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Studieninformationsblatt  |  Stand: Mai 2012 Zur Druckfassung (PDF)

Biologie


Bachelor


Inhaltsübersicht




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1. Studienabschlüsse


Bachelor of Science (B.Sc.), Bachelor of Arts (B.A.)

Der Bachelorstudiengang Biologie kann als Ein-Fach-Bachelorstudiengang (Bachelor of Science) oder als Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Lehramt (Bachelor of Science, Bachelor of Arts) gewählt werden.
Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Lehramt richtet sich an Studierende, die nach Abschluss eines Bachelorstudiums und einem Abschluss des Masters of Education den Beruf der Lehrerin oder des Lehrers an Gymnasien anstreben.

Grundlegende Informationen zu Bachelor- und Master-Studiengängen sowie zu Kombinationsmöglichkeiten sind im Studieninformationsblatt „Bachelor- und Masterstudiengänge“ zu finden.


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2. Gegenstand und Ziele des Faches


Die Biologie ist die Wissenschaft von der belebten Natur. Sie beschreibt und untersucht die Erscheinungsformen der Lebewesen, ihre Lebensäußerungen und ihre Beziehungen untereinander. Von der Natur der Organismen ausgehend, gibt es vier große Teilgebiete:

  • Botanik (Lehre vom Pflanzenreich),
  • Zoologie (Lehre vom Tierreich),
  • Anthropologie/Humanbiologie (Lehre vom Menschen) und
  • Mikrobiologie (Lehre von den Mikroorganismen).


Die Biowissenschaften lassen sich auch gliedern nach den Vorgängen und Gesetzen, die allen Organismengruppen gemein sind. Solche Teilgebiete sind u. a.:

  • die Ökologie (Wechselbeziehungen zwischen den Lebewesen und ihrer Umwelt),
  • die Zellbiologie (Lehre von den Eigenschaften und Funktionen der Zelle),
  • die Physiologie (Lehre von den biochemischen Funktionen und Leistungen),
  • die Molekularbiologie (Lehre vom molekularen Aufbau organischer Stoffe, insbesondere der Chemie und der Wirkungsweise der Erbfaktoren),
  • die Genetik (Vererbungslehre),
  • die Ethologie (Lehre vom Verhalten von Tieren) und
  • die Evolution (Entwicklungsgeschichte).

Einige Biowissenschaften mit eher anwendungsorientierten Problemstellungen haben auf Grund ihrer Mitwirkung an der Gestaltung zukünftiger Lebensbedingungen an Bedeutung gewonnen, z. B.:
  • die Biotechnologie (Entwicklung und industrielle Produktion von Waren und Dienstleistungen durch Verfahren, die biologische Organismen, Systeme und Prozesse einsetzen),
  • die Gentechnik (Technik der Erforschung, Veränderung und biotechnologischen Nutzung der Gene),
  • die Pharmakologie (Arzneimittelforschung),
  • die Ökotoxikologie (Erforschung der Giftstoffe in der Umwelt),
  • Fischereibiologie,
  • Meereskunde sowie
  • Natur- und Umweltschutz.

Die Biologie hat enge Beziehungen zu den Geowissenschaften, der Biochemie und Biophysik. Sie ist Grundlagenwissenschaft in der Medizin, der Pharmazie, den Agrarwissenschaften und den Ernährungswissenschaften.

