|
Universität
Forschung
Studium
Veranstaltungen
Studien-Info-Portal
Wichtige Termine
Promotion
Internationales
Fakultäten
Öffentliche Bildungsangebote
Service
Aktuelles
Kultur + Campus
|
Zentrale Studienberatung
Hereinspaziert
Veranstaltungen für Schülerinnen, Schüler und Studieninteressierte
Wintersemester 2011/12
A B
C D
E F
G H
IJ K
L M
N O
P R
S T
U V
W Z
D Dänisch - Deutsch

Dänisch
siehe Skandinavistik
Deutsch
Geschichte der deutschen
Sprache
Vorlesung von Prof. Dr. Hundt
Inhalt: Die Vorlesung gibt einen Überblick über
die Geschichte der hochdeutschen und niederdeutschen Sprache von den Anfängen
bis zur Gegenwart.
Termin: ab 26.10.2011 bis 8.2.2012; Mi., 8.15 bis 9.45 Uhr
Veranstaltungsort: Olshausenstr. 75, Hörsaal II
Anmeldung: keine
Begrenzung der Teilnehmeranzahl: 20
Einführung
in die deutsche Sprachwissenschaft
Vorlesung von Prof. Dr. Elmentaler
Inhalt: Die Vorlesung gibt einen Überblick über
Gegenstände, Begriffe und Methoden der Sprachwissenschaft sowie einen
ersten Einblick in ausgewählte Arbeitsgebiete der Linguistik. Folgende
Themenbereiche werden behandelt: Grundlagen sprachlicher Kommunikation,
Funktionen von Sprache, Zeichentheorie, Semantik, Phonetik, Phonologie,
Morphologie, Syntax, Text und Gespräch, Schrift und Orthographie.
Termin: ab 27.10.2011 bis 9.2.2012; Do., 10.15 bis 11.45 Uhr
Veranstaltungsort: Olshausenstr. 75, Hörsaal
II Anmeldung: keine
Begrenzung der Teilnehmeranzahl: keine
Linguistische,
laienlinguistische und didaktische Sprachkritik
Vorlesung von Prof. Dr. Kilian
Inhalt: Aufgabe einer linguistisch begründeten Sprachkritik
ist die „Würdigung der menschlichen Sprache und ihrer Leistungen“
in Bezug auf „Langage“, „Langue“, „Usage“
und „Parole“ (Schiewe 2007 [HWbRh], 1097]). Die Termini „Langage“,
„Langue“, „Usage“ und „Parole“ verweisen
auf Existenzformen von Sprache, die Gegenstandsfelder der Sprachkritik bilden:
von der (philosophischen und erkenntniskritischen) Kritik der menschlichen
Sprache als „Langage“ bis hin zur (situationsabhängigen)
Kritik eines singulären Sprachgebrauchs („Parole“). Mit
dem Wort „Würdigung“ ist die metasprachliche Funktion von
Sprache angesprochen, die den Menschen befähigt, mit Hilfe der Sprache
über Sprache zu sprechen, Sprache und Sprachgebrauch zu reflektieren,
zu beurteilen, zu bewerten. Diese Befähigung ist schon dem Kind intuitiv
zugänglich, und es nutzt sie, etwa wenn es ein Wort für „blöd“
erklärt. Selbst sprachgebildeten Erwachsenen fällt es jedoch oft
schwer, eine linguistische Begründung für ein solches sprachkritisches
Urteil zu liefern. Die laienlinguistische Sprachkritik beruft sich auch
aus diesem Grund oft auf Sprachtraditionen. In der Linguistik und in der
Sprachdidaktik wurde (und wird) das Thema „Sprachkritik“ eher
mit vornehmer Distanz betrachtet, u.a. deshalb, weil Sprachkritik die Einnahme
einer Position erzwingt, die einen normativen Anspruch erhebt, zumindest
normativ wirken kann. Und weil namentlich im Falle der kritischen Analyse,
Beschreibung und Bewertung von Sprachnormen und konkretem Sprachgebrauch
nicht allein Sprachnormen und Sprachgebrauch, sondern auch Sprechergruppen
und Sprecher in den Blick zu nehmen sind, führt die linguistische und
didaktische Sprachkritik stets auch über die engeren Kreise von Linguistik
und Sprachdidaktik hinaus. In der Praxis der Berufe, die mit Sprache zu
tun haben, müssen indes täglich sprachkritische Fragen beantwortet
und Urteile gefällt werden, z.B. in Verlagen und Redaktionen: Darf
Agatha Christies Krimi in der deutschen Übersetzung noch „Zehn
kleine Negerlein“ heißen? In der Verwaltung: Sollen sämtliche
Personenbezeichnungen geschlechtergerechte Beidbenennungen (Student/Studentin)
aufweisen? Und natürlich in der Schule: (Wann) darf in einer Nacherzählung
ein Tempuswechsel erfolgen?
