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Studieninformationsblatt  |  Stand: Dezember 2011 Zur Druckfassung (PDF)

Deutsch


Bachelor


Inhaltsübersicht




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1. Studienabschluss


Bachelor of Arts (B.A.)

Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang Deutsch kann mit dem Profil Fachergänzung oder mit dem Profil Lehramt studiert werden.
Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Fachergänzung richtet sich an Studierende, die nach dem Bachelorabschluss den Einstieg in eine Berufstätigkeit oder die Fortsetzung der universitären Ausbildung anstreben.
Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Lehramt richtet sich an Studierende, die nach Abschluss eines Bachelorstudiums und einem Abschluss des Masters of Education den Beruf der Lehrerin oder des Lehrers an Gymnasien anstreben.

Grundlegende Informationen zu Bachelor- und Masterstudiengängen sowie zu Kombinationsmöglichkeiten sind im Studieninformationsblatt „Bachelor- und Masterstudiengänge“ zu finden.


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2. Gegenstand und Ziele des Faches


Der Bachelorstudiengang Deutsch stellt im ersten Studienjahr das Gesamtfach in seiner ganzen Breite vor, um den Studierenden reflektierte Auswahlentscheidungen zu ermöglichen. Ab dem zweiten Studienjahr ergibt sich eine Schwerpunktbildung unter Wahrung der Verbindung zu anderen Dimensionen des Faches.
Allgemeines Ziel des Studiums im Bachelorstudiengang Deutsch ist es, das fachliche Grundlagenwissen hinsichtlich der Methoden und Gegenstände der drei hauptsächlichen Teilbereiche Neuere Deutsche Literatur und Medien, Ältere Deutsche Literatur sowie Deutsche Sprachwissenschaft zu erwerben.
In der Auseinandersetzung mit diesen fachspezifischen Lehrinhalten werden zugleich elementare Schlüsselkompetenzen erworben bzw. optimiert, die für vielfältige Berufsfelder außerhalb der Fachwissenschaften qualifizieren.


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3. Besonderes Profil des Studienfaches an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel


An der CAU Kiel vertreten zwei Einrichtungen das Fach Deutsch bzw. die Deutsche Philologie: Das Germanistische Seminar ist zuständig für das Fachgebiet Deutsche Sprachwissenschaft / Ältere Deutsche Literaturwissenschaft, außerdem für Deutsch als Fremdsprache (Zusatzfach). Das Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien ist zuständig für das Fachgebiet Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, außerdem für Medien- und Theaterwissenschaft. Die Niederdeutsche Abteilung des Germanistischen Seminars ist zuständig für das Fachgebiet Niederdeutsche Philologie (Niederdeutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Fachdidaktik des Niederdeutschen).


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4. Mögliche Berufe und Tätigkeitsfelder


Der Bachelorstudiengang Deutsch bereitet zum einen auf thematisch verwandte Masterstudiengänge vor. Zum anderen bildet er für ein breites Aufgabenspektrum außerhalb der Hochschule aus, in denen ein methodengeleiteter Umgang mit Texten bzw. textähnlichen Gegenständen erwartet wird. Die Absolventinnen und Absolventen sind für Aufgabenfelder qualifiziert, in denen es vorrangig auf das Verstehen und Produzieren von Texten in deutscher Sprache ankommt. Sie sind darin geschult, Problemzusammenhänge sachgerecht und unter Verwendung einschlägiger Hilfsmittel zu analysieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten bzw. die Problematik strukturiert zu vermitteln. Als Spezialisten für die deutsche Sprache und ihre Literatur sowie aufgrund ihrer analytischen und kommunikativen Schlüsselkompetenzen in Verbindung mit einem breiten Allgemeinwissen sind sie befähigt, sich als Lehrkräfte an Gymnasien, als Mitarbeiter im Verlagswesen, im Journalismus, in den Medien, in kommunikationsberatenden Berufen (z. B. Unternehmenskommunikation, Technische Dokumentation, Mediation), in der Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations), im Event- und Tourismus-Management sowie in allen weiteren kulturvermittelnden Institutionen zu bewähren. In den letzten Jahren wurden auch alle Bereiche in Wirtschaftsunternehmen wichtig, in denen die Textproduktion für eine Außendarstellung eine wichtige Rolle spielt sowie die betriebsinterne Aus- und Weiterbildung.
Bei einer Konzentration auf Veranstaltungen zum Niederdeutschen können sich Studierende darüber hinaus spezifisch für Tätigkeiten im Bereich des niederdeutschen Medien- und Kulturbetriebes sowie für die regionale Öffentlichkeitsarbeit und Sprachvermittlung qualifizieren.


