdidaktischen Modellierung sprachlich-literarischer Bildung sowie mit fachdidaktischen Ansätzen und Methoden der Lernstandsdiagnostik kombiniert, um die Absolventinnen und Absolventen in erster Linie für das gymnasiale Lehramt im Fach Deutsch zu qualifizieren. Der Studiengang orientiert sich an den „Ländergemeinsamen inhaltlichen Anforderungen für die Fachwissenschaften und Fachdidaktiken in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung“ der Kultusministerkonferenz (KMK) sowie am Lehrerleitbild der CAU. Die Inhalte und Kompetenzen wurden mit den Modulen des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) im Rahmen eines phasenübergreifenden Kerncurriculums abgestimmt.


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3. Besonderes Profil des Studienfaches an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel


An der CAU Kiel vertreten zwei Einrichtungen das Fach Deutsch bzw. die Deutsche Philologie:
Das Germanistische Seminar ist zuständig für das Fachgebiet Deutsche Sprachwissenschaft / Ältere Deutsche Literaturwissenschaft, außerdem für Deutsch als Fremdsprache (Zusatzfach). Das Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien ist zuständig für das Fachgebiet Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, außerdem für Medien- und Theaterwissenschaft. Die Niederdeutsche Abteilung des Germanistischen Seminars ist zuständig für das Fachgebiet Niederdeutsche Philologie (Niederdeutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Fachdidaktik des Niederdeutschen).


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4. Mögliche Berufe und Tätigkeitsfelder


a) Deutsch, Master of Arts:
Mit der Wahl des Schwerpunkts spezialisieren sich die Studierenden für unterschiedliche Berufs- und Tätigkeitsfelder.

Der Schwerpunkt „Deutsch: Literatur und Sprache“ bereitet sowohl auf die wissenschaftliche Weiterqualifizierung in Form der Promotion als auch auf wissenschaftliche bzw. wissenschaftsnahe Tätigkeiten in leitender Funktion vor. Die Absolventinnen und Absolventen sind für Aufgabenfelder qualifiziert, in denen es vorrangig auf das Verstehen und Produzieren von Texten in deutscher Sprache ankommt. Sie sind darin geschult, Problemzusammenhänge sachgerecht und unter Verwendung einschlägiger Hilfsmittel zu analysieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten bzw. die Problematik strukturiert zu vermitteln. Als Spezialisten für die deutsche Sprache und ihre Literatur sowie aufgrund ihrer analytisch/kommunikativen Schlüsselkompetenzen in Verbindung mit einem breiten Allgemeinwissen sind sie befähigt, sich im Verlagswesen, im Journalismus, in den Medien, in kommunikationsberatenden Berufen (z. B. Unternehmenskommunikation, Technische Dokumentation, Mediation), in der Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations), im Event- und Tourismus-Management sowie in allen weiteren kulturvermittelnden Institutionen zu bewähren. In den letzten Jahren wurden auch alle Bereiche in Wirtschaftsunternehmen wichtig, in denen die Textproduktion für eine Außendarstellung eine wichtige Rolle spielt sowie die betriebsinterne Aus- und Weiterbildung.
Im Schwerpunkt „Deutsch: Literatur und Sprache“ erwerben die Studierenden folgende berufsfeldbezogene Qualifikationen:
  • breite literatur-, sprach-, medien- und kulturgeschichtliche Allgemeinbildung
  • umfassende Erfahrungen mit den wichtigsten Recherche-Instrumenten und -Strategien
  • reflektiertes Diskussionsverhalten, das an wissenschaftlichen Spezialproblemen geschult ist
  • professionelle Kompetenz in der zielgruppenspezifischen Aufbereitung und Vermittlung komplexer wissenschaftlicher Sachverhalte
  • wissenschaftlich elaborierte Problemlösungskompetenz im Umgang mit literarischen Texten
  • vertiefte sprachwissenschaftlich fundierte Problemlösungskompetenz im Umgang mit allen Erscheinungsformen der deutschen Sprache (von der Einzeläußerung zu hochkomplexen Texten, mündlich, schriftlich, diasituativ, diastratisch, diatopisch, diachron etc.)

Der Schwerpunkt „Deutsch: Germanistische Sprachwissenschaft“ eröffnet in erster Linie den Weg zur wissenschaftlichen Weiterqualifizierung in Form der Promotion sowie den Weg zu wissenschaftlichen bzw. wissenschaftsnahen Tätigkeiten in leitender Funktion z.B. in wissenschaftlichen Redaktionen, Bibliotheken, Verlagen, Organisationen (DFG, DAAD u.a.).
Über die im Bachelorstudium erworbenen Qualifikationen hinaus sind die Absolventen des Master-Schwerpunkts „Deutsch: Germanistische Sprachwissenschaft“ als hochqualifizierte Spezialistinnen und Spezialisten für die deutsche Sprache in Gegenwart und Geschichte sowie aufgrund ihrer analytischen und kommunikativen Schlüsselkompetenzen in Verbindung mit einem breiten Allgemeinwissen befähigt, sich in höherer und leitender Funktion in Hochschule und Wissenschaft, im Verlagswesen, im Journalismus, in der Sprachberatung, in den Medien, in kommunikationsberatenden Berufen (z.B. Unternehmenskommunikation, Technische Dokumentation, Mediation), in der Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations), im Event- und Tourismus-Management sowie in allen weiteren kulturvermittelnden Institutionen zu bewähren.
Die Absolventinnen und Absolventen sind darüber hinaus in besonderer Weise qualifiziert für Aufgabenfelder, in denen es vorrangig auf das Verstehen und Produzieren von Texten in deutscher Sprache ankommt. Sie sind darin geschult, sprachwissenschaftliche Problemzusammenhänge sachgerecht und unter Verwendung einschlägiger Hilfsmittel zu analysieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten bzw. die Problematik strukturiert zu vermitteln.

Der Schwerpunkt „Deutsch: Ältere Deutsche Literatur“ bereitet sowohl auf die wissenschaftliche Weiterqualifizierung in Form der Promotion als auch auf wissenschaftliche bzw. wissenschaftsnahe Tätigkeiten in leitender Funktion vor (Archivleitung, Verlagslektor etc.). Die Absolventinnen und Absolventen sind für Aufgabenfelder qualifiziert, in denen es vorrangig auf das Verstehen und Produzieren von Texten in deutscher Sprache im Kontext mittelalterlicher Schriftkultur ankommt. Sie sind darin geschult, Problemzusammenhänge sachgerecht und unter Verwendung einschlägiger Hilfsmittel zu analysieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten bzw. die jeweilige Problematik strukturiert zu vermitteln.
Über die im Bachelorstudium erworbenen Qualifikationen hinaus sind die Absolventinnen und Absolventen des Schwerpunkts als hochqualifizierte Spezialistinnen und Spezialisten für mittelalterliche Literatur vom 8. bis ins 16. Jh. sowie aufgrund ihrer analytisch/kommunikativen Schlüsselkompetenzen in Verbindung mit einem breiten Allgemeinwissen befähigt, sich in höherer oder leitender Funktion in Hochschule und Wissenschaft, im Verlagswesen, im Journalismus, in den Medien, im Archivwesen zu bewähren.
Die inhaltliche und methodologische Ausrichtung des Schwerpunkts eröffnet den Studierenden folgende berufsfeldbezogene Qualifikationen:
  • vertieftes literatur-, medien- und kulturwissenschaftliches Fachwissen über die Kultur- und Literaturgeschichte des deutschsprachigen Mittelalters in internationaler Perspektive;
  • vertiefte methodologische und analytisch-interpretatorische Fähigkeiten;
  • umfassende Erfahrungen mit den wichtigsten Recherche-Instrumenten und -Strategien;
  • reflektiertes Diskussionsverhalten, das an wissenschaftlichen Spezialproblemen geschult ist;
  • professionelle Kompetenz in der zielgruppenspezifischen Aufbereitung und Vermittlung komplexer wissenschaftlicher Sachverhalte im akademischen sowie im journalistischen Bereich.