Im Ein-Fach-Bachelorstudium werden neben allgemeinen Grundkenntnissen der Naturwissenschaften – soweit sie für das Biologiestudium relevant sind – die Grundlagen der Fächer Botanik, Zoologie, Mikrobiologie, Genetik, Zellbiologie, Ökologie und Biodiversitätsforschung vermittelt. Im Ein-Fach-Bachelorstudiengang wird in die Methoden der Physiologie, Molekularbiologie und Biochemie eingeführt. Über die Wahlmodule ist eine Schwerpunktsetzung möglich, die auf die Abschlussarbeit hinführen soll.
Studierende sollen die Befähigung zur Aufnahme des Ein-Fach-Masterstudienganges erwerben. Im Hinblick auf die Berufsbefähigung wird ein besonderer Wert auf eine möglichst breite Ausbildung gelegt, u. a. durch die Aufnahme zahlreicher neuer Wahlmodule, einschließlich eines Meeresbiologiemoduls, sowie durch Import eines Informatikmoduls. Die Module „Labortechnik und Methoden“ und „Rechtliche Grundlagen und Ethik“ erhöhen in Verbindung mit dem obligatorischen Berufspraktikum die fachübergreifende Kompetenz der Absolventinnen und Absolventen.

Im Zwei-Fächer-Bachelorstudium werden die Grundlagen der Fächer Botanik, Zoologie, Mikrobiologie, Genetik, Meeresbiologie, Ökologie und Biodiversitätsforschung vermittelt. Daneben sollen allgemeine Grundkenntnisse der Naturwissenschaften das Verständnis biologischer Forschungsansätze fördern.
Studierende sollen die Befähigung zur Aufnahme des Zwei-Fächer-Masterstudienganges erwerben. Der Zwei-Fächer-Bachelor dient in erster Linie der fachlichen Ausbildung künftiger Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien. Dazu wird die fachliche Ausbildung in den Fächern ergänzt durch ein erstes erziehungswissenschaftliches Modul und zwei Schulpraktika mit begleitenden Lehrveranstaltungen. Frühzeitig sollen die Studierenden ihre Neigung und Eignung zum Schulunterricht erkennen können.

Mit Chemie, Physik oder Mathematik als zweitem Fach ist es in diesem Studiengang auch möglich, dass Absolventinnen und Absolventen beispielsweise Positionen in Forschungs- und Entwicklungslaboren, in der Qualitätskontrolle oder in Prüflaboren der Pharmaindustrie oder der Lebensmittelindustrie ausfüllen können.
Im Sinne der Polyvalenzforderung ist es mit diesen Fächerkombinationen, mit entsprechender Note und nach einem eventuell abzuleistenden Nachstudium, auch möglich, ein fachwissenschaftliches Masterstudium der Biologie anzuschließen.


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3. Besonderes Profil des Studienfaches an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel


Ein breites Spektrum biologischer Teildisziplinen ist in Kiel vertreten. Schwerpunkte sind: Biotechnologie, Domestikationsforschung, Entwicklungsbiologie, Evolutionsforschung, Genetik, Gentechnik, Geobotanik, Limnologie, Molekularbiologie, Ökologie, Systematik und Zellbiologie. Erweitert wird dieses Spektrum u. a. durch Kooperation mit folgenden Forschungseinrichtungen: Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR), Ökologie-Zentrum Kiel (ÖZK), Max-Planck-Institut in Plön, Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN), Forschungs- und Technologiezentrum Westküste in Büsum (FTZ), Forschungszentrum Borstel und die Bundesanstalt für Ernährung und Lebenssmittel.


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4. Mögliche Berufe und Tätigkeitsfelder


Das komplexe Fach Biologie soll in sechs Semestern insoweit vermittelt werden, dass Absolventinnen und Absolventen mit dem Abschluss Bachelor of Science bzw. Bachelor of Arts in die Lage versetzt werden, biologische Zusammenhänge zu begreifen, Probleme zu erkennen, sich Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten und sie praktisch umzusetzen.
Die Zielrichtung des Ein-Fach-Bachelorstudienganges ist es, Absolventinnen und Absolventen akademisch auszubilden, die beispielsweise Positionen in Forschungs- und Entwicklungslaboren, in der Qualitätskontrolle oder in Prüflaboren der Pharmaindustrie oder der Lebensmittelindustrie ausfüllen können. Sie sollen auch befähigt sein, zu erkennen und zu entscheiden, welche Fachleute zu welchen Problemen hinzugezogen werden müssen.
Absolventinnen und Absolventen des Ein-Fach-Bachelorstudiums können ihr Berufsfeld auch im Aufgabenbereich von Beratung und Koordination sowohl in der gewerblichen Wirtschaft, als auch in Versicherungen, Beratungsunternehmen und im Öffentlichen Dienst finden. Ein Berufspraktikum außerhalb der Universität dient der rechtzeitigen Orientierung.
Die Zielrichtung des Zwei-Fächer-Bachelorstudienganges ist es, Studierende so auszubilden, dass sie in Verbindung mit später zu erwerbenden Fähigkeiten (Master of Education) ihre Kenntnisse an Schülerinnen und Schüler altersgerecht aufbereitet weitergeben können und die Schülerinnen und Schüler ihrerseits Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich Biologie erlangen können.