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5. Nachbar- und Hilfswissenschaften


Geschichtswissenschaften, fremdsprachliche Philologien, Kunst-, Kultur-, und Kommunikationswissenschaften, Publizistik, Theaterwissenschaft, Philosophie, Soziologie, Psychologie.


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6. Schulische Vorbildung


Grundsätzlich allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife.


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7. Sonstige Kenntnisse und Praktika

Eine berufliche Vorbildung oder ein Praktikum sind nicht Voraussetzung für die Aufnahme der Studiengänge. Es wird aber empfohlen, sich im gewünschten Berufsbereich vor und / oder während des Studiums um Praktika zu bemühen.
Im Profil Lehramt sind zwei obligatorische Schulpraktika abzuleisten.
Im Profil Fachergänzung ist ein Praktikum im Umfang von sechs bis acht Wochen zu absolvieren.


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8. Persönliche Neigungen


  • Interesse an Sprache und Literatur
  • Bereitschaft und Freude, sich in Wort und Schrift mit der eigenen Sprache (und Kultur) vertraut zu machen und die wichtigsten Werke im Original zu lesen
  • wissenschaftliche Neugier und Interesse an methodologischen Fragen
  • eine sichere Beherrschung des Deutschen

  • im Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang Deutsch mit dem Profil Lehramt pädagogische Fähigkeiten sowie Freude an der Unterrichtung von Kindern und Jugendlichen


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9. Zulassungsbeschränkungen


Der Bachelorstudiengang Deutsch ist im ersten Fachsemester und in höheren Fachsemestern zulassungsbeschränkt.
Der aktuelle Stand findet sich unter www.studservice.uni-kiel.de/sfangebot.shtml.


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10. Zulassungsbedingungen und Einschreibung (Immatrikulation)


Der Studienbeginn ist nur zum Wintersemester möglich.

Ihre Fragestellungen zum Zulassungsverfahren, zu Zulassungsbeschränkungen, zum Auswahlverfahren, zur Online-Bewerbung, zum Zulassungs- oder Ablehnungsbescheid, zu Terminen und zum Losverfahren klären Sie bitte im
Studierendenservice, Bereich Bewerbung und Zulassung:
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Christian-Albrechts-Platz 5, 24118 Kiel
Anbau des Uni-Hochhauses, Tel.: 0431/880 1791
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag, 9 bis 12 Uhr und Mittwoch, 14 bis 16 Uhr
E-Mail: zulstelle@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.studservice.uni-kiel.de

Ihre Fragen zur Online-Einschreibung und zu den benötigten Unterlagen sowie zur Rückmeldung und Beurlaubung klären Sie bitte im
Studierendenservice, Bereich Einschreibung und Studienangelegenheiten:
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Christian-Albrechts-Platz 4, 24118 Kiel
Erdgeschoss des Uni-Hochhauses, Tel.: 0431/880-4840
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag, 9 bis 12 Uhr und Mittwoch, 14 bis 16 Uhr
E-Mail: studservice@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.studservice.uni-kiel.de

Ausländische Studierende wenden sich bitte mit ihren Fragen zur Zulassung, Einschreibung und Beratung an das International Center:
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Westring 400, 24118 Kiel, Tel.: 0431/880-3715
Öffnungszeiten in der Vorlesungszeit: Montag und Donnerstag, 9 bis 12 Uhr,
Dienstag 14 bis 16 Uhr
Öffnungszeiten außerhalb der Vorlesungszeit: Dienstag 14 bis 16 Uhr und
Donnerstag 10 bis 12 Uhr
E-Mail: vlangner@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.international.uni-kiel.de



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11. Zentrale Studienberatung


In der Zentralen Studienberatung können sich Studierende und Studieninteressierte über sämtliche Studienfächer und Studiengänge der Christian-Albrechts-Universität informieren.
Die Zentrale Studienberatung klärt persönliche Fragen zur Studien- und Berufsorientierung, zu Studienfächer-Kombinationen, zur Studiengestaltung, zum Studienfach- bzw. Hochschulwechsel, zur Unterbrechung oder zum Abbruch des Studiums, zur allgemeinen Prüfungsvorbereitung sowie zu Problemen im Studium. Studierende und Studieninteressierte werden außerdem über Berufs- und Tätigkeitsfelder, weitergehende Qualifikationen, Aufbau- und Ergänzungsstudien oder Alternativen zum Studium informiert. Ferner bietet die Zentrale Studienberatung weiterführende Informationsschriften zu vielfältigen Themen an.