Der Schwerpunkt „Deutsch: Gegenwartsliteratur / Literaturvermittlung“ bereitet sowohl auf die wissenschaftliche Weiterqualifizierung in Form der Promotion als auch auf wissenschaftliche bzw. wissenschaftsnahe Tätigkeiten in leitender Funktion oder auf Tätigkeiten im Bereich „Kulturmanagement“ vor. Die Absolventinnen und Absolventen sind für Aufgabenfelder qualifiziert, in denen es vorrangig auf das Verstehen, Produzieren und Verbreiten von Texten in deutscher Sprache im Kontext der aktuellen kulturellen Bedingungen in internationaler Perspektive ankommt. Sie sind darin geschult, Problemzusammenhänge sachgerecht und unter Verwendung einschlägiger Hilfsmittel zu analysieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten bzw. die jeweilige Problematik strukturiert zu vermitteln.
Über die im Bachelorstudium erworbenen Qualifikationen hinaus sind die Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs als hochqualifizierte Spezialisten für Gegenwartsliteratur seit 1945 sowie aufgrund ihrer analytisch/kommunikativen Schlüsselkompetenzen in Verbindung mit einem breiten Allgemeinwissen befähigt, sich in höherer oder leitender Funktion in Hochschule und Wissenschaft, im Verlagswesen, im Journalismus, in den Medien, in kommunikationsberatenden Berufen (z.B. Unternehmenskommunikation, Technische Dokumentation, Mediation), in der Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations), im Event- und Tourismus-Management sowie in allen weiteren kulturvermittelnden Institutionen zu bewähren.
Die inhaltliche und methodologische Ausrichtung des Studiengangs eröffnet den Studierenden folgende berufsfeldbezogene Qualifikationen:
  • vertiefte literatur-, medien- und kulturgeschichtliche Allgemeinbildung für das Verständnis der Kultur- und Literaturgeschichte nach 1945 in internationaler Perspektive;
  • umfassende Erfahrungen mit den wichtigsten Recherche-Instrumenten und -Strategien;
  • reflektiertes Diskussionsverhalten, das an wissenschaftlichen Spezialproblemen geschult ist und diese Perspektiven einem breiterem Publikum zu vermitteln weiß;
  • professionelle Kompetenz in der zielgruppenspezifischen Aufbereitung und Vermittlung komplexer wissenschaftlicher Sachverhalte im Literaturbetrieb sowie insbesondere im journalistischen Bereich.

Aufgrund seiner starken linguistischen Schwerpunktsetzung eröffnet der Masterstudiengang Deutsch mit Schwerpunkt „Deutsch: Niederdeutsch“ grundsätzlich vergleichbare berufliche Möglichkeiten wie der Schwerpunkt „Deutsch: Germanistische Sprachwissenschaft“, bietet also zum einen die Möglichkeit einer wissenschaftlichen Weiterqualifizierung in Form der Promotion und eröffnet andererseits eine Reihe beruflicher Perspektiven in wissenschaftlichen und wissenschaftsnahen Institutionen wie auch im Verlagswesen, im Journalismus, in der Sprachberatung, in den Medien, in der Öffentlichkeitsarbeit und in verschiedenen kulturvermittelnden Institutionen. Darüber hinaus sind die Absolventinnen und Absolventen des Schwerpunkts Niederdeutsch insbesondere für eine Tätigkeit im Bereich der mit der niederdeutschen Sprache und Literatur befassten Institutionen qualifiziert, wie etwa den niederdeutschen Abteilungen der norddeutschen Universitäten, den Wörterbuchstellen, niederdeutschen Instituten wie dem Institut für niederdeutsche Sprache (Bremen), dem NDR, norddeutschen Verlagen mit regionaler Programmausrichtung oder anderen Institutionen der regionalen Öffentlichkeitsarbeit und Sprachvermittlung.

b) Deutsch, Master of Education:
Der Masterstudiengang Deutsch qualifiziert die Studierenden in erster Linie für das Lehramt Deutsch an Gymnasien. Eine wissenschaftliche Weiterqualifikation in Form einer Promotion ist möglich. Darüber hinaus sind die Absolventinnen und Absolventen aufgrund ihrer didaktischen Ausbildungsanteile für alle Berufsfelder qualifiziert, in denen die mit dem Studienfach Deutsch verbundenen Kompetenzen zugleich mit didaktischen bzw. pädagogischen Aufgaben verbunden sind.
Seit vielen Jahren konkurrieren Absolventinnen und Absolventen des traditionellen Lehramtsabschlusses (Staatsexamen) durchaus erfolgreich mit denen des traditionellen Magisterabschlusses auf Berufsfeldern außerhalb der Schule, da sie zusätzlich zu dem erworbenen Fachwissen und den entsprechenden Kompetenzen über pädagogische und fachdidaktische Kenntnisse verfügen, die in der außerschulischen Bildung gefragt sind. Es ist zu erwarten, dass Absolventinnen und Absolventen der Abschlüsse Master of Arts und Master of Education in vergleichbarer Weise auf Berufsfeldern außerhalb der Schule konkurrieren werden.
Die obligatorische Wahlpflichtveranstaltung in Niederdeutsch oder Friesisch gewährleistet eine basale Kenntnis regionaler Sprachvarietäten, die eine Grundlage für entsprechende Akzentuierungen in der schulischen Lehre abgeben kann. Seit der international bindenden rechtlichen Anerkennung des Niederdeutschen als europäische Regionalsprache vor etwa zehn Jahren ist eine bevorzugte Einstellung von Lehrpersonal mit einem entsprechenden Abschluss erlaubt (positive Diskriminierung).
Bei einer Konzentration auf Veranstaltungen zum Niederdeutschen können sich Studierende darüber hinaus spezifisch für Tätigkeiten im Bereich des niederdeutschen Medien- und Kulturbetriebes und für die regionale Öffentlichkeitsarbeit und Sprachvermittlung qualifizieren.
Im Masterstudiengang erwerben die Studierenden folgende berufsfeldbezogene Qualifikationen:
  • breite literatur-, sprach-, medien- und kulturgeschichtliche Allgemeinbildung
  • umfassende Erfahrungen mit den wichtigsten Recherche-Instrumenten und -Strategien
  • reflektiertes Diskussionsverhalten, das an wissenschaftlichen Spezialproblemen geschult ist
  • professionelle Kompetenz in der zielgruppenspezifischen Aufbereitung und Vermittlung komplexer wissenschaftlicher Sachverhalte, insbesondere für schulische Kontexte
  • literaturwissenschaftlich elaborierte Problemlösungskompetenz im Umgang mit Texten bzw. textähnlichen Sachverhalten
  • vertiefte sprachwissenschaftlich fundierte Problemlösungskompetenz im Umgang mit allen Erscheinungsformen der deutschen Sprache (von der Einzeläußerung zu hochkomplexen Texten, mündlich, schriftlich, diasituativ, diastratisch, diatopisch, diachron etc.)
  • vertiefte fachdidaktische Kompetenzen in Theorie und Praxis