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5. Nachbar- und Hilfswissenschaften


Chemie, Physik, Mathematik und Informatik.


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6. Schulische Vorbildung


Grundsätzlich allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife.


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7. Sonstige Kenntnisse und Praktika


  • gute Kenntnisse in den Fächern Chemie, Physik und Mathematik
  • gute Kenntnisse der englischen Sprache
  • experimentelles Geschick, gute Beobachtungsgabe


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8. Persönliche Neigungen


  • Freude am Umgang mit lebenden Organismen
  • im Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Lehramt pädagogische Fähigkeiten sowie Freude an der Unterrichtung von Kindern und Jugendlichen


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9. Zulassungsbeschränkungen


Der Bachelorstudiengang Biologie ist im ersten und in höheren Fachsemestern zulassungsbeschränkt.

Der aktuelle Stand findet sich unter www.studservice.uni-kiel.de/sfangebot.shtml.


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10. Zulassungsbedingungen und Einschreibung (Immatrikulation)


Der Studienbeginn ist nur zum Wintersemester möglich.

Ihre Fragestellungen zum Zulassungsverfahren, zu Zulassungsbeschränkungen, zum Auswahlverfahren, zur Online-Bewerbung, zum Zulassungs- oder Ablehnungsbescheid, zu Terminen und zum Losverfahren klären Sie bitte im
Studierendenservice, Bereich Bewerbung und Zulassung:
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Christian-Albrechts-Platz 5, 24118 Kiel
Anbau des Uni-Hochhauses, Tel.: 0431/880-1791
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag, 9 bis 12 Uhr und Mittwoch, 14 bis 16 Uhr
E-Mail: zulstelle@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.studservice.uni-kiel.de

Ihre Fragen zur Online-Einschreibung und zu den benötigten Unterlagen sowie zur Rückmeldung und Beurlaubung klären Sie bitte im
Studierendenservice, Bereich Einschreibung und Studienangelegenheiten:
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Christian-Albrechts-Platz 4, 24118 Kiel
Erdgeschoss des Uni-Hochhauses, Tel.: 0431/880-4840
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag, 9 bis 12 Uhr und Mittwoch, 14 bis 16 Uhr
E-Mail: studservice@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.studservice.uni-kiel.de

Ausländische Studierende wenden sich bitte mit ihren Fragen zur Zulassung, Einschreibung und Beratung an das International Center:
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Westring 400, 24118 Kiel, Tel.: 0431/880-3715
Öffnungszeiten: Donnerstag, 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Mittwoch, 14 bis 16 Uhr sowie
in der Vorlesungszeit zusätzlich Montag, 9 bis 12 Uhr
E-Mail: vlangner@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.international.uni-kiel.de



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11. Zentrale Studienberatung


In der Zentralen Studienberatung können sich Studierende und Studieninteressierte über sämtliche Studienfächer und Studiengänge der Christian-Albrechts-Universität informieren.
Die Zentrale Studienberatung klärt persönliche Fragen zur Studien- und Berufsorientierung, zu Studienfächer-Kombinationen, zur Studiengestaltung, zum Studienfach- bzw. Hochschulwechsel, zur Unterbrechung oder zum Abbruch des Studiums, zur allgemeinen Prüfungsvorbereitung sowie zu Problemen im Studium. Studierende und Studieninteressierte werden außerdem über Berufs- und Tätigkeitsfelder, weitergehende Qualifikationen, Aufbau- und Ergänzungsstudien oder Alternativen zum Studium informiert. Ferner bietet die Zentrale Studienberatung weiterführende Informationsschriften zu vielfältigen Themen an.