Zentrale Studienberatung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Christian-Albrechts-Platz 5 (Anbau des Uni-Hochhauses), 24118 Kiel

Persönliche Beratung (ohne Voranmeldung):
Montag, 9 bis 11.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr,
Mittwoch, 9 bis 11.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr,
Donnerstag, 9 bis 11.30 Uhr

Telefonische Sprechzeiten: Montag bis Donnerstag, 9 bis 11.30 Uhr, Tel.: 0431/880-7440

E-Mail: zsb@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.zsb.uni-kiel.de

Weitere Beratungsangebote finden Sie unter www.zsb.uni-kiel.de, Rubrik Beratungsstellen.


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12. Studienfachberatung


Ihre fachspezifischen Fragen zum Studienfach klären Sie bitte in der Studienfachberatung. Die Zusammenstellung der Studienfachberaterinnen und Studienfachberater ist zu finden unter www.zsb.uni-kiel.de/studienfachberatung.
Im Rahmen der Studienfachberatung können auch mögliche und individuell geeignete Fächerkombinationen besprochen werden.
Zu Beginn jedes Semesters finden Einführungsveranstaltungen statt. Die Teilnahme wird Erstsemestern empfohlen; die Termine erhalten Sie während der Einschreibung.


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13. Zentrum für Lehrerbildung (ZfL)


Das Zentrum für Lehrerbildung nimmt fakultätsübergreifende Aufgaben der Organisation und Koordinierung während des Lehramtsstudiums wahr, z. B. bei der Durchführung der Fachdidaktischen, Pädagogischen und Schulpraktischen Studien.

Zentrum für Lehrerbildung (ZfL), Leibnizstraße 3, 24118 Kiel, Homepage: www.zfl.uni-kiel.de
Tel.: 0431/880-1235 und -1778, Fax: 0431/880-2959, E-Mail: sekretariat@zfl.uni-kiel.de

Christine Ziethen, Akad. Dir., Raum 204, Tel.: 0431/880-2965, E-Mail: ziethen@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Montag, 10 bis 12 Uhr

Melanie Korn (zusätzlich Beratung für internationale Lehramtsstudierende)
Raum 216, Tel.: 0431/880-1266, E-Mail: korn@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Dienstag, 13 bis 15 Uhr

Dr. Margot Janzen, Raum 207, Tel.: 0431/880-1239, E-Mail: janzen@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Mittwoch, 13 bis 15 Uhr

Dr. Astrid von der Lühe, Raum 205, Tel.: 0431/880-3450, E-Mail: vonderluehe@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Donnerstag, 10 bis 12 Uhr

Büro für Schulpraktische Studien, Andrea Marquardt und Sylvia Rinke, Raum 218 und 217
Tel.: 0431/880-1235 und -1778, E-Mail: praktikumsbuero@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Montag und Donnerstag, 14 bis 16 Uhr, Dienstag und Freitag, 10 bis 12 Uhr


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14. Prüfungsamt und Prüfungsordnungen


Ihre Fragen zum Prüfungsverfahren richten Sie bitte an die Prüfungsämter. Die Anschriften sowie die Studien- und Prüfungsordnungen finden Sie unter:
www.studservice.uni-kiel.de/pra/studord.shtml


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15. Weitere Informationen zum Studienfach


Weitere Informationen zum Studienfach finden Sie auf folgenden Internetseiten:


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16. Aufbau des Studiums

Die Rechtsvorschriften zum Studium sind zu finden in folgenden Prüfungsordnungen:
Prüfungsverfahrensordnung (Satzung) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende der Bachelor- und Masterstudiengänge, veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch Satzung vom 1. Juni 2011, Gemeinsame Prüfungsordnung (Satzung) der Fakultäten der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende der Zwei-Fächer-Bachelor- und Masterstudiengänge, veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch Satzung vom 31. August 2011, Praktikumsordnung (Satzung) für die Durchführung der Praxismodule im Rahmen des Profils Fachergänzung der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengänge vom 29. November 2007, zuletzt geändert durch Satzung vom 20. November 2008, Fachprüfungsordnung (Satzung) der Philosophischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende des Zwei-Fächer-Bachelorstudiengangs Deutsch, veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch Satzung vom 31. August 2011.
Der Bachelorstudiengang Deutsch wurde von der Akkreditierungsagentur AQAS durch den Beschluss vom 20. November 2007 akkreditiert.

Das Studienfach Deutsch kann im Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang gewählt werden. Ein Zwei-Fächer-Bachelorstudium umfasst das Studium zweier Studienfächer im Umfang von je 70 Leistungspunkten, die Anfertigung einer Bachelorarbeit im Umfang von 10 Leistungspunkten sowie das Studium eines Profilierungsbereichs im Umfang von 30 Leistungspunkten. Weitere Informationen zu den Studiengangsmodellen und zu den Kombinationsmöglichkeiten im Zwei-Fächer-Bachelorstudium finden Sie im Studieninformationsblatt „Bachelor- und Masterstudiengänge“.

Die Lehrinhalte im Bachelorstudiengang Deutsch werden im Rahmen von Modulen vermittelt, die thematisch oder methodisch zusammenhängende Lehrveranstaltungen bündeln. Die Module haben einen Umfang von in der Regel 2 bis 6 SWS und gehen über ein oder zwei Semester. Im ersten Studienjahr werden drei Grundlagenmodule absolviert. Das zweite Studienjahr umfasst zwei Vertiefungsmodule und ein Komplementärmodul. Im dritten Studienjahr werden ein Spezialisierungsmodul und ein Komplementärmodul gewählt.

Der Bachelorstudiengang Deutsch gliedert sich in die drei Bereiche Ältere Deutsche Literatur (ÄDL), Neuere Deutsche Literatur undMedien (NDL) und Deutsche Sprachwissenschaft (SPR).Da im ersten Studienjahr alle drei Bereiche gleichermaßen vertreten sind, hat das erste Jahr primär Orientierungs- oder Grundstudiumscharakter.

Im zweiten Jahr erfolgt die Schwerpunktbildung durch Konzentration auf zwei der drei Bereiche, während der jeweils dritte Bereich im zweiten Studienjahr nur als Komplementärmodul fortgeführt wird. Im dritten Studienjahr werden die beiden Vertiefungsmodule des zweiten Studienjahres in unterschiedlicher Gewichtung fortgeführt: eines als umfangreicheres Spezialisierungsmodul, das andere als reduziertes Komplementärmodul.

In folgenden Fachbereichen erwerben die Studierenden fachliches Grundwissen:

Neuere Deutsche Literatur und Medien:

  • Überblickswissen über die Geschichte der neueren deutschen Literatur (ab 1590) im Kontext der europäischen Literatur-, Medien-, Ideen- und Kulturgeschichte
  • Grundlagen der methodengeleiteten Erschließung und Vermittlung literarischer Texte bzw. audiovisueller Medien
  • Problembewusstsein zu wissenschaftlichen Verfahren der Begriffsbildung (Epochen, Gattungen, Methodologien)
  • Grundkenntnisse in aktuellen wie historischen Literatur- und Medientheorien
  • Grundkenntnisse in den Basis-Disziplinen Rhetorik, Poetik/Ästhetik, Narratologie
Ältere Deutsche Literatur:
  • Überblickswissen über die Geschichte der älteren deutschen Literatur (750-1590) im Kontext der Literatur-, Medien-, Ideen- und Kulturgeschichte des europäischen Mittelalters
  • Lese- und Übersetzungskompetenz für ältere Sprachstufen des Deutschen
  • Grundlagen der methodengeleiteten Erschließung der älteren deutschen Literatur
  • Problembewusstsein von der Alterität mittelalterlicher Literatur
  • Problembewusstsein von wissenschaftlichen Verfahren der Begriffsbildung (Epochen, Gattungen, Methodologien)
Deutsche Sprachwissenschaft:
  • Grundlagenwissen zu den verschiedenen Systemebenen der deutschen Sprache (Phonologie, Orthographie, Morphologie, Syntax, Semantik, Pragmatik, Textsorten), wahlweise mit Bezug auf das Hochdeutsche oder Niederdeutsche
  • Überblick über die wichtigsten historischen Entwicklungsstränge der deutschen Sprache sowohl in Bezug auf die Sprachepochen (Althochdeutsch / Altsächsisch, Mittelhochdeutsch / Mittelniederdeutsch, Frühneuhochdeutsch / Frühneuniederdeutsch, Neuhochdeutsch / Neuniederdeutsch) als auch in Bezug auf die historischen Längsschnitte in den Bereichen Phonologie, Graphematik, Morphologie, Syntax, Semantik und Pragmatik
  • Entwicklung eines Problembewusstseins für sprachwissenschaftliche Problemstellungen, Untersuchungsmethoden und Theorieansätze
  • Grundkenntnisse über die wichtigsten Forschungsparadigmen in der zeitgenössischen deutschen Sprachwissenschaft
Niederdeutsche Sprach- und Literaturwissenschaft:
  • Das fachliche Grundwissen entspricht dem unter Neuerer Deutscher Literatur und Medien, Älterer Deutscher Literatur und Deutscher Sprachwissenschaft Aufgeführten, bezieht sich aber immer auf niederdeutsche Inhalte.

In folgendem Bereich erwerben die Studierenden Medienkompetenz:

Neuere Deutsche Literatur und Medien:
  • Fähigkeit, literarische Texte in ihrer Konstruiertheit zu reflektieren und in historischen Zusammenhängen zu problematisieren
  • Fähigkeit, Problemzusammenhänge in mündlicher wie schriftlicher Form sachgerecht aufzubereiten und – unter Medieneinsatz – zielgruppenspezifisch zu vermitteln
Ältere Deutsche Literatur:
  • Fähigkeit, literarische Texte in ihrer spezifischen Konzeptualisierung und Alterität zu beschreiben und in historische Zusammenhänge problemorientiert einzuordnen
  • Fähigkeit, Problemzusammenhänge in mündlicher wie schriftlicher Form sachgerecht aufzubereiten und zielgruppenspezifisch zu vermitteln
Deutsche Sprachwissenschaft:
  • Fähigkeit, sprachliche Äußerungen der Gegenwart in ihren unterschiedlichen medialen Erscheinungsformen im Hinblick auf die sie konstituierenden sprachlichen Merkmale hin mithilfe eines sprachwissenschaftlichen Methodenarsenals zu erfassen, zu analysieren und zu reflektieren
  • Fähigkeit, historische Texte mit Hilfe des Methodenarsenals der historischen Sprachwissenschaft zu erfassen, zeitlich, räumlich und sozial zu situieren und ihren Quellenstatus angemessen zu reflektieren
  • Fähigkeit, Problemzusammenhänge in mündlicher wie schriftlicher Form sachgerecht aufzubereiten und – unter Medieneinsatz – zielgruppenspezifisch zu vermitteln

Die Kompetenzen können wahlweise im Umgang mit hochdeutschen oder niederdeutschen Textmaterialien erworben werden.

Niederdeutsche Sprach- und Literaturwissenschaft:
  • Die Methodenkompetenz entspricht dem unter Neuerer deutscher Literatur und Medien, Älterer deutscher Literatur und deutscher Sprachwissenschaft Aufgeführten, bezieht sich aber immer auf niederdeutsche Inhalte.

Durch die Modulprüfung wird festgestellt, ob die oder der Studierende die Lernziele eines Moduls erreicht hat. Die Modulprüfungen finden studienbegleitend statt und können aus einer oder mehreren Prüfungsleistungen bestehen. Die Art und Zahl der zu erbringenden Prüfungsleistungen richten sich nach der Fachprüfungsordnung.

Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn alle nach der Fachprüfungsordnung erforderlichen Modulprüfungen und die Bachelorarbeit – in einem der zwei studierten Fächer – bestanden und damit die erforderliche Anzahl von Leistungspunkten erworben wurde.

Die Regelstudienzeit für den Bachelorstudiengang Deutsch beträgt 6 Semester.

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Deutsch, Bachelor of Arts (B.A.)