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5. Nachbar- und Hilfswissenschaften


a) Deutsch, Master of Arts:
Geschichtswissenschaften, fremdsprachliche Philologien, Kunst-, Kultur- und Kommunikationswissenschaften, Publizistik, Theaterwissenschaft, Philosophie, Soziologie, Psychologie.
b) Deutsch, Master of Education:
Disziplinen, die die Deutsche Philologie in sachlicher und methodischer Hinsicht ergänzen, sind alle historischen, philologischen und Kunstwissenschaften, Philosophie, Psychologie, Soziologie, Medien- und Verlagswesen. Disziplinen, die darüber hinaus die fachdidaktische Bildung ergänzen, sind die pädagogische Psychologie und die empirische Bildungsforschung.


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6. Sonstige Kenntnisse und Praktika

Eine berufliche Vorbildung oder ein Praktikum sind nicht Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums. Es wird aber empfohlen, sich im gewünschten Berufsbereich vor und/oder während des Studiums um Praktika zu bemühen.
Im Studiengang Master of Education ist ein obligatorisches Schulpraktikum abzuleisten.


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7. Persönliche Neigungen


  • Bereitschaft und Freude, sich in Wort und Schrift mit der eigenen Sprache (und Kultur) vertraut zu machen und die wichtigsten Werke im Original zu lesen
  • Wissenschaftliche Neugier und Interesse an methodologischen Fragen
  • eine sichere Beherrschung des Deutschen
  • im Studiengang „Master of Education“ pädagogische Fähigkeiten sowie Freude an der Unterrichtung von Kindern und Jugendlichen


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8. Zugangsbedingungen zum Masterstudium


Der Masterstudiengang Deutsch ist nicht zulassungsbeschränkt.
Der Studienbeginn ist zum Wintersemester und zum Sommersemester möglich. Empfohlen wird der Studenbeginn zum Wintersemester.
Der jeweils aktuelle Stand ist zu finden unter www.studservice.uni-kiel.de/sfangebot.shtml.

a) Deutsch, Master of Arts:
Voraussetzung für die Aufnahme des Masterstudiengangs ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium in Deutsch oder in vergleichbaren germanistischen Studiengängen mit Grundkenntnissen in dem angestrebten Masterschwerpunkt.
b) Deutsch, Master of Education:
Voraussetzung für die Aufnahme des Masterstudiengangs ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium im entsprechenden Gebiet oder ein gleichwertiger Abschluss.

Für die Einschreibung ist durch eine Bescheinigung nachzuweisen, dass die Voraussetzungen zur Aufnahme eines Masterstudienganges gemäß Prüfungsordnungen erfüllt sind. Die jeweiligen Prüfungsordnungen sind zu finden unter:
www.studservice.uni-kiel.de/pra/studord.shtml

Informationen zum Zugang zum Masterstudium und zu Anmelde- bzw. Bewerbungs- und Einschreibefristen sowie deren Modalitäten sind zu finden unter www.studservice.uni-kiel.de/masterstart.shtml.
Weitere Auskünfte erhalten Sie bei Frau Trede,
Studierendenservice, Bereich Bewerbung und Zulassung:
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Christian-Albrechts-Platz 5, 24118 Kiel
Anbau des Uni-Hochhauses, Tel.: 0431/880-3705, E-Mail: htrede@uv.uni-kiel.de

Ihre Fragen zur Online-Einschreibung und zu den benötigten Unterlagen sowie zur Rückmeldung und Beurlaubung klären Sie bitte im
Studierendenservice, Bereich Einschreibung und Studienangelegenheiten:
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Christian-Albrechts-Platz 4, 24118 Kiel
Erdgeschoss des Uni-Hochhauses, Tel.: 0431/880-4840
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag, 9 bis 12 Uhr und Mittwoch, 14 bis 16 Uhr
E-Mail: studservice@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.studservice.uni-kiel.de

Ausländische Studierende wenden sich bitte mit ihren Fragen zur Zulassung, Einschreibung und Beratung an das International Center:
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Westring 400, 24118 Kiel, Tel.: 0431/880-3715
Öffnungszeiten: Donnerstag, 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Mittwoch, 14 bis 16 Uhr sowie
in der Vorlesungszeit zusätzlich Montag, 9 bis 12 Uhr
E-Mail: vlangner@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.international.uni-kiel.de


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9. Zentrale Studienberatung


In der Zentralen Studienberatung können sich Studierende und Studieninteressierte über sämtliche Studienfächer und Studiengänge der Christian-Albrechts-Universität informieren.
Die Zentrale Studienberatung klärt persönliche Fragen zur Studien- und Berufsorientierung, zu Studienfächer-Kombinationen, zur Studiengestaltung, zum Studienfach- bzw. Hochschulwechsel, zur Unterbrechung oder zum Abbruch des Studiums, zur allgemeinen Prüfungsvorbereitung sowie zu Problemen im Studium. Studierende und Studieninteressierte werden außerdem über Berufs- und Tätigkeitsfelder, weitergehende Qualifikationen, Aufbau- und Ergänzungsstudien oder Alternativen zum Studium informiert. Ferner bietet die Zentrale Studienberatung weiterführende Informationsschriften zu vielfältigen Themen an.

Zentrale Studienberatung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Christian-Albrechts-Platz 5 (Anbau des Uni-Hochhauses), 24118 Kiel

Persönliche Beratung (ohne Voranmeldung):
Montag, 9 bis 11.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr,
Mittwoch, 9 bis 11.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr,
Donnerstag, 9 bis 11.30 Uhr

Telefonische Sprechzeiten: Montag bis Donnerstag, 9 bis 11.30 Uhr, Tel.: 0431/880-7440

E-Mail: zsb@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.zsb.uni-kiel.de

Weitere Beratungsangebote finden Sie unter www.zsb.uni-kiel.de, Rubrik Beratungsstellen.


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10. Studienfachberatung


Ihre fachspezifischen Fragen zum Studienfach klären Sie bitte in der Studienfachberatung. Die Zusammenstellung der Studienfachberaterinnen und Studienfachberater ist zu finden unter www.zsb.uni-kiel.de/studienfachberatung.
Im Rahmen der Studienfachberatung können auch mögliche und individuell geeignete Fächerkombinationen besprochen werden.
Zu Beginn jedes Semesters finden Einführungsveranstaltungen statt. Die Teilnahme wird Erstsemestern empfohlen; die Termine erhalten Sie während der Einschreibung.