Zentrale Studienberatung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Christian-Albrechts-Platz 5 (Anbau des Uni-Hochhauses), 24118 Kiel

Persönliche Beratung (ohne Voranmeldung):
Montag, 9 bis 11.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr,
Mittwoch, 9 bis 11.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr,
Donnerstag, 9 bis 11.30 Uhr

Telefonische Sprechzeiten: Montag bis Donnerstag, 9 bis 11.30 Uhr, Tel.: 0431/880-7440

E-Mail: zsb@uv.uni-kiel.de, Homepage: www.zsb.uni-kiel.de

Weitere Beratungsangebote finden Sie unter www.zsb.uni-kiel.de, Rubrik Beratungsstellen.


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12. Studienfachberatung


Ihre fachspezifischen Fragen zum Studienfach klären Sie bitte in der Studienfachberatung. Die Zusammenstellung der Studienfachberaterinnen und Studienfachberater ist zu finden unter www.zsb.uni-kiel.de/studienfachberatung.
Im Rahmen der Studienfachberatung können auch mögliche und individuell geeignete Fächerkombinationen besprochen werden.
Zu Beginn jedes Semesters finden Einführungsveranstaltungen statt. Die Teilnahme wird Erstsemestern empfohlen; die Termine erhalten Sie während der Einschreibung.


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13. Zentrum für Lehrerbildung (ZfL)


Das Zentrum für Lehrerbildung nimmt fakultätsübergreifende Aufgaben der Organisation und Koordinierung während des Lehramtsstudiums wahr, z. B. bei der Durchführung der Fachdidaktischen, Pädagogischen und Schulpraktischen Studien.

Zentrum für Lehrerbildung (ZfL), Leibnizstraße 3, 24118 Kiel, Homepage: www.zfl.uni-kiel.de
Tel.: 0431/880-1235 und -1778, Fax: 0431/880-2959, E-Mail: sekretariat@zfl.uni-kiel.de

Christine Ziethen, Akad. Dir., Raum 204, Tel.: 0431/880-2965, E-Mail: ziethen@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Montag, 10 bis 12 Uhr

Melanie Korn (zusätzlich Beratung für internationale Lehramtsstudierende)
Raum 216, Tel.: 0431/880-1266, E-Mail: korn@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Dienstag, 13 bis 15 Uhr

Dr. Margot Janzen, Raum 207, Tel.: 0431/880-1239, E-Mail: janzen@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Mittwoch, 13 bis 15 Uhr

Dr. Astrid von der Lühe, Raum 205, Tel.: 0431/880-3450, E-Mail: vonderluehe@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Donnerstag, 10 bis 12 Uhr

Büro für Schulpraktische Studien, Andrea Marquardt und Sylvia Rinke, Raum 218 und 217
Tel.: 0431/880-1235 und -1778, E-Mail: praktikumsbuero@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Montag und Donnerstag, 14 bis 16 Uhr, Dienstag und Freitag, 10 bis 12 Uhr


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14. Prüfungsamt und Prüfungsordnungen


Ihre Fragen zum Prüfungsverfahren richten Sie bitte an die Prüfungsämter. Die Anschriften sowie die Studien- und Prüfungsordnungen finden Sie unter:
www.studservice.uni-kiel.de/pra/studord.shtml


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15. Weitere Informationen zum Studienfach


Weitere Informationen zum Studienfach finden Sie auf folgenden Internetseiten:


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16. Aufbau des Studiums


Die Rechtsvorschriften zum Studium sind zu finden in folgenden Prüfungsordnungen:
Prüfungsverfahrensordnung (Satzung) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende der Bachelor- und Masterstudiengänge, veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch Satzung vom 2. März 2012, Gemeinsame Prüfungsordnung (Satzung) der Fakultäten der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende der Zwei-Fächer-Bachelor- und Masterstudiengänge, veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch Satzung vom 31. August 2011, Praktikumsordnung (Satzung) für die Durchführung von Berufspraktika im Rahmen der Bachelor- und Masterstudiengänge der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel vom 4. September 2007, geändert durch Satzung vom 15. Dezember 2011, Fachprüfungsordnung (Satzung) der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende des Ein-Fach-Bachelorstudiengangs Biologie, veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch Satzung vom 2. März 2012 und Fachprüfungsordnung (Satzung) der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende des Zwei-Fächer-Bachelorstudiengangs Biologie, veröffentlicht am 24. April 2008, zuletzt geändert durch Satzung vom 2. März 2012.
Der Bachelorstudiengang Biologie wurde von der Akkreditierungsagentur ASIIN durch den Beschluss vom 28. September 2007 akkreditiert.

Im Ein-Fach-Bachelorstudium wird im ersten Studienjahr ein Modul zur Einführung in die Biologie angeboten, das die unterschiedlichen Teilbereiche der Biologie näher bringt. Außerdem werden die Grundlagen von Botanik, Zoologie und Humanbiologie vermittelt. Des Weiteren werden die mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagen in Chemie, Physik und Mathematik gelegt.
Im zweiten Studienjahr kommen die Fächer Ökologie, Genetik, Mikrobiologie, Meeresbiologie und Biochemie hinzu. In Bestimmungsübungen und Exkursionen wird ein Einblick in die Biodiversität vermittelt. Die Beschäftigung mit einschlägigen Techniken und Methoden der Laborpraxis, sowie ein berufsorientierendes auswärtiges Praktikum runden das Studienjahr ab. Ein besonderes Modul soll die Vermittlungskompetenz der Studierenden stärken.
Im dritten Studienjahr wird die Zellbiologie behandelt. Hinzu kommen die Physiologie der Tiere und Pflanzen und die Entwicklungsbiologie, wahlweise am Beispiel von Pflanzen oder Tieren. Zwei Wahlmodule bieten die Gelegenheit zu einer individuellen Schwerpunktsetzung. Ein drittes Wahlmodul soll in die Methodik der Bachelorarbeit einführen. Im Rahmen des Begleitmoduls zur Bachelorarbeit sollen Studierende in einem Kolloquium ihre Arbeit vorstellen und in den wissenschaftlichen Gesamtzusammenhang einordnen. Außerdem sollen sie belegen, dass sie zur wissenschaftlichen Diskussion befähigt sind.
Das Modul Rechtliche Grundlagen und Ethik stellt eine unabdingbare Ergänzung für die Berufsfähigkeit der Absolventinnen und Absolventen dar.

Im Zwei-Fächer-Bachelorstudium werden im ersten Studienjahr die Grundlagen von Botanik und Zoologie vermittelt. Des Weiteren werden Einblicke in mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagen geboten.
Im zweiten Studienjahr kommen die Fächer Ökologie, Pflanzenphysiologie und Humanbiologie hinzu. In Bestimmungsübungen und Exkursionen wird ein Einblick in die Biodiversität vermittelt. In einem begleiteten Schulpraktikum soll die erste Berufsorientierung erfolgen.
Im dritten Studienjahr wird Tierphysiologie, Meeresbiologie sowie Genetik und Mikrobiologie behandelt. Hinzu kommt ein weiteres Schulpraktikum.
Ebenfalls im dritten Studienjahr ist die Bachelorarbeit zu schreiben.

Durch die Modulprüfung wird festgestellt, ob die oder der Studierende die Lernziele eines Moduls erreicht hat. Die Modulprüfungen finden studienbegleitend statt und können aus einer oder mehreren Prüfungsleistungen bestehen. Die Art und Zahl der zu erbringenden Prüfungsleistungen richten sich nach der Fachprüfungsordnung.

Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn alle nach der Fachprüfungsordnung erforderlichen Modulprüfungen und die Arbeit bestanden und damit die erforderliche Anzahl von Leistungspunkten erworben wurde.

Die Regelstudienzeit für den Ein-Fach-Bachelorstudiengang Biologie bzw. den Zwei-Fächer- Bachelorstudiengang Biologie beträgt jeweils 6 Semester.

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Biologie, Bachelor of Science (B.Sc.)

Ein-Fach-Bachelorstudium (180 LP)
Modulnummer Modulname PL1 im...
Sem.
SWS2 LP3
MNF-biol-101 Einführung in die Biologie
  Einführung in die Biologie (VL) K 1. 2 4
Einführung in die Biologie (VL) 2. 2
MNF-biol-102 Grundlagen der Zoologie
  Stämme des Tierreiches (VL) K 1. 3 8
Stämme des Tierreiches (Üb) 4
MNF-biol-103 Grundlagen der Botanik
  Grundlagen der Botanik (VL) PA+K 2. 3 8
Grundlagen der Botanik (Üb) 4
MNF-biol-104 Human- und Ernährungsbiologie
  Anatomie und Physiologie des Menschen (VL) K 2. 1 5
Humanbiologische Teilgebiete (VL) 1
Ernährungsbiologie (VL) 1
Humanbiologie (Üb) 1
MNF-biol-105 Bestimmungsübungen und Exkursionen
  Systematik und Biologie einheimischer Pflanzen und Tiere (VL) K 3.+4. 2 10
Übungen zur Bestimmung von Pflanzen (Üb) 2
Exkursionen zur Formenkenntnis und Biologie von Pflanzen und Tieren 2
Einführung in die Synökologie (VL) 1
Übungen zur Bestimmung von Tieren (Üb) 2
Exkursionen zur Formenkenntnis und Biologie von Pflanzen und Tieren 2
MNF-biol-106 Ökologie
  Einführung in die Ökologie (VL) K 3. 2 5
Übungen zur Ökologie von Pflanzen und Tieren (Üb) 4
MNF-biol-107 Biochemie
  Grundlagen der Biochemie (VL) K 3. 3 5
Grundlagen der Biochemie (Üb) 1
MNF-biol-108 Labortechniken und Methoden
  Labortechniken und Methoden (VL) K 3. 1 5
Labortechniken und Methoden (Üb) 3
MNF-biol-109 Grundlegende Fragestellungen der Biologie
  Aktuelle Fragestellungen der Biologie (VL) V 3. 1 5
Aktuelle Fragestellungen der Biologie (S) 2
MNF-biol-110 Einführung in die Meeresbiologie
  Einführung in die Meeresbiologie (VL) K 5. 2 5
Einführung in die Meeresbiologie (Ex) 2
MNF-biol-111 Genetik und Mikrobiologie
  Biologie der Mikroorganismen (VL) K 4. 2 10
Pro- und Eukaryotengenetik (VL) 2
Biologie der Mikroorganismen (Üb) 2
Pro- und Eukaryotengenetik (Üb) 2
MNF-biol-112 Auswärtiges Praktikum TB 4. - 10
MNF-biol-113 Zellbiologie
  Molekulare Biologie der Zelle I (VL) K 5. 2 10
Übungen Zellbiologie I (Üb) 2
Molekulare Biologie der Zelle II (VL) K 6. 2
Übungen Zellbiologie II (Üb) 2
MNF-biol-114 Physiologie der Pflanzen
  Physiologie der Pflanzen (VL) K 4. 2 5
Physiologie der Pflanzen (Üb) 2
MNF-biol-115 Physiologie der Tiere
  Grundlagen der Tierphysiologie (VL) K 5. 2 5
Grundlagen der Tierphysiologie (Üb) 2
MNF-biol-116 Wahlpflicht Entwicklungsbiologie4
  Vorlesung K 5. 2 5
Übung 2
MNF-biol-119 Rechtliche Grundlagen und Ethik
  Vorlesung K 5. 3 5
MNF-biol-120 Wahlmodul5
  Vorlesung je nach Modul 5. 1 5
Seminar 1
Übung 2
MNF-biol-121 Wahlmodul6
  Vorlesung je nach Modul 6. 1 5
Seminar 1
Übung 2
MNF-chem-0008 Anorganische Chemie für Biologen
  Experimentalvorlesung Grundlagen der Anorganischen Chemie (VL) K+PP 1. 7 7
Grundlagen der Anorganischen Chemie (Üb)
Chemisches Kurspraktikum für Biologen
Seminar zum chemischen Kurspraktikum für Biologen (S)
MNF-chem-0021 Grundlagen der Physikalischen Chemie für Biologen
  Physikalische Chemie (VL) K 2. 2 8
Übungen zur Physikalischen Chemie für Biologen (Üb) 1
Physikalisch-Chemisches Praktikum für Biologen 5
MNF-chem-0201 Allgemeine Chemie 2: Grundlagen der Organischen Chemie
  Experimentalvorlesung K 2. 4 5
MNF-math-fPh Mathematik für Pharmazeuten und Biologen
  Mathematik für Pharmazeuten und Biologen (VL) K 1. 2 5
Mathematik für Pharmazeuten und Biologen (Üb) 1
MNF-Phys-NF1 Einführung in die Physik für Naturwissenschaftler
  Physik für Naturwissenschaftler (VL) K 1. 4 10
Physikalisches Praktikum 2. 4
MNF-Inf-1 Informatik für Nebenfächler
  Vorlesung K 3. 4 5
Übung 2
MNF-biol-122 Vorbereitungsmodul Bachelorarbeit
  Seminar P+SL 6. 2 5
Übung 4
MNF-biol-123 Bachelorarbeit - 6. - 12
MNF-biol-124 Begleitmodul Bachelorarbeit V+Kol 6. - 3
Gesamt 180
Die Bachelorprüfung besteht aus den studienbegleitenden Prüfungen im Rahmen der einzelnen Module bzw. Lehrveranstaltungen und einer Bachelorarbeit (12 LP).