Zwei-Fächer-Bachelorstudium (70 LP)
Modulnummer Modulname PL1 im...
Sem.
Vor.2 SWS3 LP4
Basismodule
1B-SPR Deutsche Sprachwissenschaft - Basis5
  Einführung in die Deutsche Sprachwissenschaft (VL) K 1.+2. - 2 2
Einführung in die Deutsche Sprachwissenschaft (PS) 2 4
Geschichte der deutschen Sprache (VL) 2 2
1B-ÄDL Ältere Deutsche Literatur - Basis
  Einführung in die Ältere Deutsche Literatur (VL) - 1.+2. - 2 2
Einführung in das Mittelhochdeutsche bzw. Mittelniederdeutsche (PS)6 K 2 4
Einführung in die literatur-
wissenschaftliche Mediävistik (PS)6
K 2 3
1B-NDL Neuere Deutsche Literatur und Medien - Basis
  Einführung in die Literaturwissenschaft (VL/PS) - 1.+2. - 2 2
Einführung in die Literaturwissenschaft (PS) K 2 4
Medienwissenschaft: Filmgeschichte (VL) - 3 2
Vertiefungsmodule7
2V-SPR Deutsche Sprachwissenschaft - Vertiefung8
  Synchrone Beschreibung der deutschen Sprache (PS)

K

3.+4. 1B-SPR 2
5
Diachrone Beschreibung der deutschen Sprache (PS) K 2 5
2V-ÄDL Ältere deutsche Literatur - Vertiefung
  Ältere Deutsche Literatur (PS) - 3.+4. 1B-ÄDL 2 5
Ältere Deutsche Literatur (PS) HA 2 5
2V-NDL Neuere deutsche Literatur - Vertiefung
  Geschichte der Neueren Deutschen Literatur (VL) T 3.+4. 1B-NDL 2 2
Neuere Deutsche Literatur (PS)9 HA 2 5
Neuere Deutsche Literatur (PS)9 HA 2 3
Film- und Fernsehanalyse (PS)9 T 2 2
Neuere Deutsche Literatur (PS) K 2 3
Komplementärmodule10
2K-SPR Deutsche Sprachwissenschaft - komplementäre Vertiefung8
  Synchrone Beschreibung der deutschen Sprache (PS) K 3.+4. 1B-SPR 2 5
2K-ÄDL Ältere deutsche Literatur - komplementäre Vertiefung
  Ältere Deutsche Literatur (PS) HA 3.
o. 4.
1B-ÄDL 2 5
2K-NDL Neuere deutsche Literatur - komplementäre Vertiefung
  Geschichte der neueren deutschen Literatur (VL) - 3.+4. 1B-NDL 2 2
Neuere Deutsche Literatur (PS) K 2 3
Spezialisierungsmodule11
3S-SPR Deutsche Sprachwissenschaft - Spezialisierung12
  Seminar I:
Das System der deutschen Sprache (S)
oder
Geschichte der deutschen Sprache (S)
oder
Kommunikation und Variation in der deutschen Sprache (S)
HA 5.+6. 1B-SPR
und
2V-SPR
2 7
Seminar II:
Das System der deutschen Sprache (S)
oder
Geschichte der deutschen Sprache (S)
oder
Kommunikation und Variation in der deutschen Sprache (S)
HA 2 7
3S-ÄDL Ältere deutsche Literatur - Spezialisierung
  Ältere Deutsche Literatur (S) HA 5.+6. 1B-ÄDL
und
2V-ÄDL
2 7
Ältere Deutsche Literatur (S) HA 2 7
3S-NDL Neuere deutsche Literatur - Spezialisierung
  Geschichte der Neueren deutschen Literatur (VL)
oder Filmgeschichte (VL)
- 5.+6. 1B-NDL
und
2V-NDL
2
oder
3
2
Neuere Deutsche Literatur (S) HA 2 6
Neuere Deutsche Literatur (S)
oder Medienwissenschaft13 (S)
oder Neuere niederdeutsche Literatur
HA 2 6
Komplementärmodule14
3K-SPR Deutsche Sprachwissenschaft - komplementäre Spezialisierung8
  Das System der deutschen Sprache (S)
oder
Geschichte der deutschen Sprache(S)
oder
Kommunikation und Variation in der deutschen Sprache (S)
HA 5.
o. 6.
1B-SPR
und
2V-SPR
2 6
3K-ÄDL Ältere deutsche Literatur - komplementäre Spezialisierung
  Ältere Deutsche Literatur (S) HA 5.
o. 6.
1B-ÄDL
und
2V-ÄDL
2 6
3K-NDL Neuere deutsche Literatur - komplementäre Spezialisierung
  Geschichte der Neueren deutschen Literatur (VL) - 5.+6. 1B-NDL
und
2V-NDL
2 2
Neuere Deutsche Literatur (S) HA 2 4
Gesamt 70
Die Bachelorprüfung besteht aus den studienbegleitenden Prüfungen im Rahmen der einzelnen Module bzw. Lehrveranstaltungen und einer Bachelorarbeit (10 LP) in einem der zwei studierten Fächer.