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11. Zentrum für Lehrerbildung (ZfL)


Das Zentrum für Lehrerbildung nimmt fakultätsübergreifende Aufgaben der Organisation und Koordinierung während des Lehramtsstudiums wahr, z. B. bei der Durchführung der Fachdidaktischen, Pädagogischen und Schulpraktischen Studien.

Zentrum für Lehrerbildung (ZfL), Leibnizstraße 3, 24118 Kiel, Homepage: www.zfl.uni-kiel.de
Tel.: 0431/880-1235 und -1778, Fax: 0431/880-2959, E-Mail: sekretariat@zfl.uni-kiel.de

Christine Ziethen, Akad. Dir., Raum 204, Tel.: 0431/880-2965, E-Mail: ziethen@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Montag, 10 bis 12 Uhr

Melanie Korn (zusätzlich Beratung für internationale Lehramtsstudierende)
Raum 216, Tel.: 0431/880-1266, E-Mail: korn@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Dienstag, 13 bis 15 Uhr

Dr. Margot Janzen, Raum 207, Tel.: 0431/880-1239, E-Mail: janzen@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Mittwoch, 13 bis 15 Uhr

Dr. Astrid von der Lühe, Raum 205, Tel.: 0431/880-3450, E-Mail: vonderluehe@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Donnerstag, 10 bis 12 Uhr

Büro für Schulpraktische Studien, Andrea Marquardt und Sylvia Rinke, Raum 218 und 217
Tel.: 0431/880-1235 und -1778, E-Mail: praktikumsbuero@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Montag und Donnerstag, 14 bis 16 Uhr, Dienstag und Freitag, 10 bis 12 Uhr


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12. Prüfungsamt und Prüfungsordnungen


Ihre Fragen zum Prüfungsverfahren richten Sie bitte an die Prüfungsämter. Die Anschriften sowie die Studien- und Prüfungsordnungen finden Sie unter:
www.studservice.uni-kiel.de/pra/studord.shtml


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13. Weitere Informationen zum Studienfach


Weitere Informationen zum Studienfach finden Sie auf folgenden Internetseiten:


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14. Aufbau des Studiums

a)

Deutsch, Master of Arts:

Die Rechtsvorschriften zum Studium sind zu finden in folgenden Prüfungsordnungen:
Prüfungsverfahrensordnung (Satzung) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende der Bachelor- und Masterstudiengänge, veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch Satzung vom 2. März 2012, Gemeinsame Prüfungsordnung (Satzung) der Fakultäten der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende der Zwei-Fächer-Bachelor- und Masterstudiengänge, veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch Satzung vom 31. August 2011, Fachprüfungsordnung (Satzung) der Philosophischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende des Zwei-Fächer-Masterstudiengangs Deutsch, veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch Satzung vom 2. März 2012.
Der Masterstudiengang Deutsch wurde von der Akkreditierungsagentur AQAS durch den Beschluss vom 20. November 2007 akkreditiert.

Das Studienfach Deutsch kann im Zwei-Fächer-Masterstudiengang gewählt werden. Ein Zwei-Fächer-Masterstudium umfasst das Studium zweier Studienfächer im Umfang von je 45 Leistungspunkten und die Anfertigung einer Masterarbeit im Umfang von 30 Leistungspunkten. Weitere Informationen zu den Studiengangsmodellen und zu den Kombinationsmöglichkeiten im Zwei-Fächer-Masterstudium finden Sie im Studieninformationsblatt „Bachelor- und Masterstudiengänge“.

Die Studierenden des Masterstudiengangs (Master of Arts) können zwischen folgenden Schwerpunkten wählen: „Deutsch: Literatur und Sprache“, „Deutsch: Germanistische Sprachwissenschaft“, „Deutsch: Ältere Deutsche Literatur“, „Deutsch: Gegenwartsliteratur / Literaturvermittlung“ oder „Deutsch: Niederdeutsch“. Innerhalb des gewählten Schwerpunktes erwerben die Studierenden fachliches und methodisches Aufbauwissen.

Im Schwerpunkt „Deutsch: Literatur und Sprache“ wird folgendes fachliche und methodische Aufbauwissen vermittelt
  • wissenschaftlich vertiefte Kenntnis der neueren deutschen Literaturgeschichte (ab 1600) im Kontext der europäischen Literatur-, Medien-, Ideen- und Kulturgeschichte
  • methodengeleitete Erschließung und Vermittlung literarischer Texte bzw. audiovisueller Medien in spezialisierten Problemzusammenhängen
  • vertieftes, theoriebasiertes Wissen zu den verschiedenen Systemebenen der deutschen Sprache (Phonologie, Orthographie, Morphologie, Syntax, Semantik, Pragmatik, Textsorten), wahlweise mit Bezug auf das Hochdeutsche oder Niederdeutsche
  • vertiefte Kenntnis der wichtigsten historischen Entwicklungen in der deutschen Sprache sowohl in Bezug auf die Sprachepochen (Althochdeutsch/Altsächsisch, Mittelhochdeutsch/Mittelniederdeutsch, Frühneuhochdeutsch/Frühneuniederdeutsch, Neuhochdeutsch/Neuniederdeutsch) als auch in Bezug auf die historischen Längsschnitte in den Bereichen Phonologie, Graphematik, Morphologie, Syntax, Semantik und Pragmatik,
  • vertieftes Problembewusstsein von wissenschaftlichen Verfahren der Begriffsbildung (Epochen, Gattungen, Methodologien)
  • vertieftes Problembewusstsein in sprachwissenschaftlichen Fragestellungen, Untersuchungsmethoden und Theorieansätzen
  • vertiefte Kenntnis der aktuellen wie historischen Literatur- und Medientheorien
  • erweiterte Kenntnis der Basis-Disziplinen Rhetorik, Poetik/Ästhetik, Narratologie
  • profunde Kenntnis der wichtigsten Forschungsparadigmen in der zeitgenössischen deutschen Sprachwissenschaft
  • theoriebasierte Fähigkeit, literarische Texte in ihrer Konstruiertheit zu reflektieren und in historischen Zusammenhängen zu problematisieren
  • theoriebasierte Fähigkeit, sprachliche Äußerungen der Gegenwart in ihren unterschiedlichen medialen Erscheinungsformen im Hinblick auf die sie konstituierenden sprachlichen Merkmale hin mit Hilfe eines sprachwissenschaftlichen Methodenarsenals zu erfassen, zu analysieren und zu reflektieren
  • vertiefte Fähigkeit, historische Texte mit Hilfe des Methodenarsenals der historischen Sprachwissenschaft zu erfassen, zeitlich, räumlich und sozial zu situieren und ihren Quellenstatus angemessen zu reflektieren
  • vertiefte Fähigkeit, Problemzusammenhänge in mündlicher wie schriftlicher Form sachgerecht aufzubereiten und - unter Medieneinsatz - zielgruppenspezifisch zu vermitteln