1 PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungsleistungen
2 Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
3 LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jede bestandene Modulprüfung eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeitsaufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
4 Das Wahlpflichtmodul MNF-biol-116 ist aus folgendem Angebot zu wählen: Entwicklungsbiologie der Pflanzen (MNF-biol-117) oder Entwicklungsbiologie der Tiere (MNF-biol-118).
5 Das Wahlmodul MNF-biol-120 ist aus folgendem Angebot zu wählen: Molekulare Parasitologie (MNF-biol-150), Grundlagen Humangenetik und Psychobiologie des Menschen (MNF-biol-153), Eukaryotische Mikrobiologie (MNF-biol-154), Entwicklungsbiologie von Pflanzen und Tieren (MNF-biol-155), Methoden der Mikrobiologie (MNF-biol-156), Pflanzliche Stressphysiologie (MNF-biol-159), Vergleichende Anatomie der Vertebrata (MNF-biol-161), Nutzpflanzen (MNF-biol-164), Evolutionsökologie und -genetik (MNF-biol-165) und Einführung in die Polarbiologie (MNF-biol-166).
6 Das Wahlmodul MNF-biol-121 ist aus folgendem Angebot zu wählen: Zoologie (MNF-biol-151), Entwicklungsbiologie der Pflanzen und Tiere (MNF-biol-155), Differenzierung der Pflanzenzelle (MNF-biol-158), Bioinformatik Internet und Molekularbiologie (MNF-biol-160), Limnische Habitate (MNF-biol-162) und Vegetation, Mikroklima und Böden (MNF-biol-163).