Termin: ab 24.10.2011; Mo., 14.15 bis 15.45 Uhr
Veranstaltungsort: Leibnizstr. 8, R. 401
Anmeldung: Ulrike Zander, Tel.: 0431/880-1290, E-Mail:
zander@germsem.uni-kiel.de
Begrenzung der Teilnehmeranzahl: 5
Textlinguistik,
Textproduktion, Schreibprozesse im Deutschunterricht
Vorlesung von Prof. Dr. Kilian
Inhalt: Die Konzeption eines Kompetenzbereichs „Textproduktion“
wird sehr oft damit begründet, dass es in einer literalen Gesellschaft
wie der deutschen unabkömmlich sei, dass der einzelne Mensch in der
Lage ist, gleichsam ein Grundrepertoire konventioneller Textsorten selbständig
herstellen bzw. – man denke an Vordrucke und Formulare – vervollständigen
zu können. Hinzu kommt, dass Schreiben per se eine kognitive Herausforderung
für den Schreiber und somit für die kognitive Entwicklung und
Sprachbildung des Menschen von besonderer Bedeutung ist. Im Zuge der so
genannten „kognitiven Wende“ um 1980 hat die prozessorientierte
Schreibdidaktik den Anschluss an unterschiedliche theoretische Konzepte
gefunden, die der Modellierung von Schreibprozessen zugrunde liegen (u.a.
Sprachhandlungs- und Kommunikationstheorie, Kognitionspsychologie) und von
der Textlinguistik aufgegriffen wurden. Die Textlinguistik selbst befasst
sich a) mit der Struktur von Texten und fragt danach, wie aus verschiedenen
einzelnen Bestandteilen ein transphrastisch, semantisch, pragmatisch und
kognitionslinguistisch zusammenhängendes Ganzes, also ein Text entsteht,
und b) mit der Frage nach Sorten oder Typen von Texten innerhalb einer Sprachgesellschaft
– die wiederum textdidaktisch bedeutsam werden (s.o.). Die Beurteilung
und Bewertung von Texten (so genannte „Aufsatzbeurteilung“,
aber z.B. auch die Textsorte „Rezension“) stellt darüber
hinaus ein besonderes Forschungsfeld dar, das im Seminar zu erkunden ist.
Termin: ab 25.10.2011; Di., 10.15 bis 11.45 Uhr
Veranstaltungsort:
Leibnizstr. 8, R. 401
Anmeldung: Ulrike Zander, Tel.: 0431/880-1290, E-Mail:
zander@germsem.uni-kiel.de
Begrenzung der Teilnehmeranzahl: 5
Einführung
in die literaturwissenschaftliche Mediävistik Proseminar von Frau Leevke
Schiwek
Inhalt: Grundlagen des literaturwissenschaftlichen Arbeitens
mit mittelhochdeutschen Texten (Interpretation, Gattungsgeschichte, Überlieferung,
gesellschaftliche Rahmenbedingungen im Mittelalter)
Termin: ab 28.10.2011; Fr., 12.15 bis 13.45 Uhr
Veranstaltungsort:
Leibnizstr. 8, R. 401
Anmeldung: Leevke Schiwek, Tel.: 0431/880-2330, E-Mail:
schiwek@germsem.uni-kiel.de
Begrenzung der Teilnehmeranzahl: 5
Einführung
in das Mittelhochdeutsche Proseminar
von Frau Leevke Schiwek
Inhalt: Grundlagen der mittelhochdeutschen Sprache (Übersetzung,
Grammatik, sprachhistorische Entwicklung)
Termin: ab 26.10.2011; Mi., 14.15 bis 15.45 Uhr oder Fr.,
10.15 bis 11.45 Uhr
Veranstaltungsort:
Mi.: Raum n.V.; Fr.: Leibnizstr. 8, R. 401 Anmeldung: Leevke
Schiwek, Tel.: 0431/880-2330, E-Mail: schiwek@germsem.uni-kiel.de
Begrenzung der Teilnehmeranzahl: 5
Erzählende
Literatur des Realismus
Vorlesung von Prof. Dr. Wünsch
Inhalt: Die realistische Erzählliteratur ab der Mitte
des 19. Jahrhunderts wird teils in Interpretationsskizzen von Einzeltexten,
teils in zusammenfassender Darstellung von Autorenoeuvres einerseits, von
thematisch-strukturellen Komplexen andererseits dargestellt, wobei insbesondere
die folgenden Gesichtspunkte relevant sein werden:
• Erzähltechniken und ihre semantische Funktionalisierung.
• Soziale Rollen/Normen-Werte in den „dargestellten Welten“
der Texte.
• Erfahrungen des menschlichen Subjekts mit sich und mit anderen Kulturen
(=räumlicher oder zeitlicher Abstand, historisches Erzählen, Dorfgeschichte,
exotisches Erzählen).
• Literaturinterne Konzeptionen von „Realität“ und
„Literatur“.
• Chronologische und inhaltliche Abgrenzung des „Realismus“.
Termin: ab 24.10.2011 bis 12.2.2012; Di., 12.15 bis 13.45
Uhr
Veranstaltungsort:
Olshausenstr. 75, Hörsaal II
Anmeldung: keine
Begrenzung der Teilnehmeranzahl: keine
Zuständig für die Pflege dieser Seite:
Abteilung 1, Zentrale Studienberatung, E-Mail
|