Der Schwerpunkt „Deutsch: Germanistische Sprachwissenschaft“ vermittelt
  • ein vertieftes theoriebasiertes Wissen zu den verschiedenen Systemebenen der deutschen Sprache (Phonologie, Orthographie, Morphologie, Syntax, Semantik, Pragmatik, Textsorten),
  • eine vertiefte Kenntnis von Ansätzen und Methoden der germanistischen Sprachwissenschaft,
  • eine Kenntnis der wichtigsten historischen Entwicklungen in der deutschen Sprache sowohl in Bezug auf die Sprachepochen als auch in Bezug auf die historischen Längsschnitte in den Bereichen Phonologie, Graphematik, Morphologie, Syntax, Semantik und Pragmatik,
  • eine vertiefte Befähigung zu wissenschaftlicher Forschung sowie zu Publikation, Präsentation und Nutzung von Forschungsergebnissen der germanistischen Sprachwissenschaft,
  • eine vertiefte und zugleich erweiterte Kompetenz, Theorien, Ansätze und Methoden auf den verschiedenen Systemebenen an aktuellen Forschungsfragen der germanistischen Sprachwissenschaft zu erproben (Wahlpflicht-Modul MA-SW 3) oder
  • ein Grundlagenwissen über Fragestellungen der Wissenschaftspolitik (z.B. Wissenschaftsrat, KMK), der Wissenschaftsorganisation (z.B. Drittmittel- und Stipendienwesen, Wissenschaftsverbände), der wissenschaftlichen Publikation (z.B. Zeitschriften, Verlage) und der wissenschaftlichen Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Sprachberatung, regionale Sprachforschung, Lehrerfortbildung) der germanistischen Sprachwissenschaft im nationalen und internationalen Kontext (Wahlpflicht- MA-SW 4).

Der Schwerpunkt „Deutsch: Ältere Deutsche Literatur“ vermittelt
  • wissenschaftlich vertiefte Kenntnisse der älteren deutschen Literaturgeschichte vom 8. bis zum 16. Jh. im Kontext von Literatur- und Medientheorie, Kulturwissenschaft, historischer Anthropologie, Mentalitätsgeschichte und Editionsphilologie;
  • methodengeleitete Erschließung und Kontextualisierung literarischer Texte im Problemzusammenhang der Alterität des Mittelalters und ihrer spezifischen Paradigmen;
  • vertieftes Problembewusstsein von wissenschaftlichen Verfahren der Begriffsbildung im Blick auf die Analyse von Literatur des Mittelalters in ihren europäischen Kontexten, antiken Traditionselementen und Kontinuitäten in die Moderne;
  • vertiefte Kenntnis der aktuellen Forschungsparadigmen;
  • Ausbildung der Fähigkeit, die Besonderheiten vormoderner literarischer Kommunikation selbstständig zu analysieren und kritisch zu reflektieren.

Der Schwerpunkt „Deutsch: Deutsche Gegenwartsliteratur/Literaturvermittlung“ vermittelt
  • wissenschaftlich vertiefte Kenntnisse der neueren deutschen Literaturgeschichte ab 1945 im Kontext der Literatur-, Medien-, Ideen- und Kulturgeschichte der internationalen Moderne;
  • methodengeleitete Erschließung und Vermittlung literarischer Texte im spezialisierten Problemzusammenhang der Gegenwart sowie der aktuellen Bedingungen des Literaturbetriebs und der literarischen Öffentlichkeit;
  • vertieftes Problembewusstsein von wissenschaftlichen Verfahren der Begriffsbildung im Blick auf die Analyse von Gegenwartsliteratur und deren Alterität;
  • vertiefte Kenntnis der aktuellen Literatur- und Kulturtheorien;
  • Ausbildung der vertieften Fähigkeit, Problemzusammenhänge in mündlicher wie schriftlicher Form sachgerecht aufzubereiten und - unter Medieneinsatz - zielgruppenspezifisch zu vermitteln;
  • Kenntnisse und Fertigkeiten des aktuellen Kulturmanagements.

Der Schwerpunkt „Deutsch: Niederdeutsch“ vermittelt
  • ein vertieftes theoriebasiertes Wissen zu den verschiedenen Systemebenen der niederdeutschen Sprache (Phonologie, Graphematik, Morphologie, Syntax, Semantik, Pragmatik, Textsorten);
  • eine Kenntnis der wichtigsten historischen Entwicklungen in der niederdeutschen Sprache;
  • eine vertiefte Kenntnis von Ansätzen und Methoden der niederdeutschen Sprach- und Literaturwissenschaft;
  • eine vertiefte Kompetenz, Theorien, Ansätze und Methoden auf den verschiedenen Systemebenen an aktuellen Forschungsfragen der niederdeutschen Sprach- und Literaturwissenschaft zu erproben;
  • eine vertiefte Befähigung zu wissenschaftlicher Forschung sowie zu Publikation, Präsentation und Nutzung von Forschungsergebnissen der niederdeutschen Sprach- und Literaturwissenschaft.

Durch die Modulprüfung wird festgestellt, ob die oder der Studierende die Lernziele eines Moduls erreicht hat. Die Modulprüfungen finden studienbegleitend statt und können aus einer oder mehreren Prüfungsleistungen bestehen. Die Art und Zahl der zu erbringenden Prüfungsleistungen richten sich nach der Fachprüfungsordnung.

Die Masterprüfung ist bestanden, wenn alle nach der Fachprüfungsordnung erforderlichen Modulprüfungen und die Masterarbeit - in einem der zwei studierten Fächer - bestanden und damit die erforderliche Anzahl von Leistungspunkten erworben wurde.

Die Regelstudienzeit für den Masterstudiengang Deutsch (Master of Arts) beträgt 4 Semester.

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Deutsch, Master of Arts (M.A.)

Schwerpunkt „Deutsch: Literatur und Sprache“
Zwei-Fächer-Masterstudium (45 LP)
Modulnummer Modulname PL1 im...
Sem.
Vor2 SWS3 LP4
MA-S1 Deutsche Sprachwissenschaft5
  Deutsche Sprachwissenschaft (VL) - 1.+2. - 2 2
Sprachgeschichte (S)
oder Sprachsystem (S)
oder Sprachvariation (S)
HA 2 6,5
Sprachgeschichte (S)
oder Sprachsystem (S)
oder Sprachvariation (S)
HA 2 6,5
MA-L1 Neuere Deutsche Literatur
  Geschichte der Neueren deutschen Literatur (VL) - 1.+2. - 2 2
Neuere deutsche Literatur (HS) HA 2 6,5
Neuere deutsche Literatur (HS) HA 2 6,5
Spezialisierungsmodule6
MA-S2 Deutsche Sprachwissenschaft7
  Deutsche Sprachwissenschaft (S) HA 3. - 2 7
Deutsche Sprachwissenschaft (OS) V 2 8
MA-L2 Neuere Deutsche Literatur
  Neuere deutsche Literatur (HS) oder
Ältere deutsche Literatur (HS)
HA 3. MA-L1 2 7
Neuere deutsche Literatur (OS) oder
Ältere deutsche Literatur (OS)
V 2 8
Gesamt 45
Die Masterprüfung besteht aus den studienbegleitenden Prüfungen im Rahmen der einzelnen Module bzw. Lehrveranstaltungen und einer Masterarbeit (30 LP) in einem der zwei studierten Fächer.