Erläuterungen:
Ex: Exkursion
K: Klausur
P: Protokoll
PA: Praktikumsaufgaben
PP: Praktikumsprotokolle
S: Seminar
Sem.: Semester
SL: Seminarleistung
TB: Teilnahmebestätigung
Tta: Testate
Üb: Übung
V: Vortrag
VL: Vorlesung


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Biologie, Bachelor of Science (B.Sc.) / Bachelor of Arts (B.A.)

Zwei-Fächer-Bachelorstudium (70 LP)
Modulnummer Modulname PL1 im...
Sem.
SWS2 LP3
MNF-biol-prop-300 Propädeutik für Biologen LAG4
  Allgemeine Chemie I (Anorganische Chemie) (VL) K 1. 1,5 5
Allgemeine Chemie II (Organische Chemie) (VL) 1,5
MNF-biol-301 Einführung in die Biologie
  Vorlesung K 1. 2 4
Vorlesung 2. 2
MNF-biol-302 Grundlagen der Zoologie
  Stämme des Tierreiches (VL) K 1. 3 8
Stämme des Tierreiches (Üb) 4
MNF-biol-303 Grundlagen der Botanik
  Vorlesung K 2. 3 8
Übung 4
MNF-biol-304 Human- und Ernährungsbiologie
  Anatomie und Physiologie des Menschen (VL) K 4. 1 5
Humanbiologische Teilgebiete (VL) 1
Ernährungsbiologie (VL) 1
Humanbiologie (Üb) 1
MNF-biol-305 Bestimmungsübungen und Exkursionen
  Systematik und Biologie einheimischer Pflanzen und Tiere (VL) K 3.+4. 2 10
Übungen zur Bestimmung von Pflanzen (Üb) 2
Exkursionen zur Formenkenntnis und Biologie von Pflanzen und Tieren 2
Einführung in die Synökologie (VL) 1
Übungen zur Bestimmung von Tieren (Üb) 2
Exkursionen zur Formenkenntnis und Biologie von Pflanzen und Tieren 2
MNF-biol-306 Ökologie
  Einführung in die Ökologie (VL) K 3. 2 5
Übungen zur Ökologie von Pflanzen und Tieren (Üb) 4
MNF-biol-310 Einführung in die Meeresbiologie
  Einführung in die Meeresbiologie (VL) K 5. 2 5
Exkursionen 2
MNF-biol-311 Genetik und Mikrobiologie
  Genetik der Eukaryoten (VL) K 6. 1 10
Genetik der Prokaryoten und Biologie der Mikroorganismen (VL) 2
Eukaryotengenetik (Üb) 1
Prokaryotengenetik und Mikrobiologie (Üb) 2
MNF-biol-314 Physiologie der Pflanzen
  Physiologie der Pflanzen (VL) K 4. 2 5
Physiologie der Pflanzen (Üb) 2
MNF-biol-315 Physiologie der Tiere
  Grundlagen der Tierphysiologie (VL) K 5. 2 5
Grundlagen der Tierphysiologie (Üb) 2
Gesamt 70
Die Bachelorprüfung besteht aus den studienbegleitenden Prüfungen im Rahmen der einzelnen Module bzw. Lehrveranstaltungen und einer Bachelorarbeit in einem der zwei studierten Studienfächer (10 LP).


1 PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungsleistungen
2 Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
3 LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jede bestandene Modulprüfung eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeitsaufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
4 Studierende, die Chemie als zweites Fach gewählt haben, müssen stattdessen eines der folgenden Module wählen: Mathematik für Pharmazeuten und Biologen (MNF-math-fPh), Labortechnik und Methoden (MNF-biol-108), Grundlegende Fragestellungen der Biologie (MNF-biol-109) oder ein Physikmodul im Umfang von 5 LP.


Erläuterungen:
Ex: Exkursion
K: Klausur
LAG: Lehramt an Gymnasien
PA: Praktikumsaufgaben
S: Seminar
Sem.: empfohlenes Semester
Üb: Übung
VL: Vorlesung


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