1 PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungsleistungen
2 Vor.: Zugangsvoraussetzung für die Lehrveranstaltung
3 Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
4 LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jede bestandene Modulprüfung eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeitsaufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
5 Das Proseminar wird in mehreren parallelen Veranstaltungen angeboten. Eine davon legt den Schwerpunkt auf die Niederdeutsche Sprache.
6 Proseminar 1 und Proseminar 2 sollen konsekutiv (in zwei aufeinander folgenden Semestern) besucht werden. Für die Klausur werden auch Kenntnisse aus der Vorlesung des Basismoduls vorausgesetzt.
7 Im zweiten Studienjahr werden zwei Vertiefungsmodule und ein Komplementärmodul gewählt. Studierende, die im Profilierungsbereich des Bachelorstudiums das Profil Lehramt belegen, müssen die Vertiefungsmodule Neuere deutsche Literatur (2V-NDL) und Deutsche Sprachwissenschaft (2V-SPR) absolvieren. Ist ein Verteifungsmodul endgültig nicht bestanden, darf das Komplementärmodul desselben Bereichs nicht mehr gewählt werden. Gleiches gilt im umgekehrten Fall.
8 Die Proseminare werden jeweils in mehreren parallelen Veranstaltungen angeboten. In regelmäßigen Abständen werden auch Proseminare mit Schwerpunkt auf der Niederdeutschen Sprache angeboten.
9 Das Proseminar zur Neueren Deutschen Literatur (5 LP) kann durch die Kombination eines Proseminars zur Neueren Deutschen Literatur (3 LP) und eines Proseminar zur Film- und Fernsehanalyse (2 LP) ersetzt werden.
10 Zu belegen ist ein Komplementärmodul aus dem Bereich Deutsche Sprache, Ältere deutsche Literatur oder Neuere Deutsche Literatur. Ältere deutsche Literatur ist in Kombination mit dem Profil Lehramt automatisch Komplementärmodul (2K-ÄDL)
11 Im dritten Studienjahr wird ein Spezialisierungsmodul und ein Komplementärmodul gewählt. Das Spezialisierungsmodul muss in einem Bereich gewählt werden, der bereits im zweiten Studienjahr Vertiefungsrichtung gewesen ist.
12 Die Seminare werden jeweils in mehreren parallelen Veranstaltungen angeboten. In regelmäßigen Abständen werden auch Seminare mit Schwerpunkt auf der Niederdeutschen Sprache angeboten. Die beiden Seminare dürfen nicht in demselben Bereich absolviert werden.
13 Das Seminar zur Medienwissenschaft kann nur besucht werden, wenn zuvor im Rahmen des Moduls „Neuere Deutsche Literatur - Vertiefung“ das Proseminar zur Film- und Fernsehanalyse absolviert worden ist.
14 Das Komplementärmodul des dritten Studienjahres ergibt sich automatisch: Es ist aus denjenigen Bereich zu wählen, der im zweiten Studienjahr als Vertiefungsmodul studiert wurde und der im dritten Studienjahr nicht als Spezialisierungsmodul belegt wird.


Erläuterungen:
ÄDL: Ältere Deutsche Literaturwissenschaft
HA: Hausarbeit
K: Klausur
NDL: Neuere Deutsche Literatur- und Medienwissenschaft
PS: Proseminar
S: Seminar
Sem.: empfohlenes Semester
SPR: Deutsche Sprachwissenschaft
T: Test
VL: Vorlesung


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