1 PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungsleistungen
2 Vor.: Zugangsvoraussetzung für die Lehrveranstaltung
3 Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
4 LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jede bestandene Modulprüfung eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeitsaufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
5 Die beiden Seminare dürfen nicht in demselben Bereich absolviert werden. Alle Veranstaltungen werden in regelmäßigen Abständen auch mit Bezug auf die Niederdeutsche Sprache angeboten.
6 Nach dem ersten Studienjahr entscheiden die Studenten, ob ihr Studienschwerpunkt in der Literaturwissenschaft (MA-L2) oder in der Sprachwissenschaft (MA-S2) liegen soll und wählen eines der beiden Spezialisierungsmodule.
7 Alle Veranstaltungen werden in regelmäßigen Abständen auch mit Bezug auf die Niederdeutsche Sprache angeboten.

Erläuterungen:
HA: Hausarbeit
HS: Hauptseminar
OS: Oberseminar
S: Seminar
Sem.: empfohlenes Semester
T: Test
V: Vortrag
VL: Vorlesung

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Deutsch, Master of Arts (M.A.)

Schwerpunkt „Deutsch: Germanistische Sprachwissenschaft“
Zwei-Fächer-Masterstudium (45 LP)
Modulnummer Modulname PL1 im...
Sem.
SWS2 LP3
MA-SW1 Forschungsparadigmen und Forschungswege der germanistischen Sprachwissenschaft
  Deutsche Sprachwissenschaft (VL) - 1.(2.) 2 2
Seminar 1: Deutsche Sprachgeschichte (S) TN/HA4 2 4/9
Seminar 2: Kommunikation u. Variation in der dt. Sprache (S) TN/HA4 2 4/9
MA-SW2 Sprachtheorien, Sprachsysteme und Sprachanalysen im nationalen und internationalen Kontext
  Sprachwissenschaft im Kontext anderer Philologien (VL) - (1.)2. 2 2
Seminar 1: Sprachtheorien in Geschichte und Gegenwart (S) TN/HA4 2 4/9
Seminar 2: System der dt. Sprache (Schwerp. Grammatik) (S) TN/HA4 2 4/9
MA-SW3 Forschungs(projekt)spezifische Theorien, Ansätze und Methoden der germanistischen Sprachwissenschaft5
  Forschung mit sprachhistorischem Schwerpunkt ODER Forschung mit gegenwartssprachlichem Schwerpunkt6 (S) HA 3. 2 9
Forschung mit sprachhistorischem Schwerpunkt ODER Forschung mit gegenwartssprachlichem Schwerpunkt6 (OS) - 2 6
MA-SW4 Germanistische Sprachwissenschaft im Kontext von Wissenschaftspolitik, Wissenschaftsorganisation, Wissenschaftspublikation, Öffentlichkeit5
  Strukturen und Fragestellungen der Wissenschaftspolitik und der Wissenschaftsorganisation ODER
Formen und Medien der wissenschaftlichen Publikation und der wissenschaftlichen Öffentlichkeitsarbeit im nationalen und internationalen Kontext6 (S)
HA 3. 2 9
Strukturen und Fragestellungen der Wissenschaftspolitik und der Wissenschaftsorganisation ODER
Formen und Medien der wissenschaftlichen Publikation und der wissenschaftlichen Öffentlichkeitsarbeit im nationalen und internationalen Kontext6 (OS)
- 2 6
Gesamt 45
Die Masterprüfung besteht aus den studienbegleitenden Prüfungen im Rahmen der einzelnen Module bzw. Lehrveranstaltungen und einer Masterarbeit (30 LP) in einem der zwei studierten Fächer.


1 PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungsleistungen
2 Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
3 LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jede bestandene Modulprüfung eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeitsaufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
4 Die Hausarbeit (9 LP) kann in Seminar 1 oder in Seminar 2 geschrieben werden.
5 Es besteht Wahlpflicht zwischen Modul MA-SW3 und MA-SW4.
6 Die beiden Themenschwerpunkte sind nach eigener Wahl auf beide Seminare zu verteilen. Jeder Schwerpunkt ist einmal zu wählen.

Erläuterungen:
HA: Hausarbeit
OS: Oberseminar
S: Seminar
Sem.: empfohlenes Semester
TN: Teilnahme
VL: Vorlesung

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Deutsch, Master of Arts (M.A.)

Schwerpunkt „Deutsch: Ältere Deutsche Literatur“
Zwei-Fächer-Masterstudium (45 LP)
Modulnummer Modulname PL1 im...
Sem.
SWS2 LP3
MA-ÄDL 1 Historische Textwissenschaft
  Mittelalterliche Literaturgeschichte/Poetologie (VL) - 1.-3. 2 2
Seminar 1: Analyse mittelalterlicher Texte (S) TN/HA4 2 3/10
Seminar 2: Historische Textualität in ihren spezifischen Problemstellungen (S) TN/HA4 2 3/10
MA-ÄDL 2 Methoden und Theorien
  Seminar 1: Literaturtheorie und Methodenkritik (S) TN/HA4 1.-3. 2 3/10
Seminar 2: Medien, Medialität und Editionsphilologie (S) TN/HA4 2 3/10
Oberseminar: Aktuelle theoretische und methodische Paradigmen der Mediävistik (OS) - 2 5
MA-ÄDL 3 Text und Kontext
  Seminar 1: Interdisziplinäre Horizonterweiterung (S) TN/HA4 1.-3. 2 2/10
Seminar 2: Kulturelle Funktionen von Literatur (S) TN/HA4 2 2/10
Gesamt 45
Die Masterprüfung besteht aus den studienbegleitenden Prüfungen im Rahmen der einzelnen Module bzw. Lehrveranstaltungen und einer Masterarbeit (30 LP) in einem der zwei studierten Fächer.


1 PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungsleistungen
2 Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
3 LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jede bestandene Modulprüfung eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeitsaufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
4 Die Hausarbeit kann wahlweise in Seminar 1 oder Seminar 2 geschrieben werden.

Erläuterungen:
HA: Hausarbeit
OS: Oberseminar
S: Seminar
Sem.: empfohlenes Semester
TN: Teilnahme
VL: Vorlesung

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Deutsch, Master of Arts (M.A.)

Schwerpunkt „Deutsch: Gegenwartsliteratur/Literaturvermittlung“
Zwei-Fächer-Masterstudium (45 LP)
Modulnummer Modulname PL1 im...
Sem.
SWS2 LP3
MA-L 1 Literaturgeschichte der Gegenwart
  Deutsche Literatur seit 1945 (VL) - 1.(2.) 2 3
Seminar 1: Referenztexte der deutschen Literatur seit 1990 (S)
TN/HA4 2 3/9
Seminar 2: Exemplarische Themen der deutschen Literatur des 20./21. Jahrhunderts (S)
TN/HA4 2 3/9
MA-L 2 Literaturtheorie der Gegenwart
  Seminar 1: Literaturtheorien des 20. Jahrhunderts (S) TN/HA4 (1.)2. 2 6/9
Seminar 2: Aktuelle Literaturtheorien und theoriegeleitete Analysen von Gegenwartstexten (S) TN/HA4 2 6/9
MA-L 3 Populärkultur/Schreibpraxis5
  Seminar 1: Analysen populärkultureller Literaturvermittlung (S) TN/HA4 3. 2 6/9
Seminar 2: Schreibübungen (S/OS) TN/HA4 2 6/9
MA-L 4 Kulturmanagement: Kulturelles Leben, Literaturbetrieb, Literarische Öffentlichkeit5
  Kulturpolitik und Kulturmanagement in Deutschland (S) HA 3. 2 9
Planung und Projektmanagement in Kulturbetrieben (S) - 2 3
Kulturwissenschaft, Kulturmanagement, Feuilleton (S) - 2 3
Gesamt 45
Die Masterprüfung besteht aus den studienbegleitenden Prüfungen im Rahmen der einzelnen Module bzw. Lehrveranstaltungen und einer Masterarbeit (30 LP) in einem der zwei studierten Fächer.


1 PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungsleistungen
2 Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
3 LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jede bestandene Modulprüfung eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeitsaufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
4 Die Hausarbeit kann wahlweise in Seminar 1 oder Seminar 2 geschrieben werden.
5 Wahlpflicht zwischen Modul L 3 und L 4.

Erläuterungen:
HA: Hausarbeit
S: Seminar
Sem.: empfohlenes Semester
TN: Teilnahme
VL: Vorlesung

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Deutsch, Master of Arts (M.A.)

Schwerpunkt „Deutsch: Niederdeutsch“
Zwei-Fächer-Masterstudium (45 LP)
Modulnummer Modulname PL1 im...
Sem.
SWS2 LP3
MA-ND 1 Grundlagen der niederdeutschen Sprache und Literatur
  Überblicksvorlesung zum Niederdeutschen (VL) - 1.(2.) 2 2
Seminar 1: Niederdeutsche Sprachgeschichte (S) TN/HA4 2 4/9
Seminar 2: Kommunikation und Variation im
Niederdeutschen (S)
TN/HA4 2 4/9
MA-ND 2 Niederdeutsche Sprache und Literatur in Geschichte und Gegenwart: theoretische Zugänge und Analysen
  Niederdeutsch im Kontext verwandter Philologien (VL) - 1.(2.) 2 2
Seminar 1: Niederdeutsche Grammatik ODER
Sprachtheorien im niederdeutschen Kontext (S)
TN/HA4 2 4/9
Seminar 2: Geschichte der niederdeutschen Sprache ODER
Niederdeutsche Literatur (S)
TN/HA4 2 4/9
MA-ND 3 Forschungs(projekt)spezifische Theorien, Ansätze und Methoden der niederdeutschen Philologie
  Forschung zur niederdeutschen Sprache oder Literatur (S) HA 3. 2 9
Forschung zur niederdeutschen Sprache oder Literatur (OS) - 2 6
Gesamt 45
Die Masterprüfung besteht aus den studienbegleitenden Prüfungen im Rahmen der einzelnen Module bzw. Lehrveranstaltungen und einer Masterarbeit (30 LP) in einem der zwei studierten Fächer.


1 PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungsleistungen
2 Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
3 LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jede bestandene Modulprüfung eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeitsaufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
4 Die Hausarbeit kann wahlweise in Seminar 1 oder Seminar 2 geschrieben werden.

Erläuterungen:
HA: Hausarbeit
OS: Oberseminar
S: Seminar
Sem.: empfohlenes Semester
TN: Teilnahme
VL: Vorlesung


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b)

Deutsch, Master of Education:

Die Rechtsvorschriften zum Studium sind zu finden in folgenden Prüfungsordnungen:
Prüfungsverfahrensordnung (Satzung) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende der Bachelor- und Masterstudiengänge, veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch Satzung vom 2. März 2012, Gemeinsame Prüfungsordnung (Satzung) der Fakultäten der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende der Zwei-Fächer-Bachelor- und Masterstudiengänge, veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch Satzung vom 31. August 2011, Fachprüfungsordnung (Satzung) der Philosophischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende des Zwei-Fächer-Masterstudiengangs Deutsch, veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch Satzung vom 2. März 2012.
Der Masterstudiengang Deutsch wurde von der Akkreditierungsagentur AQAS durch den Beschluss vom 20. November 2007 akkreditiert.

Das Studienfach Deutsch kann im Zwei-Fächer-Masterstudiengang gewählt werden. Ein Zwei-Fächer-Masterstudium umfasst das Studium zweier Studienfächer im Umfang von je 35 Leistungspunkten und die Anfertigung einer Masterarbeit im Umfang von 20 Leistungspunkten. Weitere Informationen zu den Studiengangsmodellen und zu den Kombinationsmöglichkeiten im Zwei-Fächer-Masterstudium finden Sie im Studieninformationsblatt „Bachelor- und Masterstudiengänge“.

Die Studierenden erwerben fachliches Aufbauwissen und Methodenkompetenz in den Bereichen der Deutschen Literatur, der Deutschen Sprachwissenschaft und der Fachdidaktik.

Deutsche Literatur:
  • vertiefte Kenntnis der deutschen Literaturgeschichte im Kontext der europäischen Literatur-, Medien-, Ideen- und Kulturgeschichte
  • methodengeleitete Erschließung und Vermittlung literarischer Texte bzw. audiovisueller Medien in spezialisierten Problemzusammenhängen
  • vertieftes Problembewusstsein von wissenschaftlichen Verfahren der Begriffsbildung (Epochen, Gattungen, Methodologien)
  • vertiefte Kenntnis der aktuellen wie historischen Literatur- und Medientheorien
  • erweiterte Kenntnis der Basis-Disziplinen Rhetorik, Poetik/Ästhetik, Narratologie
  • theoriebasierte Fähigkeit, literarische Texte in ihrer Konstruiertheit zu reflektieren und in historischen Zusammenhängen zu problematisieren
  • vertiefte Fähigkeit, Problemzusammenhänge in mündlicher wie schriftlicher Form sachgerecht aufzubereiten und - unter Medieneinsatz - zielgruppenspezifisch zu vermitteln

Deutsche Sprachwissenschaft:
  • vertieftes, theoriebasiertes Wissen zu den verschiedenen Systemebenen der deutschen Sprache (Phonologie, Orthographie, Morphologie, Syntax, Semantik, Pragmatik, Textsorten), wahlweise mit Bezug auf das Hochdeutsche oder Niederdeutsche
  • vertiefte Kenntnis der wichtigsten historischen Entwicklungen in der deutschen Sprache sowohl in Bezug auf die Sprachepochen (Althochdeutsch/Altsächsisch, Mittelhochdeutsch/Mittelniederdeutsch, Frühneuhochdeutsch/Frühneuniederdeutsch, Neuhochdeutsch/Neuniederdeutsch) als auch in Bezug auf die historischen Längsschnitte in den Bereichen Phonologie, Graphematik, Morphologie, Syntax, Semantik und Pragmatik
  • vertieftes Problembewusstsein von sprachwissenschaftlichen Fragestellungen, Untersuchungsmethoden und Theorieansätzen
  • profunde Kenntnis der wichtigsten Forschungsparadigmen in der zeitgenössischen deutschen Sprachwissenschaft
  • vertiefte Fähigkeit, sprachliche Äußerungen der Gegenwart in ihren unterschiedlichen medialen Erscheinungsformen im Hinblick auf die sie konstituierenden sprachlichen Merkmale hin mit Hilfe eines sprachwissenschaftlichen Methodenarsenals zu erfassen, zu analysieren und zu reflektieren
  • vertiefte Fähigkeit, historische Texte mit Hilfe des Methodenarsenals der historischen Sprachwissenschaft zu erfassen, zeitlich, räumlich und sozial zu situieren und ihren Quellenstatus angemessen zu reflektieren
  • vertiefte Fähigkeit, Problemzusammenhänge in mündlicher wie schriftlicher Form sachgerecht aufzubereiten und - unter Medieneinsatz - zielgruppenspezifisch zu vermitteln
  • Die Kompetenzen können wahlweise im Umgang mit hochdeutschen oder niederdeutschen Textmaterialien erworben werden. Darüber hinaus werden im Rahmen einer zweistündigen Wahlpflichtveranstaltung Grundkenntnisse im Bereich der niederdeutschen oder friesischen Sprache vermittelt.

Fachdidaktik:
  • vertiefte anwendungsorientierte Fähigkeiten und Fertigkeiten bei der Vermittlung komplexer literatur- und sprachwissenschaftlicher Sachverhalte
  • vertiefte Kenntnis aktueller didaktischer Modelle und Konzeptionen sowie die Fähigkeit, diese in der schulischen Praxis umzusetzen
  • Kompetenz in der fachdidaktischen Aufbereitung wissenschaftlicher Inhalte für die einzelnen Wissensniveaus der Zielgruppen (Schüler)
  • Fähigkeit, Unterrichtskonzepte für den Sprach- und Literaturunterricht des Deutschen sowie den Medienunterricht unter Berücksichtigung sprach-, literatur- und medienwissenschaftlicher Erkenntnisse zu entwickeln
  • Fähigkeit, sprach-, literatur- und mediendidaktische Konzeptionen und Modelle zu reflektieren und in unterrichtspraktischen Zusammenhängen zu problematisieren
  • Fähigkeit, Inhalte des Sprach- und Literaturunterrichts des Deutschen sowie des Medienunterrichts auf individuelle und soziale Probleme in der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler zu beziehen, sie für den Unterricht auszuwählen und didaktisch zu modellieren
  • Fähigkeit, den Unterricht in den drei Bereichen des Deutschunterrichts pädagogisch und fachlich angemessen und unter Einbeziehung fächerübergreifender Aspekte zu planen, durchzuführen und zu analysieren
  • Fähigkeit, Schülerleistungen im Sprach- und Literaturunterricht des Deutschen sowie im Medienunterricht zu ermitteln, zu diagnostizieren und zu bewerten
  • Fähigkeit, fachbezogen aktuelle Instrumente und Modelle der Lernevaluation zu reflektieren

Niederdeutsch:
  • Das fachliche Aufbauwissen entsprechen dem unter Deutscher Literatur, Deutscher Sprachwissenschaft und Fachdidaktik Aufgeführten, beziehen sich aber immer auf niederdeutsche Inhalte.

Durch die Modulprüfung wird festgestellt, ob die oder der Studierende die Lernziele eines Moduls erreicht hat. Die Modulprüfungen finden studienbegleitend statt und können aus einer oder mehreren Prüfungsleistungen bestehen. Die Art und Zahl der zu erbringenden Prüfungsleistungen richten sich nach der Fachprüfungsordnung.

Die Masterprüfung ist bestanden, wenn alle nach der Fachprüfungsordnung erforderlichen Modulprüfungen und die Masterarbeit - in einem der zwei studierten Fächer - bestanden und damit die erforderliche Anzahl von Leistungspunkten erworben wurde.

Die Regelstudienzeit für den Masterstudiengang Deutsch (Master of Education) beträgt 4 Semester.

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Deutsch, Master of Education (M.Ed.)

Zwei-Fächer-Masterstudium (35 LP)
Modulnummer Modulname PL1 im...
Sem.
Vor.2 SWS3 LP4
ME-L 1 Master of Education-Modul L 1
  Neuere deutsche Literatur (HS) HA 1.+2. - 2 7
Didaktik der Neueren deutschen Literatur (HS) HA 2 4
Begleitseminar zum Hauptpraktikum (S)5 UE, PF 2 2
ME-L 2 Master of Education-Modul L 26
  Ältere deutsche Literatur (HS) oder
Neuere deutsche Literatur (HS)
HA 3.+4. ME-
L 1
2 7
Ältere deutsche Literatur (OS) oder
Neuere deutsche Literatur (OS)
- 2 2
ME-S 1 Master of Education-Modul ME-S 1
  Seminar 1: Deutsche Sprachwissenschaft (S)7 HA 1.+2. - 2 7
Seminar 2: Sprachdidaktik (S) HA 2 4
Begleitseminar zum fachdidaktischen Hauptpraktikum (S)5 UE, PF 2 2

Lehrveranstaltung in Niederdeutsch oder Friesisch (S)

- 2 2
ME-S 2 Master of Education-Modul ME-S 26
  Deutsche Sprachwissenschaft (OS)7 - 3.+4. ME-
S 1,
ME-
L 1
2 2
Deutsche Sprachwissenschaft (S)7 HA 2 7
Gesamt 35
Die Masterprüfung besteht aus den studienbegleitenden Prüfungen im Rahmen der einzelnen Module bzw. Lehrveranstaltungen und einer Masterarbeit (20 LP) in einem der zwei studierten Fächer.


1 PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungsleistungen
2 Vor.: Zugangsvoraussetzung für die Lehrveranstaltung
3 Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
4 LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jede bestandene Modulprüfung eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeitsaufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
5 Das Begleitseminar zum Hauptpraktikum muss entweder in Modul ME-S1 oder in Modul ME-L1 absolviert werden.
6 Die Module ME-L 2 und ME-S 2 sind alternativ zu studieren. Haupt- und Oberseminare im Modul ME-L 2 können wahlweise entweder in der Älteren oder in der Neueren deutschen Literatur besucht werden.
7 Die Lehrveranstaltung wird in regelmäßigen Abständen auch mit Bezug auf die niederdeutsche Sprache angeboten.

Erläuterungen:
HA: Hausarbeit
HS: Hauptseminar
OS: Oberseminar
PF: Portfolio
S: Seminar
Sem.: empfohlenes Semester
UE: Unterrichtsentwurf


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